Zutaten
Original Ungarisches Letscho zubereiten
Schritt 1 Zwiebel und Knoblauch schneiden
- 150 g Zwiebeln
- 2 Knoblauchzehen
Zuerst Zwiebeln und Knoblauch schälen. Anschließend in feine Streifen schneiden.
Schritt 2 Paprika schneiden
- 6 Spitzpaprika, gelb/rot
Paprika waschen und das Kerngehäuse entfernen und in Streifen schneiden.
Schritt 3 Tomaten schneiden
- 200 g Tomaten
Tomaten waschen, den Strunk entfernen und die Tomaten in Würfel schneiden.
Schritt 4 Paprikagemüse anbraten
- neutrales Öl zum Braten
Öl in einer Pfanne erhitzen und die Paprikastreifen darin für wenige Minuten anbraten.
Schritt 5 Knoblauch und Zwiebeln zugeben
Wenn die Spitzpaprika gut Farbe bekommen hat, Knoblauch und Zwiebeln dazugeben und für 5 Minuten mit braten.
Schritt 6 Letscho anschwitzen
- 2 EL Paprikamark
Dann Tomatenwürfel und Paprikamark dazugeben und ebenfalls mit anschwitzen.
Schritt 7 Paprikagemüse würzen
- 1 TL Zucker
- 2 EL Weißweinessig
- 1 TL Paprikapulver, edelsüß
- 600 ml Wasser
- Salz & Pfeffer
Zucker, Essig, Paprikapulver und das Wasser dazugeben und alles mit Salz und Pfeffer würzen.
Schritt 8 Letscho köcheln lassen und abschmecken
Zum Schluss das Letscho für ca. 10-15 Minuten bei kleiner Stufe köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Original ungarisches Letscho: Die richtigen Zutaten
- Das Wichtigste: die Paprika – Klar, ohne Paprika gäbe es kein Paprikagemüse. Aber ist die Farbe wirklich entscheidend? Nach original ungarischem Letscho Rezept nutzt man bevorzugt die gelben Spitzpaprika. Denn während grüne Sorten zu bitter sind, sind rote Sorten zu süß. Die gelbe Spitzpaprika bietet die perfekte Balance.
- Zwiebeln & Knoblauch: dürfen natürlich auch nicht fehlen, die schmecken einfach herrlich deftig.
- Tomaten: verleihen dem Schmorgericht einen fruchtigen Geschmack.
Letscho servieren
In Ungarn gilt Letscho als selbstständiges Gericht. Während es bei uns meist nur als Beilage oder z. B. für Soljanka genutzt wird, finden sich in ungarischem Letscho oft Eier, Speck und Wurst. Doch auch als Beilage ist Paprikagemüse super lecker. Wie wäre es zu einem klassischen Kartoffelbrei oder du machst daraus eine leckere Soljanka nach DDR Rezept. Auch mit Basmati-Reis schmeckt der Klassiker aus Ungarn sehr lecker.
Original ungarisches Letscho haltbar machen
Das ungarische Letscho eignet sich hervorragend zum Aufbewahren– so hast du immer ein Glas parat, wenn es mal schnell gehen muss. Dazu benötigst du unbedingt sterilisierte Gläser. Sonst kann sich nämlich Schimmel bilden.
Gläser sterilisieren: So geht’s
- Gummiringe entfernen und alles gründlich reinigen
- Deckel und Gläser separat in einen Topf geben und mit Wasser füllen
- Gläser 10 Minuten in kochendem Wasser auskochen
- mit einer sauberen Zange entnehmen und umgedreht auf einem sauberen Geschirrtuch auskühlen lassen
Letscho heiß abfüllen
Nachdem das Letscho fertig gekocht ist, füllst du es noch heiß in die sterilisierten Gläser. Achte dabei darauf, dass der Rand sauber bleibt. Falls etwas daneben geht, kannst du es mit Küchenrolle wegwischen.
Verschließe die Gläser dann ganz fest mit dem Deckel. Stelle die Gläser kopfüber auf ein Küchentuch und lasse sie abkühlen. Dann kannst du sie noch mit Etiketten beschriften, damit du weißt, wann das Letscho eingekocht wurde. Im kühlen Keller ist dein Letscho dann 3 bis 6 Monate lang haltbar.
Letscho einkochen
Wenn du dein Letscho besonders lange haltbar machen möchtest, solltest du die gefüllten Gläser zusätzlich einkochen. Stelle die fest verschlossenen Gläser dazu in einen großen Topf und fülle ihn so weit mit Wasser, dass die Gläser zu etwa drei Vierteln bedeckt sind. Erhitze das Wasser langsam und lasse die Gläser 30 Minuten bei etwa 90 °C einkochen. Das Wasser sollte heiß sein, aber nicht sprudelnd kochen. Nimm die Gläser anschließend vorsichtig heraus und lasse sie vollständig abkühlen. Prüfe danach, ob der Deckel nach innen gezogen ist. Kühl und dunkel gelagert ist das Letscho so mehrere Monate bis zu einem Jahr haltbar.
Ich habe dieses Rezept bereits zweimal ausprobiert und es ist einfach super 😄. Von mir gibt es fünf Sterne. Ich bin mehr als verwundert über die negativen Mitteilungen. Aber die Geschmäcker der Gestecker sind eben verschieden. Habe das Letscho auch in Gläser heiß abgefüllt und sie sind lange haltbar. Danke für das tolle Rezept!!!!!
Hej Eva,
danke für deinen lieben Kommentar.
Es freut uns sehr, dass es dir so gut schmeckt, dass du dir gleich einen Vorrat anlegst😄
Weiterhin guten Appetit und beste Grüße,
Maria
ich hab zwar viel geschnippelt aber das Endergebnis ist so Was von lecker😊
Tolles Rezept, wie ein ungarisches Letscho sein soll, yummy 😍😍😋
Freut uns, dass es dir so schmeckt liebe Sandra!😊
Liebe Grüße, Nadine
In ein Lecso kommt kein Paprikapulver, kein Essig, kein Zucker und auch kein Wasser rein! Egal ob gleich zu essen oder einkochen!
Hallo Krisz,
danke für dein Feedback. Es ist doch immer wieder spannend, wie viele verschiedene Variationen es von Rezepten gibt. Rezepte werden von Familie zu Familie weitergetragen und so entwickelt sich ein ganz eigener Stil. Uns schmeckt das Letscho so besonders gut. Verrate uns doch gern, wie du es am liebsten zubereitest? 😊
Viele Grüße
Katha
Noch nie so ein schlechtes Lecso gegessen 😥 habe nur 300ml Wasser genommen es hat aber nichts gebracht. Die Anleitung mit den Schritten ist völlig falsch. Zuerst die Zwiebel mit Knoblauch dann das Parikapulver drüber! Dann die Paprikaringe und nach 10 Minuten die Tomaten mit dem Tomatenmark. Mit Salz , Pfeffer und Zucker abschmecken. Und bitte nur bei bedarf Wasser dazu!
Hej Tamàs,
schade, dass dir unser Rezept nicht zusagt.
Aber scheinbar benötigst du ja gar kein Rezept und hast schon einige Male Letscho gekocht.
Wir braten erst die Paprika Ringe an, da diese länger brauchen zum gar werden als die Zwiebeln.
Das kannst du natürlich auch anders machen.
Beste Grüße,
Maria
Das am Ende ist aber definitiv kein EINKOCHEN!!! Das ist heiß abfüllen! In dem Gericht ist zu wenig Zucker/Essig/Salz zum konservieren.