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45 französische Käsesorten | Käse aus Frankreich

französischer Käse

Wir stellen dir die leckersten 45 Käsesorten aus Frankreich vor, die deinen Gaumen verwöhnen werden. Eine kulinarische Hommage an französischen Käse.

Auf den Punkt gebracht:

Video-Empfehlung

Entdecke Frankreichs Käse

Lass uns auf eine Gourmet-Reise gehen! Angefangen von der Normandie über die Auvergne bis hin zu den Pyrenäen, stellen wir dir die 45 französische Käsesorten vor.

Weichkäse

Ausgesprochen vielfältig in Geschmack, Aroma, Farbe und Textur präsentieren sich die Weichkäse. Dementsprechend vielseitig lassen sie sich auch in der Küche verwenden. Wir präsentieren dir die beliebtesten Weichkäsesorten aus Frankreich.

Ehe der Berthaut Epoisses sich zu Weltruhm gemausert hatte, wurde er im frühen 16. Jahrhundert von Zisterziensermönchen der Abtei von Citeaux erfunden und zudem auch über die Jahre weiter verbessert. Einerseits war er einer von Napoleons Lieblingskäsesorten, andererseits überzeugt er aber auch durch seine besonders butterweiche Konsistenz.

Berthaut Epoisses
Berthaut Epoisses

Der Brie de Meaux gehört zu den würzigen französischen Käsesorten und ihm wird ein königlicher Geschmack nachgesagt. Sowohl geschmacklich als auch optisch ein Highlight dank seiner schönen Edelschimmelrinde.

Brie-Suris
Quelle: unknown(pdphotos.org), Brie suris, Bearbeitet von eat.de, CC0 1.0

Camembert

Er ist der Klassiker unter den französischen Käsesorten und überzeugt mit seinem pikant sowie nussigen Geschmack. Aus der Normandie stammend darf er nun jedoch auch außerhalb Frankreichs hergestellt werden – der Camembert.

Camembert
Camembert

Na, Appetit bekommen? Probiere unsere Lieblings-Rezepte mit Camembert:

Munster

Alle drei Wochen wird er mit Rotschmierkulturen und Salzlake eingerieben, damit sich die typisch orangefarbene Rinde bildet. Dadurch entsteht auch sein herzhaftes Aroma. Nachdem die Reifung abgeschlossen ist, kannst du die Rotkulturrinde ohne Bedenken mitessen.

Munster
Munster

Picodon

Du erkennst ihn an seinem leicht marmorierten Teig, seiner feinen Konsistenz und der runden Form. Je länger er reift, umso stärker bildet sich die Rinde der französischen Käsesorte Picodon aus.

Picodon
Quelle: Thesupermat, Wikicheese – Picodon – 20150417 – 003, Bearbeitet von eat.de, CC BY-SA 4.0

Pouligny-Saint-Pierre

Aufgrund seiner Gestalt und seinem Herstellungsort im Herzen von Paris, kannst du ihn auch liebevoll „Tour-Eiffel“ nennen. Der Legende nach wurde der Pouligny-Saint-Pierre zu Ehren von Napoleons Ägypten Feldzug kreiert, da dieser wie eine Pyramide geformt war. Da allerdings sein Plan nicht aufging, kehrte er verärgert zurück und schlug mit seinem Schwert der Pyramide die Spitze ab.

Pouligny-Saint-Pierre
Quelle: Coyau / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0, Pouligny-saint-pierre (fromage) 09, Bearbeitet von eat.de, CC BY-SA 3.0

Rocamadour

Wenn du Einsteiger in Sachen Ziegenkäse bist, wird er dir gut gefallen! Denn die französische Käsesorte Rocamadour hat einen eher milden Geruch und Geschmack und ist auch dank seiner kleinen Käsetaler-Form ideal zum Herantasten.

Rocamadour
Rocamadour

Valençay

Wenn du Ziegenkäse magst, dann solltest du auch den Valençay probieren. Wie auch einige andere Sorten erhielt dieser seinen Namen aus der gleichnamigen Gemeinde im Herzens Frankreichs.

Valencay
Quelle: Pierre-Yves Beaudouin / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0, Valençay 04, Bearbeitet von eat.de, CC BY-SA 4.0

Blauschimmelkäse

Im Gegensatz zu anderen Käsesorten reifen Blauschimmelkäse von innen und außen. Durch die verschiedenen Milchsorten sowie unterschiedlichen Herstellungsmethoden, Reifezeiten und geografischen Gegebenheiten zeichnen sich diese französischen Käsesorten durch eine enorme Bandbreite an Geschmack, Aroma und Konsistenz aus.

Bleu d‘Auvergne

Ein Bauer aus der Auvergne hatte die Idee, rohe Milch mit dem Blauschimmel von Roggenbrot zu versetzen, weil er dadurch eine cremige Konsistenz und kräftige Geruchsnote bekam. Voilà – der Bleu d‘Auvergne wurde geboren.

Bleu d‘Auvergne
Bleu d‘Auvergne

Roquefort 

Hergestellt wird er aus roher Schafsmilch und gilt in Frankreich als eine der ältesten Käsesorten überhaupt. Der Roquefort gehört zu den kräftigeren französischen Käsesorten aufgrund des hohen Fettgehalts von ganzen 52 %.

Roquefort
Quelle: Thesupermat, Wikicheese – Roquefort – 20150417 – 002, Bearbeitet von eat.de, CC BY-SA 4.0

Schnittkäse

Diese Käsesorten lassen sich, wie ihr Name bereits verrät, besonders gut schneiden. Das macht sie insbesondere in Deutschland sehr beliebt. Denn wir lieben unser Käsebrot.

Cantal

Das Besondere bei ihm: Er wird als einziger Käse gesalzen und anschließend zweimal gepresst. Gepresst? Ja, um anschließend die Molke vollständig zu entfernen. Dieser Prozess wird in Frankreich nur beim kompakten Cantal angewandt.

Cantal-Schnittkäse
Quelle: Thesupermat, Wikicheese-XX – Cantal entre-deux – 20180601 – 002, Bearbeitet von eat.de, CC BY-SA 4.0

Reblochon

Ihn musst du einfach probieren! Super cremig von der Konsistenz schmilzt er dir direkt auf der Zunge! Darüber hinaus darf diese französische Käsesorte nur aus Kuhmilch von drei regionalen Rinderrassen (Abdondance, Tarenteser und Montbéliard) hergestellt werden, welche in den östlichen Bergregionen von Hochsavoyen zu Hause sind.

Reblochon
Reblochon

Hinweis: Der Reblochon gilt als halbfester Schnittkäse an der Grenze zum Weichkäse.

Saint-Nectaire

Früher wurde der Saint-Nectaire auf Roggenstroh in den Höhlen im Vulkangestein der Region Clermont-Ferrand gereift und war damals schon sehr beliebt. Auch Ludwig XIV. aus Frankreich vergötterte ihn wegen seines einzigartigen Geschmacks. Vielleicht wird er auch dein neuer Liebling?

Saint-Nectaire
Quelle: Homer Ectus, Saint-Nectaire, Bearbeitet von eat.de, CC BY-SA 3.0

Hartkäse

Durch ihre lange Reifezeit werden diese Käsesorten sehr fest, fast hart. Dadurch eignen sie sich besonders gut zum Hobeln oder Reiben. Als Salat-Topping, zur Würze in Pastasoßen oder beim Überbacken können sich die kräftig-intensiven Aromen dieser französischen Käse besonders gut entfalten.

Tipp: Aufgrund ihres hohen Trockenmasseanteils und Fettgehalts sind Hartkäse sehr gut haltbar und lange lagerfähig.

Comté

Aufgrund seines hohen Fettgehalts galt er früher als sicheres Nahrungsmittel, um die kalten Wintermonate zu überstehen. Er besitzt von der Konsistenz einen bissfesten, aber gleichzeitig weichen Teig.

Comte
Quelle: Coyau / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0, Comté 01, Bearbeitet von eat.de, CC BY-SA 3.0

Das Siegel der Qualität

In Frankreich gibt es das AOP-Siegel, die Appellation d’Origine Contrôlée, denn jede Käsesorte benötigt einen offiziellen Beweis für Qualität sowie Herkunft. Ebenso gibt die AOP konkrete Richtlinien vor. Jetzt fragst du dich bestimmt: Welche Kriterien muss Käse erfüllen, um ein Siegel zu erhalten? Ganz einfach – bei Einhaltung der Größe, der Konsistenz, dem Mindestfettgehalt, der Gestalt der Rinde und dem Aroma. 

Weitere Käsesorten mit AOP-Siegel

Die oben vorgestellten Sorten sind die beliebtesten französischen Käsesorten, weil du sie auch hierzulande in gut sortierten Supermärkten oder bei einem Feinkosthändler kaufen kannst. Jedoch fehlen von den 45 ausgewählten Käsesorten mit AOP-Siegel noch einige und deshalb stellen wir dir diese in der folgenden Übersicht vor:

Chabichou, Chavignol oder Chevrotin – die Auswahl an leckeren Ziegenkäsesorten ist riesig. Warum also nicht einmal Käse aus Ziegenmilch probieren? Das sind unsere Rezept-Favoriten:

Käse richtig schneiden

Wusstest du, dass man Käse von der Kruste hin zum Innersten des Käses aufschneiden sollte? Dabei ist das Innerste, das Herz des Käses, das aromatischste Stück und wird in Frankreich in größeren Essensrunden immer geteilt, da dies zum guten Ton gehört. Im Folgenden zeigen wir dir, wie du die unterschiedlichen Formen richtig aufschneidest.

KäseformDer richtige Schnitt
rund und pyramidenartigwie eine Torte aufschneiden (= Käseecken)
rechteckigparallel zur kürzeren Seite oder diagonal schneiden
dreieckigSpitze des Käses gerade abschneiden, die hinteren Stücke schräg zu Dreiecken schneiden
Käse richtig schneiden
Käse richtig aufschneiden

Ideale Käsemesser

Zu den verschiedenen Schneidetechniken gibt es auch unterschiedliche Messer, die speziell für jede der französischen Käsesorten angedacht sind.

Messer für Hart- und Schnittkäse

Damit feine, gerade Scheiben oder mundgerechte Würfel entstehen, nutze am besten einen Käsehobel. So lässt sich die Dicke des Schnittgutes am besten bestimmen.

Messer für Weichkäse

Damit der Käse nicht am Messer kleben bleibt und du saubere Stücke abschneiden kannst, ist es von Vorteil dünne und gerade Klingen zu verwenden. Nutze dafür das Eingriffs- oder Weichkäsemesser, bei Sorten wie Brie oder einem Camembert.

Messer für Käselaib

Wenn du einen kompletten Laib kaufst, ist ein Käsedraht sehr praktisch. Du spannst den Draht an und legst ihn quer über den Laib des Käses. So kannst du zum Beispiel runde und große Käsesorten aufschneiden. Achte dabei darauf, dass der Draht aus Edelstahl besteht, denn so rostet dieser nicht und verursacht auch keine gesundheitlichen Probleme.

Schneidebogen

Bei cremigen oder bröckelnden Sorten verwende am besten den Schneidebogen, da dieser gewissermaßen die Laubsäge für den Käse ist, damit er nicht zerbröckelt und die Form nicht beeinträchtigt wird.

verschiedenen Käsemesser

Tipp: Achte darauf verschiedene Käsemesser zu den jeweiligen Sorten auf einer Käseplatte bereitliegen zu haben. Sonst könnte es passieren, dass der typische Geschmack der jeweiligen Käsesorten verfälscht wird.

Bunt & lecker: die Käsebegleiter

Angerichtet auf einer Käseplatte sowie als Höhepunkt auf einem Buffet oder bei einem Picknick ist französischer Käse ausgezeichnet. So können leckere Beilagen einer Käseplatte sein:

Tipp: Vergiss den Wein nicht! Beachte dabei jedoch, dass zu säurehaltiger Wein deinen Käse zu bitter schmecken lassen könnte. Deshalb sollte der Wein sich am kräftigsten Käse orientieren.

französische Käseplatte

Hole dir nun das französische Lebensgefühl nach Hause und zaubere aus den vorgestellten französischen Käsesorten eine bunte Käseplatte – bon appétit!

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