Zutaten
Spargelauflauf mit Schinken zubereiten
Schritt 1 Kartoffeln und Spargel vorbereiten
- 600 g festkochende Kartoffeln
- 1000 g Weißer Spargel
Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Spargel gründlich schälen, die Enden abschneiden und ebenfalls in Stücke schneiden.
Tipp: Die Spargelschäler musst du nicht wegwerfen. Daraus kannst du noch eine cremige Spargelsuppe kochen.
Schritt 2 Zutaten vorkochen
Kartoffeln und Spargel zusammen in einen Topf geben, mit Wasser bedecken, salzen und etwa 8 Minuten vorkochen.
Schritt 3 Schinken schneiden
- 100 g Kochschinken, in Scheiben
Nun den Kochschinken in feine Streifen schneiden.
Schritt 4 Ofen vorheizen
Jetzt den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
Schritt 5 Mehlschwitze zubereiten
- 2 EL Butter
- 2 EL Mehl
Butter in einem Topf schmelzen, Mehl einrühren und kurz anschwitzen.
Schritt 6 Sauce kochen
- 300 ml Milch
Milch unter ständigem Rühren langsam hinzufügen, bis eine glatte, cremige Sauce entsteht.
Schritt 7 Sauce verfeinern
- 100 g Frischkäse
- Salz & Pfeffer
Frischkäse einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Schritt 8 Auflauf schichten
Kartoffeln und Spargel in eine Auflaufform geben, Schinken darüber verteilen und die Sauce darüber gießen.
Schritt 9 Spargelauflauf überbacken
- 100 g Gratinkäse
Den Spargelauflauf mit Käse bestreuen und im Ofen bei 180 °C Umluft etwa 30 Minuten goldbraun backen.
Spargelauflauf mit Schinken richtig zubereiten
Damit dein Spargelauflauf schön cremig wird und alle Zutaten perfekt gegart sind, kommt es vor allem auf die richtige Vorbereitung und ein paar einfache Handgriffe an.
- Spargel und Kartoffeln in gleich große Stücke schneiden, damit sie gleichmäßig garen
- Weißen Spargel gründlich schälen, besonders im unteren Drittel
- Gemüse vor dem Backen kurz vorkochen, damit es im Ofen die richtige Konsistenz bekommen
- Milch für die Sauce nach und nach langsam einrühren, damit sie nicht klumpt
- Sauce nicht zu dick kochen, damit der Auflauf saftig bleibt
- Auflauf mit ausreichend Sauce bedecken, damit nichts austrocknet
Tipp: Der Auflauf ist perfekt, wenn der Käse goldbraun ist und die Sauce leicht blubbert.
Die perfekte Sauce mit Mehlschwitze
Die Basis für die cremige Sauce ist eine klassische Mehlschwitze. Sie sorgt dafür, dass die Sauce schön gebunden wird und sich gleichmäßig um Spargel und Kartoffeln legt.
So gelingt sie sicher:
- Butter in einem Topf schmelzen und leicht erhitzen (1 bis 2 Minuten)
- Mehl dazugeben und gründlich verrühren
- Mischung 2 bis 3 Minuten hell anschwitzen, bis sie leicht schaumig ist
- Es entsteht ein buttrig-nussiger Duft (ähnlich wie Kekse)
- kalte Milch nach und nach unter ständigem Rühren einarbeiten
- So lange rühren, bis eine glatte, cremige Sauce entsteht
Tipp: Besonders cremig wird es, wenn du einen Teil der Milch durch Sahne ersetzt.
Spargelauflauf abwandeln und variieren
Der Spargelauflauf mit Schinken ist ein echter Klassiker, lässt sich aber ganz einfach an deinen Geschmack anpassen. Mit ein paar Zutaten wird daraus immer wieder ein neues Gericht – von herzhaft bis raffiniert.
Mit mehr Gemüse
Wenn du deinen Spargelauflauf etwas leichter und abwechslungsreicher gestalten möchtest, kannst du ihn wunderbar mit weiterem Gemüse ergänzen. So bringst du mehr Farbe, Geschmack und Nährstoffe ins Gericht.
Besonders gut passen:
- Brokkoli oder Blumenkohl für eine herzhafte Note
- Möhren oder Erbsen für eine leichte Süße
- Zucchini oder Paprika für Frische und Farbe
- Spinat für eine zarte, leicht würzige Komponente
- Champignons für mehr Aroma und eine herzhafte Tiefe
Festeres Gemüse wie Brokkoli oder Möhren am besten kurz vorkochen, damit alles im Auflauf gleichmäßig gar wird. Zarteres Gemüse wie Zucchini oder Spinat kannst du direkt mit in die Form geben.
Vegetarischer Spargelauflauf ohne Schinken
Für eine vegetarische Version kannst du den Schinken einfach weglassen oder durch
- gebratene Champignons,
- Zucchini
- oder Spinat
ersetzen. Diese bringen zusätzlich Aroma und machen den Auflauf schön saftig.
Mit Nudeln statt Kartoffeln
Wenn du den Spargelauflauf etwas abwandeln möchtest, kannst du die Kartoffeln ganz einfach durch Nudeln ersetzen.
Die Nudeln solltest du unbedingt vorkochen, allerdings nur al dente (also bissfest). So garen sie im Ofen noch leicht nach und werden nicht zu weich.
Tipp: Kurze Nudelsorten wie Penne oder Fusilli eignen sich besonders gut, da sie die Sauce optimal aufnehmen.
Mit Sauce Hollandaise für die klassische Variante
Wenn du den Auflauf noch klassischer gestalten möchtest, kannst du ihn mit Sauce Hollandaise verfeinern. Sie passt perfekt zu Spargel Rezepten.
Du kannst die Sauce aus dem Rezept entweder komplett mit der Sauce Hollandaise ersetzen oder nur damit verfeinern.
So kochst du Sauce Hollandaise ganz einfach selber:
Mit Parmesan für extra Würze
Parmesan bringt eine intensive, leicht nussige Würze in den Spargelauflauf und sorgt für eine besonders aromatische Kruste. Gerade in Kombination mit mildem Spargel hebt er den Geschmack nochmal deutlich an.
Du kannst Parmesan auf verschiedene Arten einsetzen:
- einen Teil des geriebenen Käses durch Parmesan ersetzen
- zusätzlich über den Auflauf streuen für eine knusprige Oberfläche
- oder etwas direkt in die Sauce geben für mehr Tiefe
Tipp: Verwende am besten frisch geriebenen Parmesan – so schmilzt er besser und entwickelt sein volles Aroma.
Spargelauflauf aufbewahren und aufwärmen
Der Auflauf lässt sich gut vorbereiten und auch am nächsten Tag noch genießen. Im Kühlschrank hält er sich luftdicht verschlossen etwa 2 Tage.
Zum Aufwärmen eignet sich der Ofen am besten, da der Auflauf so gleichmäßig erhitzt wird und nicht austrocknet.
Im Ofen bei 160 bis 180 °C etwa 15 bis 20 Minuten erwärmen, je nach Portionsgröße.
Tipp: Gib etwas Milch oder Sahne darüber, damit die Sauce wieder schön cremig wird.
Kann man Spargelauflauf einfrieren?
Ja, der Spargelauflauf lässt sich gut einfrieren, auch wenn sich die Konsistenz der Sauce nach dem Auftauen leicht verändern kann.
Am besten frierst du ihn portionsweise luftdicht verpackt ein – so kannst du ihn später einfacher verwenden.
Haltbarkeit im Gefrierfach: etwa 2 bis 3 Monate
Zum Auftauen den Auflauf am besten über Nacht im Kühlschrank langsam auftauen lassen.
Anschließend im Ofen erwärmen.