Zutaten

Form (34 x 23 cm):

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Video-Empfehlung

Einfachen Schoko-Brownie backen

Schritt 1

  • 400 g Zartbitterschokolade

Zunächst den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Backform mit Butter einfetten und mit Backpapier auskleiden. Dann die Zartbitterschokolade klein hacken.

Tipp: Wenn du keine passende Form für Brownies hast, kannst du auch ein Backblech mit Backpapier auslegen und einen Backrahmen darauf stellen. Wenn deine Form eine andere Größe hat, kann der Brownie dünner oder dicker werden. Das wirkt sich auf die Backzeit aus.

Schritt 2

  • 250 g Butter
  • 30 ml Rapsöl

Nun in einem Topf die gehackte Schokolade mit der Butter bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren schmelzen lassen. Optional das Pflanzenöl dazu geben. Den Topf vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

Butter und Schokolade schmelzen

Schritt 3

  • 150 g brauner Zucker
  • 150 EL Zucker
  • 6 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 EL Kakaopulver
  • Prise Salz

Danach in einer Schüssel die Eier mit Salz, braunem Zucker, Vanillezucker und Kakaopulver (Backkakao) verrühren.

Ei zum Zucker geben

Schritt 4

Anschließend die Schokoladen-Butter-Mischung unterrühren.

Butter-Schokoladen-Masse unterrühren

Tipp für perfekte Brownies: Die Schokolade darf den braunen Zucker nicht schmelzen.

Schritt 5

  • 300 g Mehl
  • Päckchen Backpulver

Mehl und Backpulver in die Masse sieben und unterrühren.

Mehl & Backkakao dazusieben

Schritt 6

Zum Schluss den Teig in die vorbereitete Form streichen und die Schoko-Brownies auf mittlerer Schiene ca. 25 Minuten backen.

Saftiger Brownie-Teig verstreichen
Saftiger Brownie
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Alternativen & Substitutionen

  • Ohne braunen Zucker: Braunen Zucker 1:1 durch weißen ersetzen – Brownies werden etwas weniger karamellig und fluffig, funktionieren aber.
  • Ohne Schokolade, nur mit Kakao: 200 g Schokolade ersetzen durch ca. 60 g zusätzlichen Kakao + 40 g Butter + 40 g Zucker – die Textur wird etwas weniger fudgy.
  • Weniger Zucker: Gesamtzuckermenge maximal um 20–25 % reduzieren, sonst leiden Fudginess und Kruste.
  • Vegane Option (vereinfacht): Butter durch vegane Butter/Margarine ersetzen, Eier je 1: durch 60 g Apfelmus oder 1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser. Hinweis, dass die Kruste etwas anders wird.
  • Glutenarm/glutenfrei: Weizenmehl durch glutenfreie Mehlmischung für Kuchen ersetzen; nicht zu stark rühren, damit der Teig nicht gummiartig wird.

Typische Fehler & Fixes

Brownies sind trocken & kuchenartig

Vermutlich zu lange gebacken oder Form zu groß. Nächstes Mal 3–5 Minuten früher herausnehmen oder eine kleinere Form nutzen.

Brownies fallen stark ein / sehr klitschig

Entweder zu wenig Backzeit oder zu viel Schokolade/Fett. Beim nächsten Mal 2–3 Minuten länger backen und die Form etwas niedriger im Ofen platzieren.

Keine glänzende Kruste

Eier-Zucker-Masse wahrscheinlich zu kurz geschlagen oder zu früh mit heißer Schokolade gemischt. Nächstes Mal länger schlagen und Schoko-Butter wirklich nur handwarm zugeben.

Tipps für einen saftigen Schoko-Brownie

Nur kurz rühren

Bei einem Biskuitteig versucht man, viel Luft in den Teig zu bekommen, damit er schön luftig und locker wird. Bei einem Brownie möchte man genau das Gegenteil erreichen. Brownies sollen schwer und fudgy sein. Deshalb alle Zutaten nur kurz verrühren.

Schokolade abkühlen lassen

Die Schokolade sollte nicht mehr heiß sein, damit der Zucker nicht schmilzt. Sie darf aber auch nicht kalt sein.

Ofen im Auge behalten

Jeder Backofen ist etwas anders, also prüfe kurz vor Ende der Backzeit mit einem Holzstäbchen, ob dein Brownie schon fertig gebacken ist. Wenn dein Brownie auch nur etwas zu lange backt, wird er trocken.

Saftiger Brownie

Varianten

Nuss-Brownies

  • 100–150 g gehackte Walnüsse, Pekannüsse oder Haselnüsse in den fertigen Teig rühren.
  • Oberseite vor dem Backen mit ein paar extra Nüssen bestreuen.

Double-Chocolate-Brownies

  • Zusätzlich zu den 200 g Schokolade 100 g Schoko-Chunks (Zartbitter, Vollmilch oder weiß) unterheben.
  • Nach dem Backen nach Wunsch mit einer dünnen Schokoglasur oder geschmolzener Schokolade beträufeln.

Fruchtige Brownies

  • 150–200 g frische oder TK-Himbeeren, Kirschen oder Beeren-Mix gleichmäßig auf dem Teig verteilen und leicht eindrücken.
  • Backzeit gegebenenfalls um 2–4 Minuten verlängern, da die Früchte Feuchtigkeit bringen.

Optional kannst du daraus noch Cheesecake-Brownies machen, indem du eine einfache Frischkäse-Masse (Frischkäse, Ei, Zucker) in Schlieren unter den Brownie-Teig ziehst.

Zutaten für perfekten saftigen Brownie

Welche Schokolade ist die Richtige für Brownies?

Damit der saftige Brownie so richtig schokoladig und dunkel wird, empfehlen wir Zartbitterschokolade mit einem Kakaoanteil von 70 %. Du kannst stattdessen auch Vollmilchschokolade verwenden, aber umso niedriger der Kakaoanteil, umso fettiger ist die Schokolade, dadurch erhöht sich die Backzeit minimal.

Warum verwenden wir braunen Zucker?

Brauner Zucker ist quasi die Vorstufe zu weißen, bei dem die Siruphülle des Zuckerrübensaftes noch vorhanden ist. Das heißt er hat noch einen höheren Wassergehalt, was ihn perfekt für saftiges Gebäck macht.

Ist es egal, welches Mehl verwendet wird?

Nein, das ist es nicht, denn das Mehl entscheidet maßgeblich über die Konsistenz deines Brownies. Mit klassischem Weizenmehl Typ 405 machst du hier nichts verkehrt. Auf Vollkornmehl solltest du verzichten, wenn du ein saftiges Ergebnis möchtest.

Wo liegt der Unterschied bei Backkakao und Trinkkakao?

Der Name verrät bereits welcher Kakao wofür am besten geeignet ist, aber warum? Trinkkakao enthält Zusätze, die ihn perfekt zum Auflösen und direktem Trinken in Milch machen, dazu zählt vor allem Zucker. Dahingegen ist Backkakao reiner Rohkakao, also 100 % der Kakaobohne – das heißt purer Schokogeschmack!

Schon gewusst?

Hast du dich schon mal gefragt, wo der Brownie eigentlich herkommt? Er ist ein beliebtes Gebäck aus den USA – so beliebt, dass es dort sogar einen nationalen Brownie-Tag gibt, der 8. Dezember. Je nach Staat gibt es teilweise besondere Abwandlungen.

Beilagen & Serviervorschläge

  • Klassisch: Lauwarm mit Vanilleeis und etwas geschlagener Sahne servieren.
  • Modern / leichter: Mit griechischem Joghurt und frischen Beeren, etwas Zitronen- oder Orangenzeste für Frische.
  • Dessert-Teller: Brownie-Würfel, Eis, Beerenspiegel und ein paar gehackte Nüsse – fertig ist ein einfaches, restauranttaugliches Dessert.

Wie erkenne ich, ob der Brownie fertig gebacken ist?

Mache eine Stäbchenprobe. Dazu stichst du mit einem Holzstäbchen in die Mitte des Brownies. Wenn beim Herausziehen am Holzstäbchen noch flüssiger Teig klebt, ist der Brownie noch nicht fertig gebacken. Verlängere die Backzeit um weitere 3 Minuten und kontrolliere danach erneut. Wenn nur noch leicht klebrige Teigkrümel am Holzstäbchen haften, hat der Brownie die optimale Konsistenz und bleibt auch nach dem Abkühlen saftig. Klebt jedoch kein Teig mehr am Holzstäbchen, ist der Brownie zu lange gebacken und du solltest ihn beim nächsten Mal etwas früher aus dem Ofen nehmen.

Einfachen Brownie abwandeln und verfeinern

Mit diesem einfachen Grundrezept für einen saftigen Brownie bist du schon gut aufgestellt. Du kannst es aber auch noch etwas abwandeln und verfeinern. Hier unsere Ideen:

Brownies mit mehr Aroma

  • Instant-Espressopulver: Gib einen Teelöffel Espresso- oder Kaffeepulver in die Schokolade. Das Pulver bringt den feinen Schokoladengeschmack noch besser zur Geltung. Aber keine Angst, der Brownie schmeckt hinterher nicht nach Kaffee.
  • Zimt: Eine Prise Zimt zum Kakaopulver gibt dem Brownie eine andere Note.
  • Vanille: Auch Vanille harmoniert super mit dem Schokogeschmack. Gib einen Teelöffel Vanillepaste in den Teig.

Fruchtige Brownies

Wer es fruchtig mag, kann auch Früchte in den Teig geben. Diese Früchte eignen sich dafür:

  • Kirschen
  • Himbeeren
  • Johannisbeeren

Tipp: Du kannst auch Zucchini unter den Brownie mischen. Durch die Zucchini wird er noch saftiger. Und keine Angst, er schmeckt dann immer noch schokoladig und nicht nach Gemüse. 😄 Unsere Zucchini-Brownies und auch unser Schoko-Zucchinikuchen machen es vor.

Schoko-Brownie mit nussigem Crunch

Du möchtest etwas Crunch und einen nussigen Geschmack? Dann mische ein paar gehackte Nüsse wie Haselnüsse oder Mandeln unter den Teig.

Süßes Topping

Noch besser wird dein Brownie mit dem richtigen Topping. Probiere doch mal eine Schokoglasur oder ein Frischkäse-Frosting.

Wie bleibt der Schoko-Brownie lange saftig?

Das Wichtigste, damit dein Brownie schön saftig bleibt, ist, dass du ihn nicht zu kühl lagerst. Kälte lässt die enthaltene Schokolade aushärtet und den Brownie fest werden. Außerdem solltest du ihn luftdicht verpacken, da Raumluft ihn auch austrocknen würde.

Wie lange hält sich der saftige Brownie ungekühlt?

Damit er ungekühlt trotzdem noch genießbar bleibt, packst du ihn nach dem Abkühlen auf Zimmertemperatur sofort in eine Dose oder wickelst ihn gut in Frischhaltefolie ein. Der saftige Brownie darf auf jeden Fall nicht schwitzen, dann ist er bei kühler Zimmertemperatur ca. 3 Tage haltbar.

Saftigen Brownie einfrieren & auftauen

Hast du noch viel übrig und bekommst den saftigen Brownie die nächsten Tage gar nicht leer, dann kannst du ihn auch portionsweise einfrieren. Zum Auftauen legst du ihn einfach 2-3 Stunden vor dem Verzehr raus und lässt ihn bei Zimmertemperatur abtauen. Perfekt schmeckt der aufgetaute Brownie, wenn du ihn noch einmal kurz für 3 Minuten bei 175 °C in den Backofen gibst.