Zutaten
Bratapfel zubereiten
Schritt 1
- 2 Äpfel
- ½ Zitrone (Saft)
Für unser Bratapfel-Rezept zunächst Äpfel waschen und den Deckel abschneiden. Anschließend das Kerngehäuse heraustrennen und mit Zitronensaft beträufeln.
Schritt 2
- 40 g Marzipan
- 25 g Rosinen in Rum
- 1 TL Zimt
- 20 g Mandeln, gehackt
Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. In der Zwischenzeit Marzipan, Rosinen, Zimt und Mandeln gut miteinander verkneten und in die Äpfel drücken.
Schritt 3
- 75 ml Apfelsaft
Garzeit:25 min
Die gefüllten Äpfel in eine Auflaufform stellen und den Apfelsaft angießen. Für ca. 20 Minuten ohne den Deckel backen. Anschließend die Deckel auf die Äpfel setzen und für weitere 5 Minuten backen lassen. Danach direkt heiß servieren.
Welche Apfelsorte eignet sich für klassische Bratäpfel?
Für einen guten Bratapfel ist die Apfelsorte entscheidend. Der Apfel soll im Ofen weich werden, aber seine Form behalten und nicht zerfallen.
Ideal sind säuerliche, feste Sorten. Sie bringen genug Säure mit, um die süße Füllung aus Marzipan und Rosinen auszugleichen. Sehr süße Apfelsorten wirken im Ofen schnell flach im Geschmack und werden oft zu weich. Besonders beliebt sind die Sorten:
- Boskoop
- Elstar
- Cox Orange
Tipp: Der Apfel sollte eher groß sein, damit genug Platz für die klassische Füllung bleibt.
Bratapfel verfeinern
Der Reiz eines klassischen Bratapfels liegt in seiner Einfachheit. Trotzdem kannst du die Füllung dezent verfeinern, ohne vom Original abzuweichen.
Ein Hauch Zimt oder Vanille unterstreicht den weihnachtlichen Geschmack von Marzipan und Rosinen. Auch etwas abgeriebene Orangenschale passt sehr gut und bringt Frische in die Süße. Wenn du magst, kannst du die Rosinen vorab auch in Likör statt Rum einweichen. Unsere selbstgemachten Liköre verleihen dem Bratapfel ein ganz besonderes Aroma:
Wenn du auf Alkohol verzichten möchtest, kannst du stattdessen auch Apfelsaft verwenden. Das macht die Rosinen besonders saftig und mild und ist somit auch für Kinder geeignet. Statt Rosinen eignen sich auch Cranberrys ganz wunderbar für die Füllung.
Marzipan ersetzen
Wenn du kein Marzipan magst oder ihn ersetzen möchtest, gibt es einige Alternativen, die genauso gut zum klassischen Bratapfel passen. Wichtig ist, dass die Füllung saftig bleibt und gut mit Rosinen und Apfel harmoniert.
- gemahlene Mandeln oder Haselnüsse: nussig, weniger süß als Marzipan, am besten mit etwas Zucker oder Honig mischen
- Nougat oder Nuss Nougat Creme: schmilzt schön im Ofen und macht die Füllung besonders saftig
- Apfelmus oder Apfelmark: fruchtig und leicht, passt gut zu Rosinen und Zimt
- feine Haferflocken mit Butter und Zucker: saugen den Apfelsaft auf und werden leicht karamellig
- Frischkäse oder Quark: mild und cremig, ideal wenn der Bratapfel mit Vanillesoße serviert wird
Tipp: Egal welche Variante du wählst, ein kleines Stück Butter oder ein Schluck Apfelsaft sorgt dafür, dass der Bratapfel schön saftig bleibt.
Oder du verwendest einfach unser Rezept mit Pflaumenmus:
Bratapfel klassisch servieren
Bratäpfel schmecken pur schon hervorragend, lassen sich aber wunderbar ergänzen. Besonders beliebt ist eine klassische Vanillesoße. Auch Vanilleeis oder leicht geschlagene Sahne passen sehr gut und sorgen für einen schönen Temperaturkontrast.
Für ein winterliches Dessert kannst du den Bratapfel auch mit etwas Zimtsahne oder Zimteis servieren. Auf eat.de findest du passende Rezepte, die sich ideal kombinieren lassen.
Bratäpfel vorbereiten und aufbewahren
Bratäpfel lassen sich gut vorbereiten, wenn Gäste kommen. Du kannst die Äpfel füllen und abgedeckt einige Stunden im Kühlschrank lagern. Gebacken werden sie am besten frisch, damit sie ihre Form behalten und schön saftig bleiben.
Reste kannst du im Kühlschrank aufbewahren. Dort halten sich die Bratäpfel etwa 1 bis 2 Tage. Zum Aufwärmen eignen sie sich am besten im Ofen bei niedriger Temperatur. In der Mikrowelle werden sie schnell sehr weich.
Einfrieren ist nicht empfehlenswert, da die Äpfel nach dem Auftauen wässrig werden und ihre Struktur verlieren.