Zutaten
Knoblauchbutter selber machen
Schritt 1 Butter in Stücke schneiden
- 250 g Butter
Butter in kleine Stücke schneiden und in eine große Schüssel geben. So lässt sie sich gleichmäßiger aufschlagen.
Schritt 2 Butter für Knoblauchbutter aufschlagen
Die Butter mit dem Handrührgerät 2–4 Minuten hell und cremig aufschlagen. Zwischendurch die Butter mit einem Teigschaber vom Rand nach unten schieben.
Konsistenz-Check: Die Butter ist richtig, wenn sie sichtbar heller ist und sich fluffig verstreichen lässt.
Schiebe die aufgeschlagene Butter vom Rand mit einem Teigschaber wieder nach unten. Schritt 3 Knoblauch einarbeiten
- 3 Knoblauchzehen
Knoblauch schälen und fein dazupressen. Kurz verrühren, dann 1 Minute ziehen lassen und noch einmal verrühren – so verteilt sich das Aroma gleichmäßiger.
Schritt 4 Schnittlauch dazugeben
- 0.5 Bund Schnittlauch
Schnittlauch waschen, trocken tupfen und in feine Ringe schneiden. Unter die Butter heben.
Schritt 5 Knoblauchbutter abschmecken
- 0.5 TL Schwarzer Pfeffer
- 1 TL Salz
- 1 TL Zitronensaft
- 1 TL Senf
- 0.5 TL Chiliflocken
Mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss einmal gründlich verrühren – dann schmeckt die Knoblauchbutter überall gleich gut.
Tipp: Optional kannst du deine Knoblauchbutter mit etwas Zitronensaft, Senf und Chiliflocken oder Chilipulver abschmecken
Schritt 6 Knoblauchbutter formen und kühlen
Knoblauchbutter nach Wunsch zu einer Rolle formen (in Frischhaltefolie), in eine kleine Form streichen oder einfach in der Schüssel lassen. 30–60 Minuten kalt stellen, bis sie schnittfest ist.
Was du für Knoblauchbutter benötigst: die Zutaten
Für eine richtig leckere Knoblauchbutter brauchst du nur wenige Basics. Dieses Knoblauchbutter Rezept lebt davon, dass die Zutaten frisch sind und die Butter die richtige Temperatur hat.
Butter
- Am besten zimmerwarm, damit du sie schnell cremig rühren kannst.
Knoblauch
- Frischer Knoblauch bringt den typischen Kick für Knoblauchbutter.
- Extra aromatisch wird es, wenn du den Knoblauch sehr fein verarbeitest (Presse oder Microplane).
Schnittlauch (oder Kräuter)
- Schnittlauch ist der Klassiker für selbstgemachte Knoblauchbutter
- Alternativ: Petersilie, Basilikum, Dill oder ein Kräutermix.
Salz und Pfeffer
Erst am Ende abschmecken, damit die Knoblauchbutter selbstgemacht überall gleich würzig ist.
Optional, wenn du dein Rezept für Knoblauchbutter upgraden willst
- Zitronenabrieb oder ein Spritzer Zitronensaft für Frische
- Chili für Schärfe
- Senf für eine würzige Tiefe
- Parmesan für eine herzhafte Note
Was die Zubereitung vereinfacht: schnelle Tricks
Diese Kniffe helfen dir schneller, sauberer und stressfrei zur Knoblauchbutter zu kommen.
Butter in Bestform bringen (ohne Warten)
Butter ist zu fest? 10-15 Minuten in kleine Stücke schneiden und auf dem Teller verteilen – das geht schneller als ein ganzer Block.
Oder: Schüssel kurz mit warmem Wasser ausspülen, abtrocknen, Butter hinein – die Restwärme hilft beim Weichwerden.
Knoblauch ohne Presse richtig fein
Knoblauch mit einer Prise Salz auf dem Brett zu einer Paste zerdrücken – verteilt sich super in der Butter und wirkt weniger „stückig“.
Schnell vermengen statt lange aufschlagen
Für eine schnelle Knoblauchbutter reicht es, weiche Butter mit einer Gabel gründlich zu verrühren. Fluffig wird sie mit Handrührgerät, aber geschmacklich klappt beides.
Aroma gleichmäßiger verteilen
Knoblauch nach dem Einrühren eine Minute ziehen lassen und dann noch einmal verrühren. Genau so wird die Knobibutter besonders gleichmäßig.
Typische Fehler und schnelle Hilfe
- Butter ist klumpig: Sie war zu kalt. 5–10 Minuten stehen lassen und nochmals kurz aufschlagen.
- Knoblauch schmeckt „scharf“/zu dominant: Nächstes Mal 1 Zehe weniger oder Variante „gerösteter Knoblauch“ nutzen (siehe unten).
- Knoblauch wird bitter: Passiert vor allem beim zu heißen Anbraten. Wenn du Knoblauch anschwitzt: nur sanfte Hitze, nicht bräunen.
- Zu salzig: Mit ungesalzener Butter ausgleichen/1–2 EL zusätzliche Butter unterrühren.
Varianten
Zitronen-Knoblauchbutter
- Zusätzlich: 1 TL Zitronenabrieb und/oder 1–2 TL Zitronensaft
- Ergebnis: frischer, „heller“ Geschmack – ideal zu Fisch, Grillgemüse und Maiskolben.
Senf-Knoblauchbutter
- Zusätzlich: 1 TL mittelscharfer Senf
- Ergebnis: würziger, leicht pikant – passt besonders gut zu Steak, Bratkartoffeln, Burger-Buns.
Chili-Knoblauchbutter
- Zusätzlich: 1 Prise Chiliflocken (oder mehr nach Schärfewunsch)
- Ergebnis: scharf-würzig – perfekt zu Maiskolben und gegrilltem Gemüse.
Milder mit geröstetem Knoblauch
- Knoblauchknolle (oder Zehen) im Ofen rösten, bis er weich ist, dann als Paste in die Butter rühren.
- Ergebnis: milder, leicht karamellig – ideal, wenn roher Knoblauch zu intensiv ist.
Was passt zu Knoblauchbutter?
Wenn du dich fragst: Wie macht man Knoblauchbutter so, dass sie wirklich „nach mehr“ schmeckt – denk auch daran, wozu du sie servierst. Hier sind Ideen, die immer funktionieren:
Brote und Gebäck
Grill und Ofen
Pasta und Gemüse
- Ein Löffel Knoblauchbutter einfach als Finish auf Nudeln (statt Sauce)
- Auf gedünstetem Brokkoli, grünen Bohnen oder Spargel
Knoblauchbutter aufbewahren
- Kühlschrank: luftdicht 5–7 Tage (Geruchsschutz: gut verschließen).
- Einfrieren: bis 3 Monate; portionsweise entnehmen.
Wichtig: Bei Raumtemperatur nur kurz stehen lassen (Butter ist empfindlich).
Darum wirst du diese Knoblauchbutter lieben
- Schnell gemacht, kaum Abwasch: Für dieses Knoblauchbutter Rezept brauchst du kein Spezial-Equipment. Eine Schüssel, ein Brett, ein scharfes Messer und eine Gabel (oder Handrührgerät, wenn du es besonders fluffig magst) reichen völlig aus. Das geht fix – und die Küche ist genauso schnell wieder aufgeräumt.
- Du entscheidest, was drin ist: Weil die Zutatenliste so kurz ist, macht Qualität hier den Unterschied: gute Butter, frischer Knoblauch und Schnittlauch – mehr braucht es für eine richtig leckere Knoblauchbutter nicht. So weißt du genau, was du auf dem Brot hast.
- Gelingsicher: Ob du Knoblauchbutter zum ersten Mal selber machen willst oder schon oft gemacht hast: Die Zubereitung ist unkompliziert und klappt zuverlässig. Die Butter wird cremig, der Knoblauch verteilt sich gut – und du kannst die Würze am Ende exakt auf deinen Geschmack einstellen.
- Passt zu (fast) allem: Selbstgemachte Knoblauchbutter ist ein Allrounder: genial zu frischem Brot und Baguette, perfekt zu Ofenkartoffeln und Grillgemüse – und auch zu kurz gebratenem Fleisch oder Fisch eine richtig gute Ergänzung. Wenn du Gäste hast, ist sie oft das Erste, was weg ist.
Häufig gestellte Fragen
Butter zimmerwarm verwenden, in Stücken aufschlagen und Knoblauch erst nach dem Cremigschlagen einarbeiten. Danach kurz kühlen, damit sie schnittfest wird.
Ja. Mit einem stabilen Löffel klappt es auch, dauert aber länger. Fluffiger wird sie mit dem Rührgerät.
Frischer Knoblauch ist kräftig und „klassisch“. Gerösteter Knoblauch ist milder und leicht süßlich – ideal, wenn du empfindlich bist.
Beim Einfrieren bleibt das Aroma sehr gut erhalten, besonders wenn du sie luftdicht verpackst und portionsweise einfrierst.
Am Ende. Dann kannst du nach dem Verrühren und kurzem Durchziehen punktgenau abschmecken.
Diese Kräuterbutter schmeckt super 👍👍👍
Das freut uns zu lesen Marina. Danke für dein Feedback! 😊
Liebe Grüße, Louis