Zutaten

Glas:

1
Video-Empfehlung

Panko Paniermehl/Pankomehl aus Toastscheiben zubereiten

Rinde entfernen

Zuerst die Rinde von den Scheiben abschneiden.

Rinde von Toastbrot abschneiden

Toastbrot zerkleinern & trocknen

Dann die Toastscheiben in kleine Stücke zupfen, auf ein Blech legen und für 1-2 Tage trocknen lassen.

Toastbrot klein zupfen

Hinweis: Achte darauf, dass du die Toastscheiben mit sauberen und trockenen Händen zerbröselst.

Pankomehl fertigstellen & abfüllen

Zum Schluss nach dem Trocknen das selbstgemachte Panko in einem Schraubglas gut verschließen.

Tipp: Wer das Panko noch feiner mag, kann es getrocknet noch mal für wenige Sekunden in einen Mixer oder Multizerkleinerer geben.

Panko zerkleinern
Wie hat es dir geschmeckt?
(5 Sterne bedeutet “sehr gut”)Wir freuen uns über deinen Kommentar und eine Bewertung.

Hilfe: Mein Pankomehl ist viel zu grob!

Die frischen Toastscheiben lassen sich mit den Händen nicht ganz so leicht klein zupfen, das ist aber überhaupt nicht schlimm. Nach dem Trocknen des groben Panko Paniermehls kannst du die Brösel noch einmal mit sauberen und trockenen Händen zwischen deinen Handflächen reiben, so entstehen kleinere Brösel. Gibst du das grobe Panko in einen Multizerkleinerer, wird es schnell deutlich feiner, als du es wahrscheinlich haben möchtest.

Pankomehl vs. Paniermehl: Was ist der Unterschied?

Der Unterschied liegt maßgeblich in der Struktur beider Paniermehle und woraus sie bestehen. Klassisches Panko ist deutlich gröber als Semmelbrösel. Pankomehl ist die japanische Form des Paniermehls und wird aus Weißbrotscheiben ohne Rinde hergestellt, dafür eignet sich Toastbrot hervorragend. Herkömmliches Paniermehl bzw. Semmelbrösel sind sehr fein und bestehen, wie der Name schon sagt, aus getrockneten Semmeln.

Schon gewusst?

Es gibt sowohl feines als auch grobes Pankomehl. Das Feine erinnert sehr an klassisches Paniermehl, es besteht eben nur aus Weißbrot statt aus alten Semmeln. Grobes Panko ist deutlich beliebter und bringt besondere Eigenschaften mit sich.

Was macht Pankomehl so besonders?

Dass Pankomehl auch in der deutschen Küche immer beliebter wird, liegt daran, dass es eine besonders knusprige und dicke Panade ergibt. Das Schöne ist auch, dass an dieser Panade alle Dips & Saucen noch viel besser haften und aufgesogen werden.

Wofür wird Panko verwendet?

Panko lässt sich im Grunde genauso verwenden wie klassische Semmelbrösel, also vom Cordon Bleu bis zum Seelachsfilet kannst du eigentlich alles damit panieren, was eine knackige Kruste bekommen soll. Das zarte Parmesan-Hähnchen aus dem Ofen ist unser liebstes Rezept mit Pankomehl.

Wie kann ich Panko Paniermehl schneller selber machen?

Benötigst du das Pankomehl dringend und möchtest keine 1-2 Tage warten, bis es ausreichend getrocknet ist, dann kannst du es alternativ auch für 30-45 Minuten bei ca. 50-70 °C Umluft auf dem Blech in den Ofen schieben. Lass es danach ausreichend abkühlen, eh du es abfüllst, damit es im Glas nicht schwitzt, denn dadurch kann sich mit der Zeit Schimmel bilden.

Selbstgemachtes Pankomehl: Lagerung & Haltbarkeit

Das Wichtigste, um lange Freude an deinem selbst gemachtem Panko Paniermehl zu haben, ist, dass du es trocken lagerst. Dafür solltest du es luftdicht in einem Glas oder einer Dose verschließen und am besten in deinem Küchenschrank oder der Vorratskammer verstauen, dort wo es dunkel und bei Zimmertemperatur oder etwas kühler gelagert werden kann.

Hast du das alles beachtet, dann hält sich dein Pankomehl gefühlt ewig– Kontrolliere vor der Verwendung aber immer genau, dass sich kein muffiger Geruch beim Öffnen breit macht oder Verfärbungen zu sehen sind.

Panko Paniermehl/Pankomehl selber machen

Panko Paniermehl selber machen für knusprige Panaden

Genau dafür wollen wir das Pankomehl: Für Panaden, die richtig knusprig sind, wenn man rein beißt. Folgende Rezepte haben wir entweder eh schon mit Panko zubereitet oder können mit selbstgemachtem Pankomehl ersetzt werden: