Zutaten
Risotto mit Trüffel zubereiten
Schritt 1 Zwiebel & Knoblauch schneiden
- 1 Schalotte
- 1 Knoblauchzehe
Zuerst Schalotten und Knoblauch schälen. Dann beides in feine Würfel schneiden.
Schritt 2 Risottoreis anschwitzen
- 2 EL Trüffelöl
- 1 EL Butter
- 200 g Risottoreis
Nun Trüffelöl und Butter in einem Topf auslassen. Anschließend den Risottoreis darin farblos anschwitzen.
Schritt 3 Zwiebel & Knoblauch dazugeben
Schalotten und Knoblauch dazugeben und ebenfalls anschwitzen.
Schritt 4 Weißwein & Gemüsebrühe etappenweise unterrühren
- 150 ml Weißwein
- 500 ml Gemüsebrühe
Nun alles etappenweise mit Weißwein bedecken und cremig rühren: Dazu diesen Vorgang so lange wiederholen, bis der Wein und die Gemüsebrühe alle sind. Dabei ständig rühren.
Schritt 5 Parmesan unterheben
- 60 g Parmesan
- Salz, Pfeffer & Muskatnuss
Danach den geriebenen Parmesan unterheben. Das Risotto mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
Schritt 6 Risotto mit Trüffel garnieren
- 1 Trüffel
Zum Schluss mit frisch gehobeltem Trüffel servieren.
Trüffelrisotto: so wird’s richtig cremig
Damit dein Risotto mit Trüffel richtig gut wird, gibt es kurz gesagt 2 Tipps: Der richtige Reis und viel Geduld. Hier findest du ausführliche Informationen dazu!
Welcher Reis eignet sich für Risotto?
Für ein klassisches, cremiges Risotto brauchst du Risottoreis mit hohem Stärkeanteil. Die Stärke sorgt beim Kochen für die typische Cremigkeit! Diese Sorten sind ideal:
Tipp: Risottoreis niemals waschen, sonst geht die Stärke verloren.
Risottoreis ersetzen
Wenn du keinen Risottoreis im Supermarkt bekommst, dann greife unbedingt auf einen Rundkornreis zurück – denn der besitzt einen viel höheren Stärkeanteil als Langkornreis. Du kannst z.B. auch Risotto mit Milchreis zubereiten!
Warum ständig rühren so wichtig ist
Der ganze Brühe-Wein-Rühren-Vorgang kann gut und gerne eine halbe Stunde dauern (je nachdem, wie viel Risotto du zubereitest). Es ist sehr wichtig, dass du alles schluckweise und nach und nach unterrührst, denn durch das Rühren:
Tipp: Nicht hektisch, sondern regelmäßig rühren. Geduld ist beim Risotto entscheidend!
Trüffel Tipps
Trüffel werden auch als „schwarzes Gold“ bezeichnet – denn die Pilze sind wirklich wertvoll. Ihr unverwechselbares Aroma macht sie einzigartig und zur Spitzen-Zutat in der Gourmet-Küche.
Trüffelöl richtig einsetzen
Trüffelöl ist sehr aromatisch und sollte sparsam dosiert werden. Außerdem kommt es eher zum Aromatisieren als zum Braten zum Einsatz. Am besten verwendest du nur 1 bis 2 EL und erhitzt es nicht zu stark, damit das Aroma erhalten bleibt.
Frischer Trüffel – wann kommt er ins Spiel?
Frischer Trüffel verliert bei Hitze schnell an Aroma. Deshalb hobelst du ihn am besten erst ganz zum Schluss über das fertige Risotto. Hebe den Trüffel nur leicht unter oder verwende ihn als Topping. So schmeckt das Ganze am aromatischsten!
Abwandeln & Varianten
Du möchtest Zutaten ersetzen oder das Risotto mit Trüffel abwandeln? Dann findest du hier dafür einige Ideen!
Risotto ohne frischen Trüffel zubereiten
Kein frischer Trüffel zur Hand? Dann sorgt die Kombination von Trüffelöl und Parmesan bereits gut für aromatisches Risotto. Alternativ kannst du auch Trüffelpaste sehr sparsam unterrühren.
Käse variieren
Welchen Käse verwendest du immer für Risotto? Ob einzeln oder gemischt, diese Sorten sorgen für ganz viel Aroma:
- Parmesan: klassisch
- Grana Padano: milder
- Pecorino: kräftiger, salziger
Weißwein ersetzen
Der Weißwein sorgt für eine angenehme Säure – du kannst den Alkohol aber problemlos ersetzen. Statt 150 ml Weißwein verwendest du:
- 100 ml Gemüsebrühe
- 50 ml Zitronenwasser oder
- 1 bis 2 TL Zitronensaft + etwas Brühe
Die leichte Säure ersetzt die Frische des Weins und sorgt dafür, dass das Risotto richtig gut schmeckt.
Risotto mit Trüffel als Beilage servieren
Trüffelrisotto passt auch hervorragend zu:
Haltbarkeit & Aufbewahrung
Risotto schmeckt direkt nach dem Kochen am besten, du solltest das cremige Reisgericht also immer frisch servieren. Reste halten sich luftdicht verpackt max. 1 Tag im Kühlschrank. Dabei die Trüffel immer frisch hobeln und nicht mit aufbewahren – so bleiben sie frisch und aromatisch.
Tipp: Aufgewärmtes Risotto eignet sich gut als Basis für Arancini.