Zutaten

Gläser (à 750 ml):

2
Video-Empfehlung

Radieschen einlegen

Schritt 1 Radieschen vorbereiten

Zunächst die Radieschen waschen, vom Grün und der Wurzel befreien und in dünne Scheiben schneiden oder hobeln.

Schritt 2 Gläser sterilisieren

Danach einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, die Gläser mit Deckel hineingeben und 10 Minuten sterilisieren. Anschließend auf einem sauberen Küchentuch abtropfen lassen und gut auskühlen.

Glas ins kochende Wasser geben

Schritt 3 Sud kochen

Nun Weißweinessig, Wasser und die Gewürze in einem Topf aufkochen, bis sich Zucker und Salz aufgelöst haben.

Schritt 4 Radieschen einlegen

Anschließend die Radieschenscheiben auf die Gläser aufteilen, mit dem heißen Sud übergießen und sofort verschließen. Die abgekühlten Gläser im Kühlschrank durchziehen lassen.

Tipp: Achte darauf, dass die Gewürze gleichmäßig auf die Gläser verteilt sind.

Radieschen einlegen: einfach haltbar gemacht
Wie gefällt dir das Rezept?Danke für deine Bewertung!
Wir freuen uns über deine Bewertung und deinen Kommentar. Teile dieses Rezept mit Freunden und Familie.
Scrolle nach unten für Tipps & Tricks

Eingelegte Radieschen abwandeln

Du möchtest den Sud geschmacklich anpassen oder eigene Aromen ins Spiel bringen? Mit ein paar einfachen Kniffen verwandelst du das Grundrezept zum Radieschen einlegen in deine ganz persönliche Version.

Essig austauschen

Weißweinessig sorgt für eine milde, fruchtige Säure. Wenn du es etwas intensiver oder aromatischer magst, kannst du auch Apfelessig oder hellen Balsamico verwenden.

Für eine fruchtige Note eignet sich auch ein Schuss Orangensaft im Sud – das passt besonders gut zu frischen Kräutern. Achte stets auf einen Säuregehalt von etwa 5 %, damit die Radieschen gut haltbar bleiben.

Gewürze variieren

Die Kombination aus Senfkörnern, Pfefferkörnern, Nelken und Lorbeerblättern ergibt ein ausgewogenes Aroma. Du kannst aber auch neue Akzente setzen:

  • Schärfer mit frischem Chili oder Ingwer
  • Orientalisch mit Kreuzkümmel, Koriandersamen oder Zimt
  • Mediterran mit Rosmarin, Thymian oder Knoblauch

Tipp: Auch frische Kräuter wie Dill, Estragon oder Minze passen gut. Gib sie erst nach dem Kochen zum Sud, damit sie nicht verkochen und ihr Aroma behalten.

Knoblauch für mehr Würze

Wenn du den Geschmack deiner eingelegten Radieschen intensivieren möchtest, ist Knoblauch eine tolle Ergänzung. Eine fein gehackte oder in Scheiben geschnittene Knoblauchzehe pro Glas verleiht dem Sud eine herzhafte Note.

Tipp: Achte darauf, frischen Knoblauch zu verwenden und ihn nicht zu zerdrücken, damit er den Sud nicht trübt.

Süße individuell anpassen

Der Zucker rundet den Essiggeschmack ab. Für eine natürlichere Variante kannst du ihn durch Honig oder Ahornsirup ersetzen – dadurch wird der Sud etwas weicher im Geschmack. Auch Erythrit ist möglich, wenn du auf Zucker verzichten möchtest.

Schnittformen & Optik variieren

Nicht nur der Geschmack, auch die Optik lässt sich verändern: Schneide die Radieschen nicht nur in Scheiben, sondern probiere auch Hälften, Viertel oder gesmashede Radieschen aus. Im Ganzen bleiben sie besonders knackig, während gesmashede Radieschen den Sud intensiver aufnehmen.

Radieschen einlegen: einfach haltbar gemacht

Warum unjodiertes Salz verwenden?

Unjodiertes Salz sorgt dafür, dass die Radieschen beim Einlegen ihre leuchtende Farbe behalten. Jodiertes Salz kann durch die darin enthaltenen Spurenelemente einen unschönen Graustich verursachen und den Geschmack leicht verändern. Verzichte also auf Jodanteil, um Optik und Aroma optimal zu bewahren.

Verwendungsideen für eingelegte Radieschen

So kannst du die Radieschen nach dem Einlegen kreativ einsetzen und deine Lieblingsspeisen damit ein Highlight verpassen:

Als Brotbelag oder Sandwich-Topping

Eingelegte Radieschen verleihen belegten Brötchen, Baguette mit Frischkäse oder Sandwiches eine angenehme Frische und pikante Note sowie eine knackige Textur.

Belegte Brötchen – Rezept mit 5 Ideen
Belegte Brötchen
  • Belegte Brote
5-Minuten Avocado-Brot
5 Minuten Avocado Brot
  • Snacks & Fingerfood
Baguette Magique ohne Kneten backen
Baguette Magique ohne kneten backen
  • Baguette
Frischkäse selber machen
Frischkäse selber machen
  • Herzhafte Aufstriche
Club Sandwich aus dem Kontaktgrill
Club Sandwich aus dem Kontaktgrill
  • Sandwich
High Protein Sandwich
High Protein Sandwich
  • Sandwich

Im Salat oder Bowl

Ob auf grünen Salaten, Quinoa-Bowls oder Reisschalen – eingelegte Radieschen bringen Säure, Farbe und Crunch. Besonders gut kombinieren sie sich mit Hummus, Rucola und gerösteten Kernen.

Grüner Salat mit Pfiff mal anders
Grüner Salat mit Pfiff mal anders
  • Blattsalat
Couscous-Bowl
Couscous-Bowl
  • Salate
Einfacher Lollo Rosso Salat
Einfacher Lollo Rosso Salat
  • Blattsalat
Poké-Bowl mit Lachs
Poké-Bowl
  • Reisgerichte
Bunter sommerlicher Reissalat
Bunter sommerlicher Reissalat
  • Reissalat

Zu Käseplatten und Fingerfood

Als farbenfroher Akzent auf Käseplatten oder Tapas ist das süß-saure Gemüse ein echter Hingucker. Gemeinsam mit Oliven, Antipasti und Cracker oder Brotchips entsteht eine harmonisch abgestimmte Platte.

Antipasti-Spieße
Antipasti Spieße
  • Spieße
Brotchips einfach selber machen
Brotchips einfach selber machen
  • Chips
Dreierlei Bruschetta-Varianten
Dreierlei Bruschetta-Varianten
  • Antipasti
Butter Board
Butter Board
  • Butter

Zu Gegrilltem

Bei Gegrilltem wie Gemüse, Halloumi, Steak oder veganen Burgern wirkt die Würze der Radieschen besonders lecker.

Zucchini perfekt grillen
Perfekt gegrillte Zucchini
  • Gegrillte Beilagen
Der beste vegane Burger
Der beste vegane Burger
  • Burger
Marinierte Gemüsespieße grillen
Marinierte Gemüsespieße
  • Gegrillte Beilagen
Nackensteak Marinade für den Grill
Nackensteak Marinade für den Grill
  • Marinade

Haltbarkeit & Lagerung

Ungeöffnet und gut verschlossen sind die eingelegten Radieschen im Kühlschrank mindestens 5 bis 6 Wochen haltbar. Wichtig ist, dass der Sud die Radieschen vollständig bedeckt.

Geöffnet solltest du das Glas innerhalb von 3 Tagen aufbrauchen und stets gekühlt aufbewahren.

Tipp: Achte beim Entnehmen darauf, stets einen sauberen Löffel zu verwenden, damit keine Keime ins Glas gelangen.