Zutaten
Weißkohl Curry zubereiten
Schritt 1
- 1200 g Weißkohl
Als Erstes den Weißkohl vierteln, den Strunk entfernen und in Streifen schneiden.
Schritt 2
- 2 Karotten
- 2 Zwiebeln
- 8 g Ingwer
- 4 Knoblauchzehen
Dann die Karotten in Scheiben und die Zwiebeln in feine Streifen schneiden. Den Ingwer und den Knoblauch fein reiben.
Schritt 3
- 1 Tomate
Anschließend die Tomaten in Würfel schneiden.
Schritt 4
- 2 EL Currypulver
- 1 TL Kreuzkümmel
- 1 TL edelsüßes Paprikapulver
- 1 EL Sonnenblumenöl
Jetzt das Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen. Darin Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Karotten anbraten. Danach die Hitze reduzieren. Currypulver, gemahlenen Kreuzkümmel und Paprikapulver zum Bratgut geben und mit anschwitzen.
Schritt 5
Als Nächstes den Weißkohl und die Tomaten in den Topf geben. Alles gut anschwitzen.
Schritt 6
- 400 ml Kokosmilch
- Salz & Pfeffer
Garzeit:20 min
Zuletzt die Kokosmilch dazugeben. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend das Weißkohlcurry bei mittlerer Stufe, für etwa 20 Minuten leicht köcheln lassen. Zum Schluss nochmal final abschmecken und genießen.
Weißkohl: Mit Biss oder ganz weich, du entscheidest
Weißkohl kann im Curry angenehm knackig bleiben oder richtig sanft und schmelzend werden. Der Unterschied liegt vor allem in Schnittgröße und Garzeit. Dünnere Streifen werden schneller weich, breitere behalten mehr Biss und wirken „frischer“.
Tipp: Wenn du Weißkohl gern mild magst, schwitze ihn im Topf etwas länger an, bevor die Kokosmilch dazukommt. So verliert er seine Roh-Note und schmeckt runder.
Weißkohl Curry geschmacklich verfeinern
Ob du dein Curry mild oder scharf magst, es lieber vegan oder mit Fleisch genießt, liegt ganz bei dir. WIr zeigen dir mit welchen Zutaten und Feinschliffen, du dieses Rezept zu deinem persönlichen Lieblingsgericht verfeinerst.
Aromatische Gewürze für Gemüsecurry
Currypulver, Kreuzkümmel und Paprika sind schon eine starke Basis. Entscheidend ist, dass die Gewürze kurz mit anschwitzen dürfen, damit sie ihr Aroma richtig öffnen. Wer dem Gericht noch mehr Tiefe oder auch Schärfe verleihen will, kann das Weißkohl Curry durch diese Gewürze ergänzen:
Beide Zutaten lassen sich richtig easy selbst herstellen. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie das geht.
Mehr Gemüsevielfalt
Weißkohl ist vor allem in Herbst und Winter ein Star und dann oft regional richtig gut zu bekommen. Du kannst ihn aber easy kombinieren oder teilweise ersetzen, wenn du Abwechslung willst. Wichtig ist nur: hartes Gemüse eher früher dazu, zarteres später.
- Kürbis
- Erbsen
- Spinat
- Kartoffeln
- Paprika
Protein-Extras, die zum Weißkohlcurry passen
Damit das Curry noch sättigender wird, kannst du es mit pflanzlichem Protein ergänzen, ohne den Charakter zu verändern. Das passt besonders gut, wenn du das Curry als Hauptgericht ohne viele Beilagen planst.
- Kichererbsen
- Linsen
- Naturtofu
Unser Rezept für Tofu mit asiatischer Marinade passt hier besonders gut dazu:
Natürlich darfst du das Weißkohl Curry auch mit tierischem Protein ergänzen. Wenn du gern Fleisch isst, macht sich in Streifen geschnittenes Hähnchenfilet besonders gut. Das solltest separat vor dem Gemüse scharf anbraten, herausnehmen und erst wieder mit der Kokosmilch zum Curry geben. Plane für 4 Portionen etwa 500 g Hähnchen ein.
Toppings für Crunch und Frische
Cashews und Koriander sind nicht nur Deko, sondern ein echter Kontrast zur cremigen Sauce. Auch ohne viel Aufwand kannst du mit einem Topping den Geschmack komplett verändern: nussig, frisch, scharf oder säuerlich. Deswegen eignen sich auch Frühlingszwiebeln ganz wunderbar.
Beilagen zum Weißkohl Curry
Mit der richtigen Beilage wird aus dem Curry ein komplettes Wohlfühlgericht. Reis und Brot sind Klassiker, die perfekt dazu harmonieren.
Haltbarkeit und Lagerung vom Weißkohl Curry
Dieses Curry ist ein echter Meal-Prep-Held! Es schmeckt am nächsten Tag oft sogar noch besser, weil die Gewürze Zeit hatten, sich zu verbinden. Wichtig ist nur, dass du es dafür gut abkühlen lässt und verschlossen lagerst.
Im Kühlschrank hält sich das Weißkohl Curry vegan 2 bis 3 Tage. Einfrieren klappt ebenfalls gut, am besten portionsweise, dann hast du schnelle Mittagessen auf Vorrat.
Weißkohl Curry FAQ
Das passiert meist nur, wenn Gewürze zu heiß verbrannt werden. Kurz anschwitzen ja, schwarz werden lassen nein.
Ja, Spitzkohl ist zarter und braucht weniger Zeit. Das Curry wird milder und etwas „feiner“.
Am einfachsten mit Chili, Chiliflocken oder etwas grüner (am schärfsten) oder gelber Currypaste. Lieber vorsichtig dosieren und am Ende final abschmecken.