Zutaten
Portionen:
Steinpilzsuppe zubereiten
Schritt 1
- 20 g getrocknete Steinpilze
- 200 ml Wasser
Getrocknete Steinpilze in eine Schüssel geben und mit Wasser bedecken. Für ca. 10 Minuten einweichen und anschließend gut ausdrücken und die Pilze beiseite stellen.
Tipp: Das Wasser solltest du entsorgen. Es enthält mögliche Verunreinigungen der Pilze.
Schritt 2
- 400 g Steinpilze
Die frischen Steinpilze gegebenenfalls putzen und anschließend in Scheiben schneiden.
Schritt 3
- 300 g mehligkochende Kartoffeln
- 1 Zwiebel
Nun Kartoffeln und Zwiebel schälen und in Würfel schneiden.
Schritt 4
- 1 EL Butterschmalz
Butterschmalz in einem Topf schmelzen und die geschnittenen frischen Pilze darin goldbraun anbraten. Anschließend ein paar Stücke als Einlage herausnehmen und beiseitestellen.
Schritt 5
Zwiebeln, Kartoffeln und eingeweichte Pilze dazugeben und ebenfalls goldbraun anbraten.
Schritt 6
- 100 ml trockener Weißwein
- 900 ml Gemüsebrühe
- Salz & Pfeffer
Garzeit:20 min
Alles mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Mit Gemüsebrühe auffüllen und mit Salz sowie Pfeffer würzen. Die Steinpilzsuppe ca. 20 Minuten köcheln lassen.
Schritt 7
- 200 g Sahne
- Thymian
Zuletzt die Sahne dazugießen und die Suppe cremig pürieren. Nach Belieben mit den beiseitegestellten Pilzen und etwas frischem Thymian servieren.
Tipps & Tricks für deine aromatische Steinpilzsuppe
Gerade in der Herbst- und Winterzeit lieben wir den rustikalen Geschmack der Steinpilze. Verpackt in eine cremige Suppe wärmen sie dich zusätzlich von innen. Wir haben in Omas altem Rezept noch den ein oder anderen Tipp entdeckt, mit dem du die Cremesuppe schnell und einfach zu Hause nachkochen kannst.
Welche Steinpilze eignen sich für die Suppe?
Für eine aromatische Steinpilzsuppe kannst du frische, gefrorene oder getrocknete Steinpilze verwenden. Die Kombination aus getrockneten und frischen Steinpilzen gibt den intensivsten Geschmack: Getrocknete Steinpilze bringen ein feines Umami-Aroma, während frische Pilze für Biss und eine schöne Textur sorgen. Wenn du keine frischen Steinpilze bekommst, kannst du sie komplett durch TK-Steinpilze ersetzen. Die sind eine super Alternative.
Tipp: Drücke die eingeweichten Steinpilze unbedingt gründlich aus. Ansonsten können unangenehme Bitterstoffe in die Suppe gelangen.
Kartoffeln in der Pilzsuppe
Sie dienen als natürliches Bindemittel. Kartoffeln machen die Suppe cremig, ganz ohne zusätzliche Stärke oder Mehl. Besonders gut eignen sich mehligkochende Sorten, da sie beim Kochen stärker zerfallen und der Suppe eine sämige Konsistenz geben. Dadurch brauchst du später weniger Sahne.
Welcher Wein passt in die Suppe?
Ein trockener Weißwein, zum Beispiel Chardonnay, Weißburgunder oder Silvaner, bringt Frische in die Suppe und hebt das Pilzaroma hervor. Wenn du die Suppe ohne Alkohol zubereiten möchtest, findest du in unserem Magazinbeitrag passende alkoholfreie Alternativen.
Weißwein beim Kochen ersetzen: Ablöschen ohne Alkohol
Weißwein ist in der Küche ein vielseitiger Helfer. Zum Ablöschen von Fisch …
Tipp: Den Wein, den du für die Steinpilzsuppe verwendet hast, kannst du natürlich auch zum Essen servieren.
Warum wird meine Steinpilzsuppe schleimig?
Eine unangenehm schleimige Konsistenz entsteht oft, wenn die Pilze zu wenig angebraten oder zu lange gekocht werden. Auch das Einweichwasser kann die Suppe glitschig machen. Entsorge also das Wasser am besten gleich und brate die Pilze kräftig und goldbraun an. So vermeidest du ebenfalls, dass die frischen Pilze eine gummiartige Konsistenz bekommen.
Leckere Varianten & Verfeinerungen
Dir fehlt noch das gewisse Etwas? Wir haben da die ein oder andere Idee, wie du deine Steinpilzsuppe noch aufpeppen kannst.
- mit Trüffelöl: Ein paar Tropfen kurz vor dem Servieren machen die Suppe besonders edel.
- mit Speck: Für eine deftige Komponente kannst du Speck oder Schinkenwürfel knusprig anbraten und als Topping verwenden.
- mit Crème fraîche oder Mascarpone: Sie sorgen für eine noch cremigere Konsistenz.
- mit Gemüse: Karotten, Sellerie oder Lauch geben eine feine Süße und zusätzliches Aroma in die Suppe.
Welche Gewürze passen zu Steinpilzsuppe?
Zu Steinpilzsuppe passen besonders Muskatnuss, Salz und Pfeffer. Für mehr Tiefe kannst du etwas Knoblauch, Lorbeer oder weißen Pfeffer hinzufügen. Ein Spritzer Zitronensaft hebt das Aroma zusätzlich. Auch Kräuter wie
- Thymian
- Petersilie
- Rosmarin
verleihen deiner Suppe einen ganz besonderen Geschmack.
Welche Beilagen passen zu Steinpilzsuppe?
Diese cremige Steinpilzsuppe ist die ideale Vorspeise zu einem Feiertagsmenü oder eleganten Dinner. Jedoch auch als Hauptspeise macht sie eine super Figur. Du brauchst noch Inspiration, was du dazu servieren kannst? Dann stöbere gern durch unsere Rezeptideen:
Auch verschiedene Toppings haben wir aus Lager:
Haltbarkeit & Aufbewahrung
Bleibt etwas von deiner Steinpilzsuppe übrig, lässt du die Reste vollständig abkühlen und füllst sie in eine luftdicht verschließbare Dose. Im Kühlschrank hält sie sich dann noch 2 bis 3 Tage.
Kann man Steinpilzsuppe wieder aufwärmen?
Ja, du kannst Pilzgerichte wie diese Steinpilzsuppe problemlos wieder aufwärmen. Erwärme sie am besten langsam bei mittlerer Hitze auf mindestens 70 °C und rühre zwischendurch um. Wenn sie beim Abkühlen dicker geworden ist, gib einfach etwas Brühe oder Sahne dazu.
Kann man Steinpilzsuppe einfrieren?
Ja, Steinpilzsuppe lässt sich sehr gut einfrieren. Fülle sie dafür portionsweise in Dosen ab und notiere das Datum darauf. Die Einlagepilze solltest du allerdings weglassen, da dieses sonst matschig werden. Im Frost hält sich die Cremesuppe bis zu 3 Monate.
Kann ich Steinpilzsuppe einen Tag vorher zubereiten?
Ja, die cremige Pilzsuppe kannst du ganz einfach vorbereiten. Lasse sie dann vollständig abkühlen und bewahre sie dann über Nacht im Kühlschrank auf. So wird sie oft sogar noch aromatischer. Falls sie etwas zu dick geworden ist, kannst du beim Erwärmen wieder etwas Brühe oder Sahne dazugeben.
Ist die Steinpilzsuppe schwer verdaulich?
Zugegeben, Steinpilze gelten generell als schwerer verdaulich als andere Pilzsorten. Grund dafür ist das enthaltene Chitin. In gekochter und pürierter Form sind sie aber oft deutlich bekömmlicher. Hast du einen empfindlichen Magen, kannst du die Pilzmenge in der Rezeptur etwas reduzieren.
