Zutaten
Japanische Pancakes zubereiten
Schritt 1
- 4 Eier
- 60 ml Milch
Die Eier sauber trennen und das Eigelb mit Milch cremig rühren. Das Eiweiß in einer seperaten Rührschüssel beiseite stellen.
Schritt 2
- 100 g Mehl
- 1 TL Backpulver
Mehl und Backpulver durch ein Sieb zum Eigelb geben und klümpchenfrei verrühren.
Schritt 3
- 2 Eiweiße
- Prise Salz
- 70 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
Das zusätzliche Eiweiß zum beiseitegestellten Eiweiß geben und mit einer Prise Salz schaumig aufschlagen. Zucker und Vanillezucker unter ständigem Rühren langsam hineinrieseln lassen und zu einem festen Eischnee aufschlagen.
Schritt 4
Den Einschnee vorsichtig portionsweise unter den Pancaketeig heben.
Schritt 5
- 1 EL Sonnenblumenöl
- Backringe ca. 9,5 cm Durchmesser
Öl in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und die eingefetteten Backringe hineinstellen. Für einen Pancake jeweils 3 Esslöffel Teig in einen Backring geben und die Pfanne mit einem Deckel abdecken.
Schritt 6
- Wasser
Garzeit:6 min
Die japanischen Pancakes bei mittlerer Hitze 6 bis 8 Minuten stocken lassen und dann wenden. 1 Esslöffel Wasser in die Pfanne geben und sofort wieder mit dem Deckel abdecken.
Schritt 7
Garzeit:6 min
Die Pancakes weitere 6 bis 8 Minuten ausbacken und direkt servieren.
Das macht japanische Pancakes so besonders
Japanische Pancakes sind keine klassischen Frühstücks-Pancakes, sondern eher ein kleines Dessert: super fluffig, dick und fast schon wie ein Soufflé. Durch den steif geschlagenen Eischnee bekommst du diese typische „Wolken“-Konsistenz, die beim Anschneiden leicht nachgibt und trotzdem stabil bleibt.
So werden die Pancakes richtig fluffig
Damit die japanischen Pancakes schön hoch aufgehen, kommt es vor allem auf den Eischnee an. Du schlägst ihn am besten so lange, bis er richtig fest ist und Spitzen bildet. Wenn du die Schüssel vorsichtig umdrehst und nichts herausrutscht, passt die Konsistenz.
Wichtig: Hebe den Eischnee wirklich nur vorsichtig unter den Teig. Wenn du zu kräftig rührst, drückst du die Luft wieder heraus und deine Pancakes werden flacher.
Extra-Tipps für maximale Höhe
- Nutze Eier in Zimmertemperatur. Sie lassen sich besser aufschlagen.
- Verwende eine fettfreie Schüssel für den Eischnee.
- Arbeite mit einem Teigschaber und hebe den Eischnee in mehreren Portionen unter.
Backringe & Alternativen: darum brauchst du sie
Die Backringe sorgen dafür, dass die Pancakes ihre typische Form behalten und beim Backen nach oben wachsen können. Am besten eignen sich Metallringe mit 9 bis 10 cm Durchmesser. Wenn du keine Backringe hast, gibt es Alternativen:
- Servierringe oder Dessert-Ringe verwenden
- selbst eine Form aus Alufolie basteln, Folie doppelt und stabil formen
- hitzefeste Silikonringe nutzen
Tipp: Damit du die Pancakes nach dem Backen leicht lösen kannst, fette die Ringe gut ein!
Die richtige Temperatur: So verbrennt nichts
Japanische Pancakes brauchen Geduld. Wenn du die Hitze zu hoch einstellst, wird die Unterseite dunkel, während die Mitte noch roh bleibt. Am besten backst du sie bei mittlerer bis niedriger Hitze und immer mit Deckel. Der Deckel sorgt dafür, dass sich die Hitze wie im kleinen Ofen verteilt und die Pancakes gleichmäßig garen. So merkst du, dass du zu heiß backst:
- Die Unterseite wird schnell dunkel.
- Die Pancakes gehen kaum hoch.
- Innen bleibt die Masse noch flüssig.
Warum kommt Wasser in die Pfanne?
Der Esslöffel Wasser beim Wenden ist kein Zufall: Das Wasser erzeugt Dampf und hilft dabei, dass die Pancakes innen durchgaren, ohne außen zu trocken zu werden. Dadurch bleiben sie besonders saftig und bekommen diese typische Soufflé-Textur.
Häufige Probleme und wie du sie vermeidest
Wenn deine japanischen Pancakes nicht perfekt gelingen, liegt es meistens an kleinen Details.
Sie fallen nach dem Backen zusammen?
Das passiert oft, wenn der Eischnee nicht stabil genug war oder du ihn zu stark untergerührt hast. Außerdem sollten die Pancakes nicht zu früh aus der Pfanne genommen werden.
Sie sind innen roh?
Dann war die Hitze zu hoch oder die Backzeit zu kurz. Backe lieber länger bei niedriger Temperatur.
Sie werden nicht hoch?
Dann war der Eischnee nicht fest genug oder du hast zu viel Teig auf einmal in den Ring gegeben.
Varianten zum Abwandeln
Du kannst den Teig super anpassen, ohne dass die Pancakes ihre fluffige Konsistenz verlieren. So kannst du sie verfeinern:
- Zitronen- oder Orangenabrieb in den Teig geben
- Zimt oder Tonkabohne ergänzen
- einen Löffel Kakao unter das Mehl mischen
- etwas Matcha-Pulver für grüne Matcha-Pancakes verwenden
- Protein-Variante: Ersetze 20 bis 30 g Mehl durch neutrales Proteinpulver. Dann werden sie etwas kompakter, aber trotzdem fluffig.
Toppings & Servierideen
Japanische Pancakes schmecken pur schon genial. Mit Toppings werden sie zum echten Highlight. Besonders lecker sind:
- frische Beeren der Saison: Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren & Co.
- Puderzucker und Ahornsirup
- Nutella oder Schokosauce
- Matcha-Creme oder Pistaziencreme
- Vanilleeis oder Sahne
- karamellisierte Bananen
- selbstgemachte Saucen oder Kompott👇
Meal Prep, Haltbarkeit & Aufbewahrung
Japanische Pancakes schmecken frisch am besten, weil sie dann ihre luftige Struktur behalten. Du kannst sie aber problemlos aufbewahren. So lagerst du sie richtig:
- im Kühlschrank halten sie sich 1 bis 2 Tage
- am besten luftdicht verpacken, damit sie nicht austrocknen
Aufwärmen
Bei den Pancakes funktioniert es fast genauso wie beim Aufwärmen von Pfannkuchen. Erwärme sie kurz in der Mikrowelle oder in einer Pfanne mit Deckel bei niedriger Hitze. So werden sie wieder weich und fluffig.
Einfrieren
Du kannst die Pancakes auch einfrieren. Wickele sie einzeln ein und friere sie luftdicht verpackt ein. So halten sie sich ca. 2 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen und dann kurz erwärmen.