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Veggie Rotkohlbratlinge: Rotkohl mal anders

4,7 von 5 Sternen, 62 Bewertungen
Rotkohlbratlinge
Gesamtzeit:
25 Min.
Schwierigkeit:
Einfach
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Hier kommt Rotkohl mal anders. Unsere Rotkohlbratlinge sind außen leicht knusprig, innen saftig und richtig schön würzig. Mit Kartoffeln als Basis und Ingwer-Kick werden sie zum genialen Veggie-Essen für deinen Alltag.

Rezept entwickelt und zubereitet von Michael. Mit Liebe verfasst von Katharina. Aktualisiert am

Zutaten

Passt die Mengen aller Zutaten an.
9 Rotkohlbratlinge
Du benötigst außerdem:
  • große Bratpfanne
  • große Schüssel
  • Küchenwaage
  • Pfannenwender
  • Schneidebrett
  • Teelöffel
  • Universalmesser

Nährwerte pro Rotkohlbratling

(Datenbasis)
Kalorien
76 kcal
Proteine
2,9 g
Fett
0,9 g
Kohlenhydrate
14 g
Video-Empfehlung

Rotkohlbratlinge zubereiten

  1. Schritt 1 Rotkohl schneiden

    • 350 g Rotkohl
    • Salz

    Als Erstes den Rotkohl vierteln und den Strunk entfernen. Anschließend in feine Streifen schneiden, in eine Schüssel geben und kräftig salzen.

    Rotkohl schneiden
  2. Schritt 2 Gemüse vorbereiten

    • 200 g Kartoffeln
    • 5 g Ingwer
    • 1 Knoblauchzehe
    • 50 g rote Zwiebel

    Nun Kartoffeln, Ingwer und Knoblauch schälen und reiben. Danach die Zwiebel in feine Würfel schneiden.

    Zwiebel schneiden
  3. Schritt 3 Zutaten vermengen

    • vorbereitetes Gemüse
    • 1 Ei
    • 100 g Paniermehl
    • ½ TL Paprikapulver
    • Salz
    • Pfeffer
    • Muskatnuss

    Als Nächstes das geschnittene Gemüse mit Ei, Paniermehl und Paprikapulver in eine Schüssel geben. Alles gut miteinander vermengen. Zuletzt mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und kurz quellen lassen.

    Rotkohl mischen
  4. Schritt 4 Rotkohlbratline formen

    Jetzt aus der Masse Bratlinge formen.

    Rotkohlbratlinge formen

    Tipp: Die Masse sollte sich gut formen lassen. Ist sie noch zu feucht, gib etwas mehr Paniermehl dazu.

  5. Schritt 5 Bratlinge anbraten

    • neutrales Öl zum Braten

    Zum Schluss das Öl in einer Pfanne erwärmen. Dann etappenweise die Rotkohlbratlinge von beiden Seiten goldbraun anbraten.

    Rotkohlbratlinge in der Pfanne braten

    Tipp: Möchtest du größere Mengen zubereiten, gib immer wieder frisches Öl in die Pfanne, denn die Bratlinge saugen einiges davon auf.

Rotkohlbratlinge: So bleiben sie stabil und fallen nicht auseinander

Bei Rotkohlbratlingen ist die Bindung der Knackpunkt. Rotkohl zieht nach dem Salzen unterschiedlich viel Wasser, deshalb kann die Masse mal feuchter, mal trockener sein. Genau dafür ist das Paniermehl da. Es fängt Feuchtigkeit ab und macht die Bratlinge formbar.

Tipp: Test-Bratling voraus schicken

Forme zuerst einen Test-Bratling und brate ihn an. Hält er gut, passt die Konsistenz? Dann darf die Masse so bleiben. Zerfällt er, fehlt Bindung. Dann legst du esslöffelweise Paniermehl nach. Wird die Masse zu trocken, helfen feuchte Hände beim Formen oder ein kleiner Schluck Wasser.

Bratlinge mit Rotkohl im Ofen zubereiten

Wenn du Fett sparen oder größere Mengen machen willst, kannst du die Bratlinge auch im Ofen backen. Dafür die Bratlinge auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und leicht mit Öl bepinseln. Bei 180 °C Ober-/ Unterhitze für 20 bis 30 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit einmal wenden. Die Rotkohlbratlinge werden mit dieser Zubereitungsart nicht ganz so knusprig.

Rotkohlbratlinge würziger machen

Im Rezept sorgen Ingwer, Knoblauch, Paprikapulver und Muskat schon für einen tollen Mix. Wenn du mehr Tiefe willst, funktionieren diese Ideen besonders gut:

Extra deftige Rotkohlbratlinge

Reib gern etwas Käse in die Masse (z. B. würziger, vegetarischer Hartkäse). Das macht die Bratlinge noch saftiger. Auch Hefeflocken passen hier hervorragend für den käsigen, deftigen Geschmack. Für eine rauchige Note, kannst du die Masse mit etwas geriebenen Räuchertofu verfeinern.

Rotkohlbratlinge

Zutaten abwandeln und variieren

Du hast einige der Zutaten nicht parat oder möchtest die Rotkohlbratlinge nach deinen Vorlieben oder auf deine Ernährungsweise anpassen? Dann zeigen wir dir hier, wie das gelingt.

Vegan ohne Ei

Das klappt in diesem Rezept super, wenn du Ei durch Leinsamen ersetzt. Dafür gemahlene Leinsamen mit Wasser quellen lassen und wie Ei nutzen. Weitere Ideen für veganen Ei-Ersatz in deinen Gerichten findest du in unserem Magazinbeitrag.

Glutenfrei

Paniermehl kannst du durch glutenfreie Semmelbrösel ersetzen. Wenn du es kerniger magst, funktioniert auch fein gemahlener Hafer (glutenfrei) als Binder. Dosiere dabei lieber etwas vorsichtiger, weil Haferflocken schneller andicken.

Das schmeckt zu Rotkohlbratlingen

Besonders lecker schmecken die Rotkohlbratlinge mit etwas Kräuterquark oder zu einem frischen Salat. Du kannst sie aber auch super als Füllung für einen Wrap oder ein Fladenbrot benutzen. Das gibt Döner-Vibes!

Als passenden Dip, können wir dir von Herzen diese Rezepte empfehlen.

Für die knackige Kombination mit Salat, wirf einen Blick in diese Rezeptvorschläge. Daraus kannst dir auch fix eine schöne Bowl zaubern.

Haltbarkeit und Lagerung

Rotkohlbratlinge halten sich im Kühlschrank luftdicht verpackt 2 bis 3 Tage. Zum Aufwärmen sind Pfanne oder Ofen am besten, damit sie wieder knusprig werden. In der Mikrowelle werden sie eher weich.

Einfrieren klappt mit den Rotkohlbratlingen auch. Bratlinge am besten mit Backpapier getrennt einfrieren, sodass sie nicht aneinander festfrieren können. So kannst du sie später easy portionsweise entnehmen. Zum Servieren direkt aus dem Frost in den Ofen geben und knusprig aufbacken.

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