Zutaten

Portionen:
6
Für die Füllung
Für die Soße
Video-Empfehlung

Wildschwein-Rollbraten zubereiten

  1. Schritt 1

    • 2000 g Wildschweinkeule, ohne Knochen

    Das Wildschwein abtupfen und grob parieren. Anschließend das Fleisch so aufschneiden, dass es im Anschluss gut zusammengewickelt werden kann.

    Tipp: Auf Anfrage übernehmen viele Fleischer bereits den Schritt des Aufschneidens und erleichtern die Weiterverarbeitung.

  2. Schritt 2

    • 4 Knoblauchzehen
    • 200 g rote Zwiebel
    • 1 TL Thymian
    • 2 EL Senf
    • 1 TL Rosmarin

    Knoblauch und Zwiebeln schälen, fein hacken und zusammen mit getrockneten Kräutern und Senf in eine Schüssel geben und gut vermengen.

  3. Schritt 3

    • Salz, Pfeffer

    Das Fleisch kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und mit der Masse einstreichen.

    Masse auf das Wildschweinfleisch geben
  4. Schritt 4

    Das Fleisch aufrollen und mit Küchengarn fixieren. Wichtig hierbei ist, dass der Rollbraten so aufgerollt wird, dass die Stücken am Ende gegen die Fasern aufgeschnitten werden.

    Tipp: Du hast Probleme oder weißt nicht, wie du den Wildschwein-Rollbraten aufwickeln sollst? Wir zeigen dir, wie du ganz einfach den Rollbraten binden kannst!

  5. Schritt 5

    • 100 g rote Zwiebel
    • 200 g Karotten
    • 100 g Knollensellerie
    • 1 Stange Lauch

    Den Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Danach Zwiebeln, Karotten und Sellerie schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Anschließend Lauch in Ringe schneiden, gründlich waschen und gut abtropfen lassen.

    Karotten, Zwiebeln, Sellerie und Lauch schneiden
  6. Schritt 6

    • Öl zum Anbraten

    Einen Bräter mit Öl erhitzen und den Wildschwein-Rollbraten darin von allen Seiten goldbraun anbraten und anschließend herausnehmen.

    Wildschwein-Rollbraten aus dem Bräter heben
  7. Schritt 7

    • 2 EL Tomatenmark

    Das Gemüse anbraten und anschließend die Hitze reduzieren und Tomatenmark dazugeben und anschwitzen.

  8. Schritt 8

    • 200 ml Rotwein
    • 1500 ml Wildfond

    Alles mit Rotwein ablöschen und Wildfond dazugeben.

    Alles mit Rotwein ablöschen
  9. Schritt 9

    Garzeit:2 h 40 min

    Den Sud einmal aufkochen lassen. Danach den Wildschwein-Rollbraten hineinlegen und für 140 bis 160 Minuten mit Deckel in den Ofen schieben. Den Rollbraten alle 20 bis 30 Minuten mit Flüssigkeit übergießen.

    Wildschwein-Rollbraten in den Sud geben
  10. Schritt 10

    Den Wildschwein-Rollbraten aus dem Ofen nehmen, sobald er weich ist, den Küchengarn entfernen und in gewünschte Portionen schneiden.

  11. Schritt 11

    • Stärke zum Binden
    • 2 EL Preiselbeeren, aus dem Glas

    Die Soße in einen Topf geben, erneut aufkochen lassen und mit in kaltem Wasser aufgelöster Stärke mischen. Anschließend alles abschmecken und die Preiselbeeren dazugeben.

    Soße mit in kaltem Wasser gelöster Stärke binden

Passende Beilagen

Unser Wildschwein-Rollbraten wird mit der Soße perfekt abgerundet. Noch ein paar selbstgemachte Kartoffelknödel mit Grieß und das Sonntagmittagessen ist angerichtet. Auch unsere Brezelknödel sind eine gute Beilage zu unserem Rollbraten. Wie wäre es mit schlichten Kartoffeln als Beilage? Egal für was du dich entscheidest, wir haben hier die passenden Rezepte:

Selbstgemachte Kartoffelknödel mit Grieß
Kartoffelknödel mit Grieß als Beilage zu Gulasch
  • Kartoffelgerichte
Brezelknödel
Brezelknödel
  • Knödel
Festkochende Kartoffeln kochen
Festkochende Kartoffeln kochen
  • Kartoffelgerichte

Wie lange Wildschwein-Rollbraten braten?

Wie lang du den Wildschwein-Rollbraten im Ofen lassen musst, hängt von der Beschaffenheit des Fleisches ab, da dicke und große Stücke länger im Ofen brauchen als kleine und dünne Stücke. Hilfreich kann hierbei ein Fleischthermometer sein, um die genaue Kerntemperatur zu erfassen. Der Wildschwein-Rollbraten sollte eine Kerntemperatur von ungefähr 75 °C haben, um gar zu sein, aber auch nicht zu trocken. Diese Temperatur variiert auch von Stück zu Stück. Als Hilfe haben wir den passenden Beitrag zur idealen Kerntemperatur von Wildschwein für dich.

Wildschwein-Rollbraten

Wildschwein-Rollbraten würzen

Wildschwein hat ein sehr eigenes Aroma. Da ist es sehr wichtig es richtig zu würzen. Es gibt viele Gewürze die gut mit dem Wildgeschmack harmonieren. Wir haben hier noch ein paar Gewürze und Kräuter die super zu deinem Wildschweinrollbraten passen und mit denen du ihn noch verfeinern kannst:

  • Fenchelsamen
  • Kreuzkümmel
  • Wachholder
  • Zitronenabrieb
  • Salbei
  • Majoran

Und gerade wenn du viel Gewürz brauchst oder es oft bei dir Wild gibt, kannst du dir einfach unsere Wild-Gewürzmischung auf Vorrat zubereiten:

Wildgewürz
Gewürz
Wildgewürz selber machen
10min
215 kcal

Haltbarkeit von Wildschwein-Rollbraten

So ein Rollbraten ist nur selten ein kleine Portion, weswegen gut und gerne auch mal was übrig bleibt. Das ist aber überhaupt nicht schlimm, denn im Kühlschrank kannst du ihn ruhig bis zu 3 Tage aufbewahren, Wenn du ihn dabei in die Sauce legst, bleibt er auch schön saftig.

Wildschweinrollbraten einfrieren

Deinen geschmorten Wildschweinrollbraten kannst du auch bis zu 2 Monate einfrieren, danach verliert er zu stark an Aroma.

Rollbraten aufwärmen

Am besten erwärmst du deinen Wildschwein-Rollbraten bei ca 160°C im Ofen, in etwas Sauce damit er nicht zu trocken wird. Außerdem raten wir dazu ihn vorher in Scheiben zu schneiden, damit das Erwärmen schneller geht und gleichmäßiger wird.

Welches Fleisch eignet sich für den Wildschwein-Rollbraten?

Für einen klassischen Wildschwein-Rollbraten nimmst du am besten Schulter, Nacken oder auch Bauch ohne Schwarte. Diese Stücke bleiben beim Schmoren saftig und sind auch geschmackintensiver als andere Stücke.

Welche Kerntemperatur ist ideal für Wildschwein-Rollbraten?

Die ideale Kerntemperatur für Wildschweinrollbraten liegt zwischen 75 bis 80 °C. So gart er richtig durch und bleibt dennoch saftig.

Wie lange beträgt die Garzeit von Wildschwein-Rollbraten?

Ein Wildschwein-Rollbraten braucht ca. 150 Minuten bei Mittlerer Hitze im Ofen. Das hängt aber auch stark von der Dicke des Bratens ab, weswegen die Kerntemperatur dabei deutlich verlässlicher als die Zeit ist.