Letscho: Original-Rezept für ungarisches Paprikagemüse

Letscho, das pikante Schmorgericht aus Ungarn - wir lieben es! Denn das ungarische Paprikagemüse ist schnell zubereitet und einfach soo lecker. Wir zeigen dir, wie du Letscho nach Original-Rezept in nur 25 Minuten zubereitest.
Zutaten
- Spitzpaprika, gelb/rot
Nährwerte pro Portion
(Datenbasis)- Kalorien
- 108 kcal
- Proteine
- 4,9 g
- Fett
- 1,1 g
- Kohlenhydrate
- 18 g
So funktioniert der KochmodusEin Schritt nach dem anderen – groß, mit Zutaten und Timer zur Hand. Dein Display bleibt an.
Original Ungarisches Letscho zubereiten
Schritt 1 Zwiebel und Knoblauch schneiden
- 150 g Zwiebeln
- 2 Knoblauchzehen
Zuerst Zwiebeln und Knoblauch schälen. Anschließend in feine Streifen schneiden.

Schritt 2 Paprika schneiden
- 6 Spitzpaprika, gelb/rot
Paprika waschen und das Kerngehäuse entfernen und in Streifen schneiden.

Schritt 3 Tomaten schneiden
- 200 g Tomaten
Tomaten waschen, den Strunk entfernen und die Tomaten in Würfel schneiden.

Schritt 4 Paprikagemüse anbraten
- neutrales Öl zum Braten
Öl in einer Pfanne erhitzen und die Paprikastreifen darin für wenige Minuten anbraten.

Schritt 5 Knoblauch und Zwiebeln zugeben
Wenn die Spitzpaprika gut Farbe bekommen hat, Knoblauch und Zwiebeln dazugeben und für 5 Minuten mit braten.

Schritt 6 Letscho anschwitzen
- 2 EL Paprikamark
Dann Tomatenwürfel und Paprikamark dazugeben und ebenfalls mit anschwitzen.

Schritt 7 Paprikagemüse würzen
- 1 TL Zucker
- 2 EL Weißweinessig
- 1 TL Paprikapulver, edelsüß
- 600 ml Wasser
- Salz & Pfeffer
Zucker, Essig, Paprikapulver und das Wasser dazugeben und alles mit Salz und Pfeffer würzen.

Schritt 8 Letscho köcheln lassen und abschmecken
Zum Schluss das Letscho für ca. 10-15 Minuten bei kleiner Stufe köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Original ungarisches Letscho: Die richtigen Zutaten
- Das Wichtigste: die Paprika – Klar, ohne Paprika gäbe es kein Paprikagemüse. Aber ist die Farbe wirklich entscheidend? Nach original ungarischem Letscho Rezept nutzt man bevorzugt die gelben Spitzpaprika. Denn während grüne Sorten zu bitter sind, sind rote Sorten zu süß. Die gelbe Spitzpaprika bietet die perfekte Balance.
- Zwiebeln & Knoblauch: dürfen natürlich auch nicht fehlen, die schmecken einfach herrlich deftig.
- Tomaten: verleihen dem Schmorgericht einen fruchtigen Geschmack.

Letscho servieren
In Ungarn gilt Letscho als selbstständiges Gericht. Während es bei uns meist nur als Beilage oder z. B. für Soljanka genutzt wird, finden sich in ungarischem Letscho oft Eier, Speck und Wurst. Doch auch als Beilage ist Paprikagemüse super lecker. Wie wäre es zu einem klassischen Kartoffelbrei oder du machst daraus eine leckere Soljanka nach DDR Rezept. Auch mit Basmati-Reis schmeckt der Klassiker aus Ungarn sehr lecker.
Original ungarisches Letscho haltbar machen
Das ungarische Letscho eignet sich hervorragend zum Aufbewahren– so hast du immer ein Glas parat, wenn es mal schnell gehen muss. Dazu benötigst du unbedingt sterilisierte Gläser. Sonst kann sich nämlich Schimmel bilden.
Gläser sterilisieren: So geht’s
- Gummiringe entfernen und alles gründlich reinigen
- Deckel und Gläser separat in einen Topf geben und mit Wasser füllen
- Gläser 10 Minuten in kochendem Wasser auskochen
- mit einer sauberen Zange entnehmen und umgedreht auf einem sauberen Geschirrtuch auskühlen lassen
Letscho heiß abfüllen
Nachdem das Letscho fertig gekocht ist, füllst du es noch heiß in die sterilisierten Gläser. Achte dabei darauf, dass der Rand sauber bleibt. Falls etwas daneben geht, kannst du es mit Küchenrolle wegwischen.
Verschließe die Gläser dann ganz fest mit dem Deckel. Stelle die Gläser kopfüber auf ein Küchentuch und lasse sie abkühlen. Dann kannst du sie noch mit Etiketten beschriften, damit du weißt, wann das Letscho eingekocht wurde. Im kühlen Keller ist dein Letscho dann 3 bis 6 Monate lang haltbar.
Letscho einkochen
Wenn du dein Letscho besonders lange haltbar machen möchtest, solltest du die gefüllten Gläser zusätzlich einkochen. Stelle die fest verschlossenen Gläser dazu in einen großen Topf und fülle ihn so weit mit Wasser, dass die Gläser zu etwa drei Vierteln bedeckt sind. Erhitze das Wasser langsam und lasse die Gläser 30 Minuten bei etwa 90 °C einkochen. Das Wasser sollte heiß sein, aber nicht sprudelnd kochen. Nimm die Gläser anschließend vorsichtig heraus und lasse sie vollständig abkühlen. Prüfe danach, ob der Deckel nach innen gezogen ist. Kühl und dunkel gelagert ist das Letscho so mehrere Monate bis zu einem Jahr haltbar.
38 Kommentare
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Sehr lecker und einfach nachzukochen,danke!
muss es erst morgen zum abendessen probieren glg hilde
Hallo Hilde, schön, wenn du unser Letscho probieren willst. Berichte dann gern, wie es dir gelungen ist. Wir freuen uns auf dein Feedback.😊
Liebe Grüße, Nadine
Ganz einfach, super lecker. Sehr gute Abhandlungsfolge. Sehr zu empfehlen!
Hallo Penny,
danke für deinen lieben Kommentar. Wir freuen uns, dass dir das Letscho so gut gelungen ist. Was gibt’s bei dir dazu?
Liebe Grüße, Anna
Es hat nicht mit ungarische lecso zu tun,was soll das mit der essig sowas kommt niemals rein,und nur gelbe ungarische paprika. Gruß von einen ungarischen koch.
Danke dir für deine ehrliche Rückmeldung, Josef. 😊 Gerade bei einem Klassiker wie ungarischem Letscho gibt es natürlich viel Tradition und Erfahrung, deshalb ist dein Hinweis als ungarischer Koch besonders wertvoll. Dass Essig für dich nicht hineingehört und gelbe ungarische Paprika die richtige Wahl ist, nehmen wir gern als fachlichen Tipp mit auf. Liebe Grüße Kathrin
Ja nicht schlecht aber wenn man 1.2 Liter dazugeben würde ist es eine Suppe
Danke für deine Rückmeldung! 😊 Beim original ungarischen Letscho soll am Ende eher ein saftiges Schmorgericht entstehen, keine Suppe. Die Flüssigkeitsmenge kann je nach Paprika, Tomaten und Garzeit etwas variieren, weil das Gemüse selbst viel Saft abgibt. Wenn dir das Letscho zu flüssig wird, kannst du es einfach noch etwas offen einköcheln lassen. Liebe Grüße, Kathrin
Super
Das letscho schmeckt mega
Suuuper Rezept,hab es nur ein wenig verbessert,Curry und Afrika Gewürze dazu gegeben,hab es gerne Scharf.Danke
Hey Gina, da hat unser original ungarisches Letscho bei dir ja ordentlich Feuer bekommen!😄 Curry und afrikanische Gewürze sind auf jeden Fall eine spannende Abwandlung zum Paprikagemüse. Welche Gewürzmischung hast du dafür genau verwendet? Liebe Grüße Katha
Einfach und gut nach zu machen, perfekt.
So soll unser original ungarisches Letscho sein: unkompliziert nachzukochen und am Ende richtig lecker.😊 Schön, dass es bei dir perfekt geklappt hat, Karl! Gab es das Letscho bei dir als Hauptgericht oder als Beilage?
Liebe Grüße Katha
Das Rezept ist gut. Als Hauptgericht rühre ich noch 3 rohe Eier unter und nach Belieben geräucherte Wurst in Scheibchen. Statt Essig und Zucker gebe ich etwas Ketchup dazu.
Hey Hannelore, deine Variante vom original ungarischen Letscho klingt nach einem richtig deftigen Hauptgericht.😊 Eier und geräucherte Wurst passen prima dazu – tatsächlich sind Eier, Speck und Wurst auch in Ungarn beliebte Ergänzungen zum Paprikagemüse. Mit etwas Ketchup statt Essig und Zucker gibst du deiner Version zusätzlich eine eigene tomatig-süßliche Note. Welche geräucherte Wurst verwendest du dafür am liebsten?
Liebe Grüße Katha
hat mir sehr sehr gut geschmeckt und ist mir nach anleitung auch super gut gelungen, dankeschön für dieses tolle essen. 🙂
Hey Christian, danke für das tolle Feedback. Wir freuen uns, wenn das Letscho geschmeckt hat und mit unserer Anleitung auf Anhieb gelungen ist. Wozu hast du das Letscho serviert? Als Hauptspeise oder vielleicht sogar für eine Soljanka? Liebe Grüße Katha
Heute probiert, klappt und schmeckt sehr gut 🙂
600ml Wasser sind aber viel zu viel, 400ml hätten dicke gereicht und Zwiebeln nehm ich nächstes Mal auch mehr als 150g
Hey Arnold,
schön, dass dir das Letscho so gut geschmeckt hat. Wie gut, das Wasser verkocht hängt auch ein bisschen von der Breite deines Topfes/ deiner Pfanne ab. Wir haben eine recht breite Pfanne benutzt. Die Menge der Zwiebeln, kannst du ganz nach deinem Geschmack variieren. 😊
Liebe Grüße
Katha
Sehr lecker 😋
Ich habe dieses Rezept bereits zweimal ausprobiert und es ist einfach super 😄. Von mir gibt es fünf Sterne. Ich bin mehr als verwundert über die negativen Mitteilungen. Aber die Geschmäcker der Gestecker sind eben verschieden. Habe das Letscho auch in Gläser heiß abgefüllt und sie sind lange haltbar. Danke für das tolle Rezept!!!!!
Hej Eva,
danke für deinen lieben Kommentar.
Es freut uns sehr, dass es dir so gut schmeckt, dass du dir gleich einen Vorrat anlegst😄
Weiterhin guten Appetit und beste Grüße,
Maria
ich hab zwar viel geschnippelt aber das Endergebnis ist so Was von lecker😊
Tolles Rezept, wie ein ungarisches Letscho sein soll, yummy 😍😍😋
Freut uns, dass es dir so schmeckt liebe Sandra!😊
Liebe Grüße, Nadine
In ein Lecso kommt kein Paprikapulver, kein Essig, kein Zucker und auch kein Wasser rein! Egal ob gleich zu essen oder einkochen!
Hallo Krisz,
danke für dein Feedback. Es ist doch immer wieder spannend, wie viele verschiedene Variationen es von Rezepten gibt. Rezepte werden von Familie zu Familie weitergetragen und so entwickelt sich ein ganz eigener Stil. Uns schmeckt das Letscho so besonders gut. Verrate uns doch gern, wie du es am liebsten zubereitest? 😊
Viele Grüße
Katha
Noch nie so ein schlechtes Lecso gegessen 😥 habe nur 300ml Wasser genommen es hat aber nichts gebracht. Die Anleitung mit den Schritten ist völlig falsch. Zuerst die Zwiebel mit Knoblauch dann das Parikapulver drüber! Dann die Paprikaringe und nach 10 Minuten die Tomaten mit dem Tomatenmark. Mit Salz , Pfeffer und Zucker abschmecken. Und bitte nur bei bedarf Wasser dazu!
Hej Tamàs,
schade, dass dir unser Rezept nicht zusagt.
Aber scheinbar benötigst du ja gar kein Rezept und hast schon einige Male Letscho gekocht.
Wir braten erst die Paprika Ringe an, da diese länger brauchen zum gar werden als die Zwiebeln.
Das kannst du natürlich auch anders machen.
Beste Grüße,
Maria
Das am Ende ist aber definitiv kein EINKOCHEN!!! Das ist heiß abfüllen! In dem Gericht ist zu wenig Zucker/Essig/Salz zum konservieren.
Hej Ruth,
die Begriffe Einkochen und Einmachen werden oft synonym verwendet.
Du hast Recht, dass es mit dieser Methode nicht mehrere Jahre haltbar ist, wie wenn die Gläser anschließend noch einmal eingekocht werden.
Das haben wir aber im Text vermerkt.
Beste Grüße,
Maria
War früher mit einer Ukrainerin zusammen und habe deshalb schon oft Letscho eingemacht.
Also ohne Einkochen. Nur, wie bei Marmelade, die vorher sterilisierten Gläser auf den Kopf gestellt.
Bei mir im Keller gelagert, waren, war es auch nach über einem Jahr noch absolut OK.
Wichtig ist Hygiene beim Kochen und Befüllen der Gläser.
Scheise. leider beim abschreiben ist mir ein Fehler pasiert weil man das rezept nicht ausdrucken kann eat,de ist Anfang
Hallo Walter, da haben wir gute Neuigkeiten für dich! Unsere Rezepte kannst du ausdrucken! So findest du den Button dafür:
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Wir hoffen, wir konnten dir damit weiterhelfen und bei Fragen kannst du dich gerne erneut an uns wenden 🙂
Megalecker…mach ich öfters
Hey Diana,
super, dass dir unser Rezept schmeckt!