Zutaten
Omas Linzer Plätzchen backen
Schritt 1 Mürbeteig vorbereiten
- 150 g Mehl
- 100 g Mandeln, gemahlen
- 1 TL Zimt
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 75 g Feinucker
- 75 g Butter, kalt
- 1 Ei
- Prise Salz
- Prise Nelken, gemahlen
Zuerst alle Zutaten für den Mürbeteig in einer Schüssel mischen und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Schritt 2 Teig ausrollen
Anschließend den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 5 mm dick ausrollen.
Schritt 3 Linzer Plätzchen ausstechen
Danach mit einem großen Ausstecher eine gerade Anzahl an Plätzchen aus dem Mürbeteig ausstechen und die Plätzchen auf das Backblech legen. Die Hälfte davon mit einem kleineren Motiv mittig ausstechen.
Schritt 4 Plätzchen backen
Alles auf mittlerer Schiene ca. 10 bis 15 Minuten backen und vollständig abkühlen lassen.
Schritt 5 Linzer Augen zusammensetzen
- 100 g Brombeermarmelade
- Puderzucker
Zuletzt die oberen Hälften mit ausgestochenem Motiv mit Puderzucker bestäuben. Die unteren Hälften ohne Loch mittig mit Brombeermarmelade bestreichen und jeweils mit einem gepuderten Plätzchen bedecken.
Omas Linzer Plätzchen richtig backen
Damit deine Linzer Plätzchen schön zart und gleichmäßig gebacken werden, kommt es auf ein paar einfache, aber wichtige Details bei der Zubereitung an.
Mürbeteig nur kurz kneten
Damit die Plätzchen schön zart werden, solltest du den Teig nur so lange kneten, bis sich alle Zutaten verbunden haben. Zu langes Kneten macht ihn fest und zäh.
Teig ausreichend kühlen
Die Kühlzeit ist entscheidend, damit sich der Teig gut verarbeiten lässt und beim Backen nicht verläuft.
Gleichmäßig ausrollen
Achte darauf, den Teig gleichmäßig dick auszurollen, damit alle Plätzchen gleichzeitig backen und die gleiche Konsistenz haben.
Backzeit im Blick behalten
Omas Linzer Plätzchen sollten nur leicht goldgelb gebacken werden. Werden sie zu dunkel, verlieren sie ihre zarte Konsistenz.
Häufige Fehler bei Linzer Plätzchen vermeiden
Damit dir Omas Linzer Plätzchen perfekt gelingen, lohnt es sich, typische Fehler zu kennen:
Teig ist zu weich
Der Teig wurde nicht lange genug gekühlt oder die Butter war zu warm.
Plätzchen verlaufen
Der Teig war zu weich oder wurde zu warm verarbeitet.
Plätzchen werden zu hart
Sie wurden zu lange gebacken oder der Teig wurde zu stark geknetet.
Marmelade läuft heraus
Es wurde zu viel Füllung verwendet oder die Plätzchen waren noch zu warm beim Zusammensetzen.
Omas Linzer Plätzchen variieren
Du kannst Omas Linzer Plätzchen ganz einfach abwandeln und immer wieder neu kombinieren – so wird aus dem klassischen Rezept schnell deine persönliche Lieblingsvariante.
Mit anderer Marmelade
Neben Brombeergelee kannst du auch klassischerweise Johannisbeergelee verwenden. Besonders aromatisch wird es mit selbst gekochtem Gelee. So geht’s:
Du kannst aber auch andere Marmeladen nach Wahl verwenden. Wir finden auch besonders gut:
Mit anderen Nüssen im Teig
Gemahlene Mandeln kannst du auch problemlos durch
- gemahlene Haselnüsse oder
- gemahlene Walnüsse
ersetzen. Du kannst auch mehrere Nusssorten mischen.
Mit Vanille verfeinern
Um Omas Linzer Plätzchen mit Vanille zu verfeinern, kannst du
- 1 TL Vanillepaste,
- 1 Päckchen Vanillezucker,
- Mark einer halben Vanilleschote oder
- 1 TL Vanilleextrakt
Mit zum Teig geben und unterkneten.
Omas Linzer Plätzchen dekorieren
Klassisch werden Linzer Plätzchen mit Puderzucker bestäubt. Darüber hinaus kannst du sie auch kreativ gestalten:
- mit Schokoladenstreifen verzieren
- in geschmolzene Schokolade tauchen
- mit Zuckerguss dekorieren
- dann mit gehackten Nüssen, Zuckerstreusel oder Krokant bestreuen
Linzer Plätzchen richtig lagern
Omas Linzer Plätzchen halten sich luftdicht verpackt etwa 2 bis 3 Wochen. Am besten lagerst du sie in einer Keksdose an einem kühlen Ort. Mit der Zeit werden sie sogar noch zarter, da die Marmelade leicht in den Teig zieht.
Tipp: Übrig gebliebene Plätzchen lassen sich wunderbar zerbröseln und als Topping für Desserts oder Eis verwenden.
Omas Linzer Plätzchen einfrieren
Du kannst die Plätzchen auch einfrieren. Am besten frierst du sie ungefüllt ein und setzt sie erst nach dem Auftauen zusammen.
Im Gefrierfach halten sie sich etwa 2 bis 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur liegen lassen, dann werden sie wieder schön mürbe.
Weitere klassische Weihnachtsplätzchen
Wenn du gerne traditionelle Plätzchen backst, probiere auch andere Klassiker aus. Sie passen perfekt in jede Keksdose und sorgen für Abwechslung.
Häufige Fragen zu Linzer Plätzchen
Der Teig wurde zu lange geknetet oder die Backzeit war zu lang.
Klassisch wird Johannisbeergelee verwendet, da es eine leicht säuerliche Note hat und gut mit dem süßen Teig harmoniert.
Ja, der rohe Teig kann gut vorbereitet und im Kühlschrank gelagert werden.