Zutaten

Portionen:
4
Für die Marinade
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Knoblauch-Hähnchen zubereiten

Schritt 1

  • 1000 g festkochende Kartoffeln

Ofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Kartoffeln gründlich waschen, trockenreiben und in Spalten schneiden. Anschließend in eine Schüssel geben.

Kartoffeln in Spalten schneiden

Schritt 2

  • 4 Hähnchenschenkel

Hähnchenschenkel trocken tupfen und am Gelenk halbieren. Anschließend auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Hähnchenkeulen am Gelenk zerteilen

Schritt 3

  • 1 Knoblauchknolle

Die Knoblauchzehen schälen und in dünne Scheiben schneiden. ⅓ des Knoblauchs unter die Haut der Hähnchen schieben, den restlichen Knoblauch unter die Kartoffeln mischen.

Schritt 4

  • 1 Bio-Zitrone

Zitrone waschen, trockenreiben und die Schale in eine Schüssel reiben. Den Saft zu den Kartoffeln pressen.

Zitronensaft zu den Kartoffeln geben

Schritt 5

  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Dijon-Senf
  • ½ TL edelsüßes Paprikapulver
  • Salz & Pfeffer

Anschließend Olivenöl, Senf und Paprikapulver zur Zitronenschale geben. Mit Salz und Pfeffer würzen, vermischen und das Hähnchen damit einpinseln. Den Rest der Marinade ebenfalls zu den Kartoffeln geben.

Knoblauch-Hähnchen mit der Marinade einpinseln

Schritt 6

Garzeit:50 min

Kartoffeln gut durchmengen und um die Hähnchenkeulen herum auf dem Backblech verteilen. Das Knoblauch-Hähnchen mit den Kartoffeln ca. 50 Minuten im Ofen garen.

Kartoffeln um das Knoblauch-Hähnchen herum verteilen
Knoblauch-Hähnchen
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So wird das Knoblauch-Hähnchen besonders knusprig

Die knusprige Haut ist der Star dieses Gerichts. Damit sie wirklich gelingt, spielen ein paar Kleinigkeiten eine große Rolle.

Die Hähnchenschenkel sollten vor dem Backen gründlich trocken getupft werden, denn Feuchtigkeit ist der größte Feind von Knusperhaut. Die hohe Starttemperatur sorgt dafür, dass das Fett unter der Haut schmilzt und die Haut schön bräunt. Wichtig ist außerdem, dass die Haut frei liegt und nicht von Kartoffeln oder Knoblauch bedeckt wird. So bekommt sie rundum Hitze und wird gleichmäßig goldbraun.

Knoblauch-Hähnchen auf dem Blech

Schon gewusst?

Hast du dich schon gefragt, warum wir den Knoblauch unter die Haut schieben? Ein kleiner, aber effektiver Trick, der die Mühe echt wert ist, denn das gibt Aroma von innen, ohne dass die Haut verbrennt.

Kartoffeln perfekt aus dem Ofen

Die Kartoffeln sind hier mehr als nur eine Beilage. Sie nehmen Zitronensaft, Knoblauch und Bratfett auf und werden so außen knusprig und innen weich.

Warum festkochende Kartoffeln? Sie behalten ihre Form und bekommen schöne Röstaromen. Wichtig ist, sie gut mit Öl und Würze zu vermengen und nicht zu dicht um das Fleisch zu legen. So bekommen sie genug Hitze und werden nicht nur gegart, sondern richtig gebacken.

Wer es extra knusprig mag, kann die Kartoffeln nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.

Kartoffeln sind nicht dein Fall? Dann findest du hier weitere passende Beilagen zum Knoblauch-Hähnchen:

Ofengemüse vom Blech
Ofengemüse vom Blech
  • Gemüsebeilagen
Gurkensalat
Gurkensalat schnell und einfach
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Polenta gebraten
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  • Sättigungsbeilagen
Einfache glasierte Karotten
Glasierte Karotten
  • Gemüsebeilagen

Abwandlungen nach Geschmack

Dieses Knoblauch-Hähnchen lässt sich leicht variieren, ohne seinen Charakter zu verlieren.

  • Mit Rosmarin oder Thymian bekommt das Gericht eine mediterrane Note.
  • Mit etwas Honig oder Ahornsirup in der Marinade entsteht eine feine Süße.
  • Mit geräuchertem Paprikapulver wird es etwas herzhafter.
  • Ohne Senf funktioniert das Rezept ebenfalls, dann steht der Knoblauch noch stärker im Vordergrund.

Auch anderes Gemüse wie Möhren, Fenchel oder rote Zwiebeln passt gut mit aufs Blech.

Woran erkennt man, dass das Hähnchen gar und saftig ist?

Das Fleisch sollte sich leicht vom Knochen lösen und der austretende Fleischsaft klar sein. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, misst die Kerntemperatur. Im dicksten Teil des Schenkels sollten etwa 80 °C bis 85 °C erreicht sein. Dann ist das Hähnchen durchgegart und bleibt trotzdem saftig.

Knoblauch-Hähnchen mit Kartoffeln

Aufbewahrung und Aufwärmen

Reste lassen sich gut aufbewahren. Im Kühlschrank hält sich das Knoblauch-Hähnchen, luftdicht verpackt, etwa 2 Tage.

Zum Aufwärmen eignet sich der Backofen besser als die Mikrowelle. Bei etwa 160 °C Umluft wird das Fleisch wieder heiß und die Haut bleibt zumindest teilweise knusprig. Ein kurzes Aufknuspern unter dem Grill ist möglich, sollte aber gut beobachtet werden, damit nichts verbrennt.

Welche Soßen und Dips passen zum Knoblauch-Hähnchen?

Auch wenn das Hähnchen für sich schon richtig saftig ist, macht ein guter Dip das Ganze nochmal runder. Wichtig ist, dass er frisch oder leicht säuerlich ist, damit er mit dem Knoblauch und den Röstaromen mithalten kann.

Joghurt-Kräuter-Dip
Joghurt-Kräuter-Dip
  • Dip
Kräuterquark-Dip
Kräuterquark-Dip
  • Dip

Knoblauch-Hähnchen aus der Heißluftfritteuse

Das Rezept kannst du auch super in der Heißluftfritteuse zubereiten, vor allem wenn du kleinere Portionen zubereitest oder es besonders schnell gehen soll.

Die Hähnchenschenkel werden wie im Ofen vorbereitet, also gut trocken tupfen, würzen und mit Öl einreiben. Die Kartoffeln sollten jedoch etwas kleiner geschnitten werden, damit sie gleichzeitig gar werden. Lege zuerst die Hähnchenteile mit der Haut nach oben in den Korb und verteile die Kartoffeln daneben oder darunter.

Bei etwa 180 °C braucht das Knoblauch-Hähnchen rund 30 bis 35 Minuten. Nach der Hälfte der Zeit lohnt es sich, die Kartoffeln einmal zu wenden. Für extra Knusperhaut kannst du die Temperatur zum Schluss für ein paar Minuten auf 200 °C erhöhen. Wichtig ist, den Korb nicht zu vollzupacken, damit die heiße Luft gut zirkulieren kann.