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Kartoffeln, Nudeln und Reis von gestern: daraus wird ein zweites Essen

Bratkartoffeln aus Pellkartoffeln frisch aus der Pfanne

Das Wichtigste auf den Punkt gebracht:

Zubereitete Speisen sind mit rund 15 Prozent die zweitgrößte Gruppe der vermeidbaren Lebensmittelabfälle. Dabei ist gerade dieser Rest der dankbarste von allen: Er ist schon gegart, und viele Gerichte gelingen mit kalter Beilage sogar besser als mit frischer.

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Zuerst: richtig abkühlen

Bei Reis lohnt sich dieser Punkt besonders. Auf gekochtem Reis können sich bei Zimmertemperatur Bakterien vermehren, deren Giftstoffe auch durch erneutes Erhitzen nicht verschwinden. Schnell abkühlen, kühl lagern, innerhalb von ein bis zwei Tagen aufbrauchen: Damit bist du auf der sicheren Seite.

Faustregel: Einmal aufwärmen, dafür richtig.
Das Essen muss überall dampfend heiß werden, nicht nur lauwarm.

Aus gekochten Kartoffeln

Aus gekochten Nudeln

Tipp: Kalte Nudeln kleben. Ein Esslöffel heißes Wasser über die Portion, kurz durchheben, und sie lassen sich wieder einzeln verarbeiten.

Aus gekochtem Reis

Schon gewusst? Beim Abkühlen verändert sich ein Teil der Stärke und wird für den Körper schwerer verfügbar. Fachleute sprechen von resistenter Stärke. Kalt gewordene Kartoffeln, Nudeln und Reis haben dadurch weniger verwertbare Kohlenhydrate als frisch gekochte und halten länger satt.

Und wenn die Idee fehlt?

Genau dafür ist die Resteverwertung von eat.de gebaut. Gib ein, was im Kühlschrank steht, und du siehst die Gerichte, die möglichst viel davon verwerten. Zum Beispiel Kartoffeln und Eier oder Reis und Paprika.

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