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Pfitzauf: dieses knusprig-süße schwäbische Original musst du probieren

5,0 von 5 Sternen, 11 Bewertungen
Pfitzauf
Gesamtzeit:
55 Min.
Schwierigkeit:
Einfach
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Pfitzauf ist der schwäbische Klassiker aus dem Ofen: außen goldbraun, innen luftig und herrlich einfach. Mit wenigen Zutaten gelingt dir die süße Mehlspeise perfekt zu Puderzucker, Apfelmus oder Vanillesauce.

Rezept entwickelt und gebacken von Susann. Mit Liebe verfasst von Nadine. Aktualisiert am

Zutaten

Passt die Mengen aller Zutaten an.
6 Portionen
Du benötigst außerdem:
  • großes feines Sieb
  • Küchenwaage
  • Messbecher
  • Pfitzaufform
  • Rührschüssel
  • Schneebesen

Nährwerte pro Portion

(Datenbasis)
Kalorien
163 kcal
Proteine
5,6 g
Fett
5,4 g
Kohlenhydrate
23 g
Video-Empfehlung

Pfitzauf zubereiten

  1. Schritt 1 Ofen und Backform vorbereiten

    Die Pfitzauf-Förmchen gut einfetten und den Ofen auf 200 °C Ober- /Unterhitze vorheizen.

  2. Schritt 2 Milch, Salz sowie Eier mischen

    • 250 ml Milch
    • Prise Salz
    • 2 Eier

    Milch, Salz und Eier miteinander verrühren.

    Eier dazugeben
  3. Schritt 3 Mehl sieben

    • 130 g Mehl

    Das Mehl durch ein Sieb zur Masse geben und klümpchenfrei unterrühren.

    Mehl sieben
  4. Schritt 4 Flüssige Butter unterrühren

    • 15 g flüssige Butter

    Dann die flüssige Butter einrühren.

    Butter dazugeben
  5. Schritt 5 Teig in Form füllen

    Backzeit:40 Min.

    Die Pfitzauf-Förmchen zu 2/3 mit der Masse befüllen und im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 35 bis 40 Minuten backen. Während der Backzeit nicht die Ofentür öffnen! Nach Ende der Backzeit, den Ofen abschalten und die Pfitzaufs für weitere 5 Minuten im geschlossenen Ofen ruhen lassen, erst dann langsam die Ofentür öffnen und abkühlen lassen.

    Teig einfüllen
  6. Schritt 6 Pfitzauf mit Puderzucker toppen

    • 30 g Puderzucker

    Pfitzauf mit etwas Puderzucker bestäubt servieren.

Pfitzauf perfekt zubereiten: Darauf kommt es an

Die richtige Konsistenz

Die Masse für dein Pfitzauf Rezept sollte glatt und eher flüssig sein, ähnlich wie Pfannkuchenteig. Sieb das Mehl unbedingt, damit keine Klümpchen entstehen. Die flüssige Butter macht den Teig aromatischer und unterstützt die schöne Bräunung.

Die richtige Hitze und Förmchen

Damit dein Pfitzauf schön aufgeht, ist Hitze das A und O. Der Ofen sollte wirklich auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizt sein, bevor die Förmchen hineinkommen. Auch die gut eingefetteten Pfitzauf-Förmchen sind wichtig, damit sich der Teig später sauber löst.

Tipp: Öffne während der Backzeit niemals die Ofentür. Der Teig arbeitet mit heißem Dampf. Kommt kalte Luft hinein, fällt der schwäbische Pfitzauf schnell zusammen.

Pfitzauf - der Schwäbische Klassiker
Frisch gebackene Pfitzauf mit Puderzucker

Pfitzauf ohne Pfitzauf-Förmchen backen

Am schönsten wird der Klassiker in hohen Pfitzauf-Förmchen. Hast du keine, kannst du ofenfeste Tassen, Soufflé-Förmchen oder eine Muffinform verwenden. Wichtig ist, dass alles gut eingefettet wird und hitzebeständig ist.

Hinweis: In der Muffinform wird der Pfitzauf kleiner und backt oft etwas schneller. Kontrolliere aber nicht durch Öffnen der Ofentür, sondern beobachte ihn durch die Scheibe.

Pfitzauf in der Heißluftfritteuse backen?

Eine Heißluftfritteuse ist für klassischen Pfitzauf weniger ideal, weil die starke Luftzirkulation den empfindlichen Teig ungleichmäßig aufgehen lassen kann.

Pfitzauf abwandeln

Lust dem Ganzen noch den letzten Schliff zu verwandeln und das Rezept nach deinen Wünschen anzupassen? Dann probiere doch mal die folgenden Varianten:

Fruchtige Variante

Für eine fruchtige Variante kannst du den fertigen Pfitzauf mit Apfelmus, Beerenkompott oder heißen Kirschen servieren. Direkt Obst in den Teig zu geben, ist weniger empfehlenswert, weil es den luftigen Auftrieb stören kann.

Laktosefreie Variante

Für eine laktosefreie Variante nimm laktosefreie Milch und Butter. Pflanzliche Alternativen funktionieren grundsätzlich, der Pfitzauf kann dann aber etwas weniger stabil aufgehen.

Herzhafte Variante

Herzhaft geht es auch! Lass den Puderzucker weg und serviere Pfitzauf zu Salat, Pilzrahm oder Gemüse. Eine Prise Muskat im Teig passt dann besonders gut.

Was passt zu Pfitzauf?

Pfitzauf fertig! Nun geht es an die Beilagen! Hier geht nicht nur süß, sondern auch herzhaft!

Süße Toppings

Zu der Mehlspeise servieren wir am liebsten süße Toppings. Falls dir Puderzucker zu langweilig ist, kannst du auch selbst Apfelmus, Vanillesoße oder Kompott zubereiten. Sicher findest du hier das richtige Rezept.

Herzhafte Toppings

Eher Lust auf ein herzhaftes Topping? Dann probiere unseren absoluten Favoriten: Champignonsoße! Hier findest du verschiedene Rezepte, die kinderleicht nachgekocht sind:

Pfitzauf aufbewahren und aufwärmen

Frisch aus dem Ofen schmeckt Pfitzauf am besten, weil er dann außen leicht knusprig und innen schön luftig ist. Reste kannst du abgedeckt 1 bis 2 Tage im Kühlschrank lagern. Zum Aufwärmen eignet sich der Backofen besser als die Mikrowelle. Bei niedriger Temperatur wird der Pfitzauf wieder warm, ohne zu weich zu werden. Ganz so luftig wie frisch gebacken wird er aber nicht mehr.

Reste clever verwerten

Übrig gebliebener Pfitzauf ist viel zu schade zum Wegwerfen. Schneide ihn in Stücke und serviere ihn wie Kaiserschmarrn mit Puderzucker und Kompott. Du kannst ihn auch in einer Auflaufform mit Vanillesauce, Apfelstücken und etwas Zimt kurz überbacken. Für ein schnelles Dessert schichtest du Pfitzauf-Stücke mit Joghurt, Beeren und Fruchtkompott ins Glas. So wird aus Resten direkt ein neues süßes Gericht.

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