Zutaten

Linzer Plätzchen:
10
Für den Mürbeteig:
Für die Marmeladenfüllung:
Video-Empfehlung

Omas Linzer Plätzchen backen

  1. Schritt 1 Mürbeteig vorbereiten

    • 150 g Mehl
    • 100 g Mandeln, gemahlen
    • 1 TL Zimt
    • 1 Päckchen Vanillezucker
    • 75 g Feinucker
    • 75 g Butter, kalt
    • 1 Ei
    • Prise Salz
    • Prise Nelken, gemahlen

    Zuerst alle Zutaten für den Mürbeteig in einer Schüssel mischen und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

    Tipp: Wenn du deinen Teig als Platte einwickelst, kühlt er schnell durch und du kannst ihn später besser ausrollen.

  2. Schritt 2 Teig ausrollen

    Anschließend den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 5 mm dick ausrollen.

    Plätzchenteig für Linzer Augen ausrollen
  3. Schritt 3 Linzer Plätzchen ausstechen

    Danach mit einem großen Ausstecher eine gerade Anzahl an Plätzchen aus dem Mürbeteig ausstechen und die Plätzchen auf das Backblech legen. Die Hälfte davon mit einem kleineren Motiv mittig ausstechen.

    Tipp: Die kleinen ausgestochenen Motive kannst du als Mürbeteigplätzchen mitbacken.

  4. Schritt 4 Plätzchen backen

    Alles auf mittlerer Schiene ca. 10 bis 15 Minuten backen und vollständig abkühlen lassen.

    Tipp: Wenn die Plätzchen einen goldbraunen Rand bekommen, kannst du sie aus dem Ofen nehmen.

  5. Schritt 5 Linzer Augen zusammensetzen

    • 100 g Brombeermarmelade
    • Puderzucker

    Zuletzt die oberen Hälften mit ausgestochenem Motiv mit Puderzucker bestäuben. Die unteren Hälften ohne Loch mittig mit Brombeermarmelade bestreichen und jeweils mit einem gepuderten Plätzchen bedecken.

Omas Linzer Plätzchen richtig backen

Damit deine Linzer Plätzchen schön zart und gleichmäßig gebacken werden, kommt es auf ein paar einfache, aber wichtige Details bei der Zubereitung an.

Mürbeteig nur kurz kneten

Damit die Plätzchen schön zart werden, solltest du den Teig nur so lange kneten, bis sich alle Zutaten verbunden haben. Zu langes Kneten macht ihn fest und zäh.

Teig ausreichend kühlen

Die Kühlzeit ist entscheidend, damit sich der Teig gut verarbeiten lässt und beim Backen nicht verläuft.

Gleichmäßig ausrollen

Achte darauf, den Teig gleichmäßig dick auszurollen, damit alle Plätzchen gleichzeitig backen und die gleiche Konsistenz haben.

Backzeit im Blick behalten

Omas Linzer Plätzchen sollten nur leicht goldgelb gebacken werden. Werden sie zu dunkel, verlieren sie ihre zarte Konsistenz.

Omas Linzer Plätzchen

Häufige Fehler bei Linzer Plätzchen vermeiden

Damit dir Omas Linzer Plätzchen perfekt gelingen, lohnt es sich, typische Fehler zu kennen:

Teig ist zu weich

Der Teig wurde nicht lange genug gekühlt oder die Butter war zu warm.

Plätzchen verlaufen

Der Teig war zu weich oder wurde zu warm verarbeitet.

Plätzchen werden zu hart

Sie wurden zu lange gebacken oder der Teig wurde zu stark geknetet.

Marmelade läuft heraus

Es wurde zu viel Füllung verwendet oder die Plätzchen waren noch zu warm beim Zusammensetzen.

Omas Linzer Plätzchen variieren

Du kannst Omas Linzer Plätzchen ganz einfach abwandeln und immer wieder neu kombinieren – so wird aus dem klassischen Rezept schnell deine persönliche Lieblingsvariante.

Mit anderer Marmelade

Neben Brombeergelee kannst du auch klassischerweise Johannisbeergelee verwenden. Besonders aromatisch wird es mit selbst gekochtem Gelee. So geht’s:

Johannisbeergelee
Brotaufstrich
Johannisbeergelee selber machen: schnell & einfach
35min
617 kcal

Du kannst aber auch andere Marmeladen nach Wahl verwenden. Wir finden auch besonders gut:

Himbeermarmelade ohne Kerne
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  • Einkochen
Aprikosenmarmelade aus dem Thermomix®
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  • Marmeladen & Gelees
Kirschmarmelade nach Omas Rezept
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  • Marmeladen & Gelees

Mit anderen Nüssen im Teig

Gemahlene Mandeln kannst du auch problemlos durch

  • gemahlene Haselnüsse oder
  • gemahlene Walnüsse

ersetzen. Du kannst auch mehrere Nusssorten mischen.

Mit Vanille verfeinern

Um Omas Linzer Plätzchen mit Vanille zu verfeinern, kannst du

  • 1 TL Vanillepaste,
  • 1 Päckchen Vanillezucker,
  • Mark einer halben Vanilleschote oder
  • 1 TL Vanilleextrakt

Mit zum Teig geben und unterkneten.

Omas Linzer Plätzchen dekorieren

Klassisch werden Linzer Plätzchen mit Puderzucker bestäubt. Darüber hinaus kannst du sie auch kreativ gestalten:

Linzer Plätzchen richtig lagern

Omas Linzer Plätzchen halten sich luftdicht verpackt etwa 2 bis 3 Wochen. Am besten lagerst du sie in einer Keksdose an einem kühlen Ort. Mit der Zeit werden sie sogar noch zarter, da die Marmelade leicht in den Teig zieht.

Tipp: Übrig gebliebene Plätzchen lassen sich wunderbar zerbröseln und als Topping für Desserts oder Eis verwenden.

Omas Linzer Plätzchen einfrieren

Du kannst die Plätzchen auch einfrieren. Am besten frierst du sie ungefüllt ein und setzt sie erst nach dem Auftauen zusammen.

Im Gefrierfach halten sie sich etwa 2 bis 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur liegen lassen, dann werden sie wieder schön mürbe.

Weitere klassische Weihnachtsplätzchen

Wenn du gerne traditionelle Plätzchen backst, probiere auch andere Klassiker aus. Sie passen perfekt in jede Keksdose und sorgen für Abwechslung.

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Häufige Fragen zu Linzer Plätzchen

Warum sind meine Linzer Plätzchen nicht mürbe?

Der Teig wurde zu lange geknetet oder die Backzeit war zu lang.

Welche Marmelade ist die beste?

Klassisch wird Johannisbeergelee verwendet, da es eine leicht säuerliche Note hat und gut mit dem süßen Teig harmoniert.

Kann man Linzer Plätzchen vorbereiten?

Ja, der rohe Teig kann gut vorbereitet und im Kühlschrank gelagert werden.