Zutaten

Portionen:
6

Klassischen Kalbsnierenbraten selber machen

  1. Schritt 1

    • 2000 g Kalbsnierenbraten

    Zunächst Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und Kalbsnierenbraten aus dem Kühlschrank nehmen.

    Tipp: Nehme den Kalbsnierenbraten schon ein paar Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank. So kühlt er die Pfanne nicht aus.

  2. Schritt 2

    • 150 g Zwiebeln
    • 2 Knoblauchzehen
    • 150 g Petersilienwurzel
    • 150 g Karotten
    • ½ Stange Lauch

    Zwiebeln, Knoblauch, Petersilienwurzel und Karotten schälen und in grobe Stücke schneiden. Anschließend den Lauch in Ringe schneiden, unter kaltem Wasser reinigen und in einem Sieb abtropfen lassen.

  3. Schritt 3

    • Neutrales Öl zum Braten

    Den Braten nun von allen Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Eine Pfanne mit Öl erhitzen. Dann den Rollbraten darin von allen Seiten für ca. 10 Minuten anbraten. Danach herausnehmen und auf ein tiefes Blech legen.

  4. Schritt 4

    • 500 g Kalbsknochen oder Rinderknochen

    Im Anschluss die Knochen mit einem Küchentuch abtupfen und in der Pfanne etwa 10 Minuten anrösten. Knochen anschließend drehen und das Gemüse dazugeben. Das Ganze nochmal für 10 Minuten anbraten.

  5. Schritt 5

    • 1 EL Tomatenmark
    • 200 ml trockener Weißwein
    • 800 ml Kalbsbrühe
    • Salz & Pfeffer

    Dann Tomatenmark hinzugeben, unterrühren, mit Weißwein ablöschen und 5 Minuten reduzieren lassen. Danach die Kalbsbrühe dazu gießen, alles einmal aufkochen und mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

  6. Schritt 6

    Nun alles um den Braten herum verteilen und als nächstes den Kalbsnierenbraten für ca. 2 bis 2,5 Stunden in den Ofen schieben und aller 30 Minuten drehen. So bleibt er schön saftig.

    Braten mit Sauce übergießen
  7. Schritt 7

    • Stärke zum Binden

    Wenn der Kalbsnierenbraten weich ist, diesen im Ofen bei 100 °C auf einem anderen Blech warmhalten. Den Fond durch ein Sieb in einen Topf gießen, aufkochen und mit in kaltem Wasser gelöster Stärke abbinden.

    Tipp: Stärke quillt ab einer Temperatur von 80 bis 90 °C. Lasse deshalb alles nochmals kurz aufkochen, nachdem du die Stärke hinzugefügt hast.

  8. Schritt 8

    • 1 Bund Blattpetersilie
    • Salz & Pfeffer

    Anschließend Petersilie waschen, trocken schütteln, fein hacken und in die Soße geben. Danach mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  9. Schritt 9

    Nun den Kalbsnierenbraten aus dem Ofen nehmen, die Fäden entfernen und in Scheiben schneiden.

Als Beilage zum klassischen Kalbsnierenbraten schmecken Rosenkohl, glasierte Möhren, Kürbisstampf oder einfache Salzkartoffeln.

Klassischer Kalbsnierenbraten

Welches Fleisch eignet sich für einen klassischen Kalbsnierenbraten?

Für einen klassischen Kalbsnierenbraten wird ein Stück des Kalbsrückens verwendet. An diesem hängt die Niere und die muss vor der Zubereitung noch abgeschnitten und mittig auf dem Rücken platziert werden. Das ist in der Regel bei gekauften Braten schon gemacht. Deswegen ist der Braten auch im Netz, da dieses den gerollten Kalbsnierenbraten so zusammenhält.

Klassischer Kalbsnierenbraten

Welche Kerntemperatur sollte ein Kalbsnierenbraten im Backofen haben

Damit dein Kalbsnierenbraten nicht trocken wird, solltest du die Kerntemperatur im Blick behalten. Wenn es schön saftig werden sollen, empfehlen wir eine Kerntemperatur von 72 °C bis 74 °C und eine Ofentemperatur 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 150 Minuten. Das kann aber je nach Dicke des Bratens stark variieren, weswegen die Kerntemperatur deutlich zuverlässiger ist. Miss die Temperatur immer an der dicksten Stelle des Bratens und lasse ihn nach dem Backen noch 10 Minuten ruhen, damit er noch etwas nachgart und sich der Fleischsaft wieder setzt.

Beilagen zu Kalbsnierenbraten

Die Sauce zu deinem Kalbsnierenbraten hast du ja schon, da fehlen jetzt nur die Sättigungsbeilage und etwas Gemüse.

Sättigungsbeilage

Um die Sauce schön aufzusaugen, brauchst du natürlich auch eine Sättigungsbeialge. Wir haben hier dafür ein paar Rezepte die perfekt zum Braten passen:

Spinatknödel als Hauptgericht
Spinatknödel als Hauptgericht
  • Knödel

Gemüsebeilage

Und für ein paar Vitamine haben hier die besten Gemüsebeilagen zu klassischen Kalbsnierenbraten:

Rosenkohl kochen: Das einfache Rezept
Rosenkohl kochen
  • Gemüsebeilagen
Romanesco kochen
Romanesco zubereiten
  • Gemüsebeilagen
Klassischer Apfelrotkohl wie bei Oma
Klassischer Apfelrotkohl wie bei Oma
  • Rotkohl

Kalbsnierenbraten im Römertopf

Du kannst deinen Kalbsnierenbraten auch Römertopf garen. Das ist noch schonender als auf dem Blech, da der Braten im geschlossen Topf keine direkte Hitze bekommt und so besser im Saft schmoren kann. Die Garzeit kann sich allerdings etwas erhöhen, weswegen wir das regelmäßige Kontrollieren der Kerntemperatur empfehlen. Und du darfst natürlich nicht vergessen, den Römertopf vorher gut zu wässern, in unserem Magazinbeitrag erfährst du, wie das geht:

Römertopf wässern

Römertopf wässern in 5 Schritten | Anleitung mit Video

Egal, ob zum Braten von Gemüse, Fisch und Fleisch oder zum Backen von Brot: …

Kalbsnierenbraten im Bratschlauch

Den gerollten Kalbsnierenbraten kannst du auch im Bratschlauch zubereiten. Der geschlossene Schlauch hält genau wie der Römertopf oder ein Bräter die Feuchtigkeit im Inneren und sorgt dafür, dass das Fleisch zart bleibt. Gib dafür einfach den Sud und den Braten in den Schlauch und lass das ganze auf dem Blech garen. In den letzten 10 bis 15 Minuten empfehlen wir den Bratschlauch vorsichtig zu öffnen, damit der Braten durch den Ofen noch etwas Farbe bekommt.

Wie lange ist klasssicher Kalbsnierenbraten haltbar?

Dein fertig geschmorter Kalbnierenbraten kannst du bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Damit er schön saftig bleibt, empfehlen wir ihn, portionsweise in der Sauce zu lagern.

Einfrieren

Du kannst deinen braten auch problemlos einfrieren. lasse ihn dafür einfach abkühlen und packe ihn in eine Dose oder einen gefrierbeutel. Tiefgekühlt kannst du ihn ca 2 bis 3 Monate aufbewahren. danach verleirt er zu stark an Geschmack.

Auftauen und Aufwärmen

Zum Auftauen deines Kalbsnierenbratens raten wir dazu, ihn schonend über Nacht im Kühlschrank auftauen zu lassen oder bei Zimmertemperatur. Wenn du ihn dann noch einmal warm machen möchtest, gibst du ihn am besten, gemeinsam mit der Sauce, noch einmal bei 160°C in den Ofen. So bleibt er auch saftig. Damit er dir nicht zu dunkel wird, kannst du ihn mit etwas Alufolie bedecken.