Zutaten
Vegetarischen Wirsingeintopf zubereiten
Schritt 1
- 600 g Wirsing
Wirsing vierteln, den Strunk herausschneiden und anschließend die Blätter in grobe, mundgerechte Stücke schneiden.
Schritt 2
- 2 Zwiebeln
Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden.
Schritt 3
- 500 g festkochende Kartoffeln
- 2 Karotten
Kartoffeln und Karotten schälen und in gleichgroße Würfel schneiden.
Schritt 4
- ½ Stange Lauch
Lauch frisch anschneiden und in Ringe schneiden. Diese in einem Sieb gründlich mit kaltem Wasser waschen und abtropfen lassen.
Schritt 5
- 2 EL Sonnenblumenöl
Öl in einem Topf erhitzen und die geschnittenen Zutaten darin kurz anbraten.
Schritt 6
- 1500 ml Gemüsebrühe
- Salz & Pfeffer
Garzeit:30 min
Nun mit Gemüsebrühe auffüllen und aufkochen. Mit Salz und Pfeffer würzen und anschließend abgedeckt bei mittlerer Hitze 20 bis 30 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
Die besten Zutaten für vegetarischen Wirsingeintopf
Mit ein paar frischen Zutaten und einer kräftigen Gemüsebrühe bringst du richtig viel Geschmack in den veganen Eintopf. Und wir haben noch ein paar hilfreiche Tipps, mit welchen Zutaten der Gemüsetopf zum echten Highlight wird.
So sieht der perfekte Wirsing aus
Für einen Eintopf greifst du am besten zu frischem, festem Wirsing mit knackigen, hellgrünen bis leicht dunklen Blättern. Er sollte keine braunen Stellen haben und sich kompakt anfühlen. Besonders gut eignet sich junger Wirsing, da er milder schmeckt und schneller gart.
Tipp: Du konntest nicht den ganzen Kohltopf für den Eintopf verwenden? Wir zeigen dir, wie du Wirsing richtig einfrierst und haltbar machst.
Die richtige Kartoffelsorte
Festkochende Kartoffeln sind hier ideal, weil sie beim Kochen ihre Form behalten und den Eintopf nicht breiig machen. Alternativ funktionieren auch vorwiegend festkochende Kartoffeln, wenn du es etwas cremiger magst. Geeignete Sorten sind zum Beispiel:
- Annabelle
- Belana
- Linda
Würzige Gemüsebrühe
Hierrin kochst du das Gemüse für den Wirsingeintopf. Je würziger und aromatischer bereits die Brühe ist, umso besser schmeckt später auch der Eintopf. Im Supermarkt kannst du sowohl gekörnte Gemüsebrühe als auch Brühe im Glas kaufen. Doch wir versprechen dir: selbstgemacht schmeckt noch immer am besten. Mit unserem Rezept zeigen wir dir, wie du Gemüsebrühe auch auf Vorrat einfach selbst kochen kannst:
Wirsingeintopf lecker abwandeln & verfeinern
Der vegetarische Wirsingeintopf lässt sich ganz einfach nach deinem Geschmack anpassen:
Für mehr Würze
- 1 Teelöffel Kümmel oder gemahlener Kümmel
- Lorbeerblatt oder Thymian beim Kochen
- Muskatnuss zum Abschmecken
Tipp: Sicher, Kümmel ist nicht jedermanns Geschmack. Doch seine Inhaltsstoffe machen den Kohl bekömmlicher.
Sättigender & herzhafter
- weiße Bohnen, Kichererbsen oder Linsen
- knuspriger Räuchertofu oder vegetarische Würstchen
Cremiger
- ein Schuss Sahne, Hafer- oder Soja-Kochcreme
- ein paar zerdrückte Kartoffeln direkt im Topf unterrühren
Typische Fehler vermeiden
Damit dein Wirsingeintopf richtig gut wird, solltest du ein paar Dinge beachten:
- Schneide den Wirsing nicht zu fein, sonst zerkocht er.
- Brate das Gemüse kurz an – das bringt mehr Aroma.
- Würze am Ende nochmal nach, da Wirsing und Kartoffeln Salz stark aufnehmen.
Welche Beilagen passen dazu?
Wir servieren den deftigen Eintopf am liebsten mit einer Scheibe frischem Brot und einem Klecks eines unserer liebsten Dips. Und ebenso wie die Gemüsebrühe bereiten wir auch die Beilagen am liebsten selbst zu. Die Rezepte möchten wir dir nicht vorenthalten:
Haltbarkeit & Aufbewahrung
Gut abgekühlt hält sich der vegetarische Wirsingeintopf luftdicht verpackt 2 bis 3 Tage im Kühlschrank. Du kannst ihn problemlos wieder aufwärmen. Am besten langsam im Topf. Geschmacklich gewinnt der Eintopf sogar, wenn du ihn einen Tag durchziehen lässt.
Tipp: Zum Einfrieren eignet sich der Eintopf zwar auch, allerdings werden die Kartoffeln nach dem Auftauen etwas weicher.
Ich wollte mit meiner 12 jährigen Stieftochter kochen!!!!! Sie hat es allein geschafft und es war leeeecker. Sehr schön beschrieben.
Oh das klingt gut! Das freut uns zu hören, Kerstin! 🙂