Zutaten

Zanderfilets:

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Video-Empfehlung

Zanderfilet perfekt braten und zubereiten

Schritt 1 – Zander abtupfen

Zuerst die Zanderfilets mit einem Küchentuch abtupfen und auf Gräten kontrollieren.

Zanderfilets mit Küchenpapier abtupfen

Schritt 2

Ist die Schwanzspitze des Fisches dünner als der Rest, entferne dort die Haut und klappe sie ein. So entsteht eine gleichmäßige Stärke.

Haut von der Schwanzspitze entfernen

Schritt 3 – Zanderfilet einschneiden

Anschließend die Hautseite 3-4 Mal leicht schräg einschneiden. Dadurch rollt sich der Fisch später nicht so stark zusammen.

Hau mit dem Messer einschneiden

Schritt 4 – Zander in Mehl wälzen

Nun die Filets von beiden Seiten salzen und pfeffern und die Hautseite in Mehl wälzen. Überschüssiges Mehl gut abschütteln. 

Tipp: Weniger ist mehr! Es reicht den Zander nur mit Meersalz und schwarzem Pfeffer zu würzen. Du kannst stattdessen aber auch zu einem Fischgewürz, etwas Curry oder mediterranen Kräutern greifen.

Schritt 5 – Pfanne erhitzen

In einer Pfanne bei mittlerer Stufe Butterschmalz schmelzen lassen. Dann die Zanderfilets mit der Hautseite nach unten in die Pfanne legen und ca. 2 Minuten anbraten.

Zanderfilet auf Hautseite braten

Tipp: Die Pfanne sollte nicht zu heiß sein, wenn du den Fisch hineingibst, da die Hautseite sich sonst zu stark zusammenrollt und verbrennen kann.

Schritt 7 – Zanderfilet wenden

Anschließend wenden und mit etwas Limette beträufeln. Das geschmolzene Butterschmalz ca. 2-3 Minuten immer wieder über die Zanderfilets geben, bis der Fisch noch leicht glasig und saftig von innen ist.

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Tipps zum perfekten Braten von Zander

  1. Mit frischen Fisch erzielst du das beste Bratergebnis. Aber auch ein eingefrorenes Zanderfilet, das du vor dem Braten wieder auftaust, kannst du gut in der Pfanne braten.
  2. Zander in Mehl wenden: Mehl bindet Flüssigkeit. Wird der Zander also vor dem Braten mehliert, bleibt er saftiger und trocknet nicht so schnell aus. Zusätzlich entstehen beim Braten eine tolle Kruste und der Fisch erhält eine schöne braune Farbe.
  3. Nach dem Mehlieren schnell weitermachen. Denn liegt der mehlierte Zander zu lange, bevor er endlich gebraten wird, wird er häufig sehr pappig und der Mehlmantel matschig.
  4. Pfanne & Öl: Benutze unbedingt eine beschichtete Bratpfanne. Außerdem ist es sinnvoll, ein Öl zu nutzen, das sehr heiß werden kann. Beispielsweise Sonnenblumen- oder Rapsöl.
  5. Für eine gleichmäßige Bräune kannst du eine kleinere Pfanne mit einem Stück Backpapier dazwischen vorsichtig als Beschwerung auf die Filets legen. So liegt der Fisch gleichmäßig in der Pfanne auf.
  6. Wenig wenden: Im Idealfall solltest du deinen Zander nur 1x wenden. Von der Hautseite auf die Filetseite. Denn häufiges Wenden verhindert, dass der Zander von allen Seiten schön kross und gleichmäßig gebraten wird.
  7. Wann wird der Zander gewendet? Sobald die Filetseite des Zanders nur noch ganz leicht roh aussieht, kannst du ihn wenden.

Zander als perfekter Speisefisch

Zander enthält wichtige Omega-3-Fettsäuren, die sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System und den Blutdruck auswirken. Außerdem liefert er viel Eiweiß und Mineralstoffe wie Kalium und Zink. Der Zander ist ein kohlenhydratarmer Fisch und eignet sich daher hervorragend für eine Low-Carb-Ernährung. Auch in unserer Top 18 der Speisefische wirst du den Zander, neben leckeren anderen Fischarten finden.

Zanderfilet perfekt braten
Zanderfilet perfekt braten

Was passt zu Zander?

Hier haben wir dir unsere ♥️-Beilagen zum perfekt gebratenen Zanderfilet einmal herausgesucht. Weitere 18 klassische Beilagen findest du in unserem Magazinbeitrag „Was passt zu Fisch?„.

Das Zanderfilet schmeckt klassisch mit Butter übergossen schon wirklich himmlisch gut. Doch mit unserer Lieblings-Soße zu Fisch wird’s einfach noch cremiger und leckerer:

Zanderfilet aufbewahren

Der rohe Fisch hält sich im Kühlschrank nur 1 Tag und sollte schnell verarbeitet werden. Solltest noch etwas von dem perfekt gebratenen Zanderfilet übrig sein, stelle es gleich abgedeckt oder in einer Dose in den Kühlschrank und esse es am nächsten Tag. Wie du das Filet am besten wieder aufwärmst, erfährst du im Magazinbeitrag „Kann man Lachs & Co wieder aufwärmen?„.