Zutaten:

Glas (ca. 250g):

1
200 gGänsefett (abgeschöpft vom Gänsebraten)
80 gSchweineschmalz
140 gÄpfel, säuerlich
80 gZwiebeln
2 Oreganozweige
1 Knoblauchzehe
Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Schritt 1

Gänsefett und Schweineschmalz in einen Topf geben und auf mittlerer Stufe erwärmen.

Gänsefett abschöpfen

Tipp: Das Gänsefett kannst du ganz einfach von der Soße abschöpfen. Hast du eine Gans zubereitet und aus dem Fond die Soße gebunden, kannst du diese kurz stehen lassen. Beim Erkalten setzt sich das Fett an der Oberfläche ab und du kannst es ganz einfach abschöpfen. Achte jedoch darauf, nur das reine Fett abzuschöpfen und keine Soße. Denn sonst verdirbt das klassische Gänseschmalz schneller.

Schritt 2

Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und die Äpfel anschließend in feine Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und ebenfalls fein würfeln. Die Würfel zum Fett geben. Alles für ca. 10 Minuten durchgaren.

Schritt 3

Oregano und Knoblauch fein schneiden und unter das Fett rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Schritt 4

Alles in einen Behälter füllen und in den Kühlschrank geben. Wenn das klassische Gänseschmalz langsam beginnt fester zu werden, noch einmal durchrühren, sodass alles Zutaten vermischt sind und nicht am „Boden“ liegen.

Gaenseschmalz aufs Brot schmieren

Im Kühlschrank ist das klassische Gänseschmalz mit Äpfeln und Zwiebeln mehrere Monate haltbar. Verwende aber immer ein frisches Messer wenn du etwas entnimmst, sodass keine Bakterien hinein kommen. Das Schweineschmalz gibt dem Gänseschmalz dabei die richtige Festigkeit. Denn sonst wäre das Gänseschmalz immer sehr flüssig.

eat empfiehlt:

„Du kannst das Gänseschmalz auch als Ansatz für leckeren Rotkohl verwenden. Dafür einfach ein paar Löffel unter das fertige Rotkraut mischen und das Rotkraut wird super lecker und würzig.“

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