Zutaten

Biskuitboden (Ø 26 cm):

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Video-Empfehlung

Biskuitboden für Obstkuchen backen

Schritt 1

Die Obstbodenform gut einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Backofen auf 180 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Tipp: Alternativ kannst du auch eine Tarteform mit Hebeboden benutzen.

Schritt 2

Nun die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, dabei gegen Ende den Zucker einrieseln lassen.

Eier trennen

Schritt 3

Anschließend das Eigelb mit Wasser, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen.

Biskuitteig anrühren

Schritt 4

Danach Mehl und Backpulver in die Masse sieben, kurz verrühren und anschließend den Eischnee in zwei Protionen unterheben.

Mehl in den Teig sieben

Schritt 5

Zuletzt den Biskuitteig in der Obstbodenform verstreichen und auf mittlerer Schiene für ca. 20 Minuten backen.

Biskuitboden für Obstkuchen
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Tipps für den perfekten Biskuitboden

Damit dein Biskuitboden für Erdbeerkuchen und Co. auch richtig locker und fluffig wird, gibt es ein paar Tricks.

  • Nimm dir Zeit für die Zubereitung:
    Die Komponenten für deinen Biskuitteig müssen lange genug aufgeschlagen werden, damit der Obstboden fest aber fluffig wird. Schlage den Eischnee also so lange, bis er wirklich komplett steif ist. Auch die Eigelbmasse muss schön schaumig geschlagen sein. Hebst du den Eischnee anschließend zu schnell unter den Teig, fällt er in sich zusammen und dein Teig verliert seine Luftigkeit.
  • Das richtige Mehl:
    Für den Biskuitboden solltest du vor allem helle Mehlsorten verwenden. Wir empfehlen dir das standardmäßige Weizenmehl Typ 405. Alternativ eignet sich auch Weizenmehl des Typs 505.
  • Wann ist der Biskuitboden für Obstkuchen durchgebacken?
    Die Backzeit kann je nach Backofen etwas variieren. Mit der Stäbchenprobe bist du jedoch auf der sicheren Seite. Sobald der Biskuitteig goldbraun gebacken ist, stichst du mit einem Holzstäbchen in die Mitte des Teiges. Sobald kein Teig am Stäbchen kleben bleibt, kannst du den Obstboden aus dem Ofen holen.

Biskuitboden für Obstkuchen einfrieren

Wie du siehst, benötigt ein guter Biskuitboden etwas Zeit. Doch was, wenn sich ziemlich spontan Besuch ankündigt und du deinen Gäste einen Obstkuchen mit Pudding möchtest? Für solche Fälle kannst du den Obstboden vorbacken und in Frischhaltefolie eingewickelt einfrieren. Sobald du ihn benötigst, holst du ihn ein bis zwei Stunden vorher aus dem Frost und kannst ihn dann wie gewohnt weiter verarbeiten. Möchtest du den Tortenboden zeitnah verwenden, so ist er luftdicht verpackt auch ca. eine Woche bei Zimmertemperatur haltbar.

Tipp: Apropos Puddingschicht beim Obstkuchen. Die cremige Masse schmeckt nicht nur lecker, sondern schützt den Biskuitboden auch vor den Fruchtsäften, sodass dieser nicht durchweichen kann.

Alternativen zum klassischen Biskuitteig

Die Biskuitmasse wird herkömmlich mit Eiern und Mehl gebacken. Doch auch wenn du keine tierischen Produkte oder Gluten verzehren möchtest oder kannst, musst du nicht auf einen saftigen Obstkuchen mit Biskuitboden verzichten. Folge dafür einfach unseren Rezepten für veganen Tortenboden beziehungsweise glutenfreien Biskuitboden.

Leckere Obstkuchen mit Biskuitboden

Der fruchtige Belag für deinen fluffigen Biskuitboden richtet sich ganz nach deinem Geschmack oder welches Obst laut Saisonkalender gerade regional verfügbar ist. Die Erdbeer-Pudding-Torte gehört hier ganz klar zu unseren Lieblingen. Für mehr Exotik solltest du unbedingt unsere Piña-Colada-Torte ausprobieren. Wenn es mal wieder schnell gehen muss, kannst du den Obstboden auch mit Obstkonserven wie Mandarinen oder Pfirsichen belegen.