Zutaten
Vegetarische Ramen kochen
Schritt 1
- 1000 ml Gemüsebrühe
- 20 g getrocknete Shiitake-Pilze
Wartezeit:30 min
Gemüsebrühe in einem Topf geben und die Shiitake-Pilze darin 30 Minuten quellen lassen.
Schritt 2
- 2 Eier
Garzeit:7 min
Währenddessen die Eier in kochendem Wasser ca. 6,5 Minuten wachsweich kochen. Anschließend in Eiswasser abkühlen lassen.
Schritt 3
- 2 Knoblauchzehen
- 10 g Ingwer
- 2 Frühlingszwiebeln
Knoblauch und Ingwer schälen und beides fein hacken. Frühlingszwiebeln putzen und den weißen Teil in feine Ringe schneiden. Den grünen Teil in mundgerechte Stücke schneiden und beseitestellen.
Tipp: Kratze die Ingwerschale mit einem Teelöffel ab. So schälst du nicht zu viel weg.
Schritt 4
- 2 TL geröstetes Sesamöl
Sesamöl in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Knoblauch, Ingwer und die Frühlingszwiebel-Ringe darin andünsten.
Schritt 5
- 1 EL koreanische Chilipaste
- 1 EL Miso-Paste
- 2 EL Erdnussbutter
- 2 EL Reisessig
- 2 EL helle Sojasauce
- Pfeffer
Garzeit:5 min
Die koreanische Chilipaste, Misopaste und Erdnussbutter dazugeben und gut verrühren. Mit Reisessig und Sojasauce ablöschen. Die Gemüsebrühe mit den Shiitake-Pilze dazugießen und 5 Minuten köcheln lassen. Nach Bedarf mit Pfeffer und Sojasauce abschmecken.
Schritt 6
- 200 g Ramen-Nudeln
- 2 Pak Choi
Währenddessen die Ramen-Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten. Pak Choi putzen und vierteln.
Schritt 7
- 150 g frische Shiitake-Pilze
- 1 TL geröstetes Sesamöl
Shiitake-Pilze in Scheiben schneiden und in einer beschichteten Pfanne im Öl scharf anbraten.
Schritt 8
- 175 g Räuchertofu
- 1 TL geröstetes Sesamöl
Räuchertofu mit Küchenpapier gründlich ausdrücken und trockentupfen. Nun in Scheiben schneiden und ebenfalls in Sesamöl knusprig anbraten
Schritt 9
- 50 g Mais aus der Dose
- 2 EL weißer Sesam
Nudeln in eine große Schüssel geben. Alle Toppings, also Pilze, Frühlingszwiebeln, Pak Choi, Mais, Tofu und jeweils ein halbiertes Ei darauf verteilen und mit Brühe auffüllen. Zuletzt mit Sesam garnieren und noch heiß servieren.
Was macht vegetarische Ramen richtig aromatisch?
Der Geschmack deiner Ramen steht und fällt mit der Brühe. Durch getrocknete Shiitake, Miso, Sojasauce und Erdnussbutter entsteht auch ohne Fleisch eine tiefe, herzhafte Umami-Basis. Lässt du die Shiitake lange genug ziehen, bekommst du deutlich mehr Aroma aus der Brühe heraus.
Extra-Tipp:
- Je länger die Pilze quellen, desto intensiver wird der Geschmack. Das geht bis zu einer Stunde.
- Frisch gemahlener Pfeffer statt Salz rundet die Suppe besser ab.
Cremige Ramen: mit oder ohne Sojamilch
Wenn du deine Ramen besonders cremig magst, kannst du die Hälfte der Brühe mit Sojamilch ersetzen. Alternativ eignet sich auch ungesüßte Hafermilch. So bekommt die Suppe eine milde, leicht nussige Note, die perfekt zu Miso und Erdnussbutter passt.
Welche Nudeln eignen sich am besten?
Am authentischsten sind natürlich Ramennudeln aus Weizen. Diese kannst du bereits vorgegart kaufen und musst sie lediglich noch einmal kurz in kochendes Wasser oder in die Brühe geben. Doch je nach Vorlieben oder Verfügbarkeit kannst du auch andere asiatische Nudeln verwenden.
- Udonnudeln: etwas dicker und weicher
- Sobanudeln: angenehm nussig im Geschmack
- Mie-Nudeln: schnell und einfach, in jedem Supermarkt erhältlich
Toppings variieren: so wird jede Ramen anders lecker
Die japanische Nudelsuppe lebt von ihren Einlagen. Und sie kannst du ganz nach deinen Vorlieben gestalten. Wir liefern die leckere Inspiration zum Verfeinern.
Beliebte vegetarische Toppings
Nicht nur Pak Choi und Mais passen gut in die Ramen. Wie wäre es mit:
- Kimchi für Säure und Schärfe
- Brokkoli oder grüne Bohnen für mehr Biss
- Karotten- oder Paprikastreifen für Frische
- Soja- oder Bambussprossen
- gebratene Kräuterseitlinge oder Champignons
- gerösteter Sesam und Chiliöl
- geröstete Nüsse wie Cashewkerne oder Erdnüsse
Protein-Alternativen zum Tofu
- marinierter und gebratener Tempeh
- Edamame
- marinierte Austernpilze als „fleischige“ Alternative
Auch in der Zubereitung deines Tofus kannst du verschiedene Geschmäcker ins Spiel bringen. In unseren Rezepten zeigen wir dir, wie du Tofu abwechslungsreich marinieren und knusprig braten kannst.
Perfekt gegarte Ramen-Eier
Wachsweiche Eier sind eine klassische Einlage für Ramen. Damit sie die perfekte Konsistenz haben, solltest du auf Folgendes achten:
- je nach Größe 6 bis 7 Minuten Kochzeit
- in Eiswasser abschrecken, damit sie nicht weitergaren
- erst kurz vor dem Servieren halbieren
Traditionell werden Ramen-Eier noch über längere Zeit in einer würzigen Marinade aus Mirin und Sojasauce eingelegt. So bekommen sie ihr unverwechelbares Aroma und die bräunliche Farbe. In unseren Rezept zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie einfach du die Eier zu Hause selbst zubereiten kannst.
Frische Kräuter
Frische Kräuter sind immer eine gute Wahl! Sie verleihen dem Gericht Leichtigkeit und sorgen für noch mehr Aroma! Wir greifen hier gerne zu Koriander oder Thai-Basilikum.
Haltbarkeit & Lagerung
Noch Reste übrig? Die kannst du luftdicht verpackt für 2 bis 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Wir empfehlen dir, Brühe, Nudeln und Toppings getrennt voneinander zu lagern. So schmeckt deine Ramen-Suppe auch beim erneuten Erwärmen noch appetitlich frisch.