Auf den Punkt gebracht:

  • durch Apfel und Ananas fruchtiges Aroma
  • süß mit Honig
  • Sahne mildert Säure
  • würzig mit Lorbeer, Wacholder und Speck
  • Kümmel unterstreicht Geschmack

Wozu verfeinern?

Das Verfeinern von Sauerkraut hat durchaus seine Berechtigung. Im Gegensatz zu dem Dosenkraut schmeckt das selbstgemachte natürlich besser. Doch seien wir mal ehrlich: Oftmals fehlt im Alltag die Zeit, um es selbst herzustellen. Deshalb ist es vollkommen legitim zur Dose zu greifen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Doch gerade das Dosenkraut schmeckt so ganz alleine irgendwie fad und wenig intensiv. Aus diesem Grund lohnt es sich, es mit den richtigen Lebensmitteln ein wenig aufzupeppen.

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Erfrischend fruchtig

Mit einem Apfel kannst du Sauerkraut wunderbar fruchtig verfeinern. Die Säure des Apfels passt perfekt zu dem Sauerkraut und gibt ihm eine wunderbar erfrischende Note. Zusammen mit einem Semmelknödel, Fleisch und einer Bratensoße ergibt sich eine wahre Geschmacksexplosion, die besonders jetzt in der dunklen Jahreszeit guttut.

Süß und mild

Richtig schön mild wird das Sauerkraut mit einer Portion Honig. So wird es besonders lecker:

  • Honig im Topf karamellisieren
  • Sauerkraut dazugeben
  • etwas Wasser dazugeben

Durch die Karamellstückchen bekommt das Sauerkraut eine besondere Textur. Wenn du die herkömmliche Konsistenz schätzt, gibst du einfach nach dem Kochen einen Esslöffel Honig in das Sauerkraut und rührst gut um.

Herzhaft mit Speck

Viele mögen Sauerkraut deftig. In dem Fall ist das Verfeinern mit Speck eine gute Wahl für Sauerkraut. Hierfür brätst du diesen gemeinsam mit gehackten Zwiebeln an. Wenn du dich gedulden kannst, warte solange, bis die Zwiebeln sich bräunlich färben. Dann hast du die Röstaromen auch später im Sauerkraut und es hat ein angenehm rauchiges Aroma.

Sauerkraut dazugeben

Sahne und Sauerkraut

Dass Sahne und Sauerkraut gut zusammenpassen, scheint vielen noch unbekannt zu sein. Es lohnt sich, es einmal auf diese Weise zuzubereiten und dem sogenannten Rahmsauerkraut eine Chance zu geben.

  • Sauerkraut wie gewohnt mit Zwiebeln zubereiten
  • abschmecken
  • einen Becher Sahne dazugeben
  • für ein paar Minuten köcheln lassen

Tipp: Die Sahne bindet die Säure, sodass dein Sauerkraut richtig schön mild schmeckt.

Klassisch mit Kümmel

Wem das Sauerkraut nur mit Salz gewürzt zu langweilig schmeckt, kann zum Kümmel greifen. Dieser unterstreicht den Geschmack des Sauerkrauts, macht es besonders bekömmlich und fördert somit die Verdauung. Wichtig ist, den Kümmel gemeinsam mit den anderen Zutaten zum Sauerkraut zu geben, und das Ganze nochmal ein wenig köcheln zu lassen. Dadurch entfaltet der Kümmel sein ganzes Aroma.

Wacholder im Kraut

Die Wacholderbeere hat es in sich. Wer schon mal auf eine gebissen hat, versteht sicherlich, warum. Sie schmeckt sehr intensiv und eher bitter. Was soll sie dann also im Sauerkraut, fragst du dich? Die dunkle Beere gibt ihm eine intensive und wohlschmeckende Würze. Darüber hinaus wird ihr verdauungsfördernde Eigenschaften nachgesagt. Na wenn das kein Grund ist, beim nächsten Mal ein paar Beeren mit zum Kraut zu geben!

Lorbeer bitte sehr!

Lorbeerblätter eignen sich hervorragend im Sauerkraut. Sie haben ein herbes Aroma und verleihen dem Sauerkraut eine würzige Note. Allerdings entfaltet Lorbeer sein Aroma sehr langsam. Deshalb sollte darauf geachtet werden, ihn während des Kochens mitzugaren. Nach dem Kochen ist es eine gute Idee, die Lorbeerblätter herauszunehmen. Denn essen muss man sie nicht unbedingt.

Sauerkraut mit Lorbeer verfeinern

Sommerlich mit Ananas

Ananas ist ein wahrer Geheimtipp im Sauerkraut. Durch sie wird es richtig schön leicht und fruchtig. Fast schon ein Sommergericht!

  • Ananas in Stückchen schneiden
  • 20 Minuten mit dem Sauerkaut garen

Tipp: Diese Variante passt perfekt zu Kassler. Die Mischung aus fruchtig und salzig ergänzt sich sehr gut. Wie wäre es mit Kassler im Bratschlauch?