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Pastrami selber machen: So gelingt’s

4,9 von 5 Sternen, 19 Bewertungen
Pastrami selber machen - Titel
Gesamtzeit:
6 Tage
Schwierigkeit:
Knifflig
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Pastrami ist dir auf einem klassischen amerikanischen Sandwich sicher ein Begriff. Doch wie bereitet man dieses aromatische saftige Fleisch zu? Mit etwas Geduld und unserer Anleitung gelingt der Klassiker dir auch Zuhause.

Rezept entwickelt und zubereitet von Michael. Mit Liebe verfasst von Maria. Aktualisiert am

Zutaten

Passt die Mengen aller Zutaten an.
2 Kilo Rinderbrust

Für das Pökeln

Für den Rub

Du benötigst außerdem:
  • Mörser & Stößel
  • Sous-Vide-Stick
  • Vakuumiergerät

Nährwerte pro Kilo Rinderbrust

(Datenbasis)
Kalorien
1928 kcal
Proteine
217 g
Fett
74 g
Kohlenhydrate
82 g
Video-Empfehlung

Pastrami selber machen

Rinderbrust pökeln
  1. Schritt 1

    Rinderbrust abtupfen und von Sehnen befreien.

    Sehnen und Fett von der Rinderbrust entfernen
  2. Schritt 2

    Pfeffer, Koriander in einer Pfanne bei mittlerer Hitze anrösten. Anschließend auskühlen lassen.

    Gewürze rösten
  3. Schritt 3

    Knoblauch und Ingwer schälen, klein schneiden und in einen Mörser geben. Den gerösteten Pfeffer und Koriandersamen dazu geben. Nun alles fein mörsern. Pökelsalz und Rohrzucker dazu geben und vermengen.

    Gewürze mörsern und vermengen
  4. Schritt 4

    Rinderbrust von allen Seiten damit einreiben. Anschließend in einem Vakuumierbeutel geben und vakuumieren.

  5. Schritt 5

    Die Rinderbrust nun für 4-5 Tage pökeln. Dabei jeden Tag das Fleisch einmal drehen. Sobald sich das Fleisch fest anfühlt, ist es fertig gepökelt.

Pastrami würzen & garen
  1. Schritt 6

    Nach der Ruhezeit den Vakuumierbeutel aufschneiden und die gepökelte Rinderbrust nun mit kaltem Wasser abspülen. Anschließend 30 Minuten in kaltes Wasser legen. Dann das Wasser tauschen und nochmal für 30 Minuten wässern. Das gewässerte Fleisch nun gründlich mit Küchenpapier abtupfen.

    Tipp: Das Wasser entzieht dem gepökelten Fleisch das Salz. So wird dein Pastrami am Ende nicht zu salzig.

  2. Schritt 7

    Für den Rub Pfeffer, Kreuzkümmel, Koriandersamen in eine Pfanne geben. Anschließend bei mittlerer Temperatur für ca. 5 Minuten rösten und auskühlen lassen.

  3. Schritt 8

    Die gerösteten Gewürze nun in einem Mörser leicht mörsern. Sie dürfen aber nicht zu fein werden. Thymian, Rosmarin, Paprikapulver, Knoblauchpulver und Ingwerpulver dazu geben und alles vermischen.

    Rub für das Pastrami herstellen
  4. Schritt 9

    Die gepökelte und gewässerte Rinderbrust nun damit einreiben und nochmals vakuumieren.

    Rinderbrust mit Rub einreiben
  5. Schritt 10

    Den Sous-vide Garer auf 68°C vorheizen. Dann das Fleisch ins Wasserbad geben und für 7-8 Stunden garen. Dann das Pastrami aus dem Wasserbad nehmen und im Beutel abkühlen lassen.

    Pastrami im Sous-Vide-Garer garen
  6. Schritt 11

    Das fast fertige Pastrami über Nacht im Kühlschrank gut durchkühlen lassen. Danach das Fleisch aus dem Vakuumierbeutel nehmen und hauchdünn gegen die Faser aufschneiden.

    Pastrami in hauchdünne Scheiben schneiden

Was ist Pastrami?

Hierbei handelt es sich um Rindfleisch, welches zuerst mit einer Mischung aus Salz und anderen Gewürzen über mehrere Tage gepökelt wird. Anschließend reibst du es mit einer Gewürzmischung, dem sogenannten Rub, ein und garst. Pastrami wird meist geräuchert. Du kannst es jedoch auch, wie in unserem Fall bei niedrigen Temperaturen im Wasserbad garen.

Das richtige Fleisch für Pastrami

Für die Zubereitung von Pastrami eignen sich verschiedene Teilstücke vom Rind. Sowohl Tafelspitz als auch Rinderbrust kann verwendet werden. In der Regel bereitest du Pastrami jedoch mit zweiterem zu. Die Rinderbrust, auch Brisket genannt, besteht aus zwei Teilstücken:

Für dein Pastrami verwendest du am besten das Flat.

Pastrami

Hilfreiche Tipps für selbstgemachtes Pastrami

Tipp: Du liebst das rauchige Aroma, hast aber keine Möglichkeit, das Fleisch zu räuchern? Das geräucherte Paprikapulver oder auch das Liquid Smoke genannte Rauchöl unterstützen dieses Aroma.

Tipp: Ebenso wie einen Braten oder Filet solltest du auch Pastrami immer gegen die Faser aufschneiden.

Isst man die Rinderbrust kalt oder warm?

Das ist ganz deinen Vorlieben überlassen. Ob kalt auf einer Scheibe frisch gebackenem Roggenbrot oder warm zu Rührei, dein selbstgemachtes Pastrami ist immer ein Highlight.

Haltbarkeit & Lagerung

Noch einvakuumiert und ungeschnitten kannst du das Fleisch problemlos 2-3 Wochen im Kühlschrank lagern. Bereits geschnitten und in luftdicht verschließbaren Vorratsdosen kannst du dein Pastrami ca. 5 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Um länger etwas von dem Genuss zu haben, kannst du das Fleisch wieder vakuumieren und bis zu 3 Monate einfrieren. Zum Auftauen legst du es über Nacht in den Kühlschrank. Muss es schneller gehen eignet sich wieder der Sous-vide Garer.

Zu was isst man Pastrami?

Der Klassiker ist ganz klar das Pastrami Sandwich mit knusprigem Weißbrot, knackigem Salat, eingelegten Gurken und Soße:

Das belegen wir am liebsten mit knackigem Cole Slaw und dem berühmtem Russian Dressing.

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