Zutaten

Glas (250 g):
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Bärlauchsalz selber machen

  1. Schritt 1 Bärlauch fein hacken

    • 50 g Bärlauch

    Bärlauch gründlich waschen, trocken schütteln und danach sehr fein hacken.

  2. Schritt 2 Salz und Bärlauch pürieren

    • 250 g Salz, mittelkörnig

    Nun den Bärlauch und das grobes Salz in einen Mixer geben. Alles zu einer breiigen Masse pürieren.

    Tipp: Alternativ kannst du das Salz auch in einem Mörser mixen – das braucht nur ein wenig Geduld. Ansonsten klappt es auch mit einem Pürierstab!

  3. Schritt 3 Bärlauchsalz trocknen

    Anschließend die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech sehr flach verteilen und im Ofen, bei 50 °C Ober-/Unterhitze für 2 bis 3 Stunden trocknen.

Warum sich Bärlauchsalz lohnt

Bärlauchsalz ist eine einfache Möglichkeit, die kurze Bärlauchsaison auszunutzen und das intensive Aroma haltbar zu machen. Durch das Trocknen verbindet sich der würzige, leicht knoblauchartige Geschmack ideal mit grobem Salz.

Die richtigen Zutaten

Für das aromatische Salz brauchst du gerade mal 2 Zutaten: Bärlauch und Salz! Da kommt es natürlich gerade auf eine gute Qualität an.

  • Frischer Bärlauch: Je frischer die Blätter, desto intensiver das Aroma. Verwende möglichst junge, saftige Blätter ohne welke Stellen.
  • Mittel- bis grobkörniges Salz: Das Salz nimmt die Feuchtigkeit des Bärlauchs gut auf und lässt sich nach dem Trocknen angenehm weiterverarbeiten.
Bärlauchsalz selber machen

So gelingt das Bärlauchsalz besonders gut

Damit dir das Bärlauchsalz auch wirklich gelingt, gibt’s hier noch ein paar Tipps!

  • Bärlauch nach dem Waschen gut abtrocknen, damit die Masse nicht unnötig feucht wird.
  • Die Salz-Bärlauch-Mischung wirklich fein pürieren, damit sich Aroma und Farbe gleichmäßig verteilen.
  • Die Masse auf dem Blech sehr flach ausstreichen, damit sie schneller und gleichmäßiger trocknet.
  • Während des Trocknens die Ofentür bei Bedarf einen kleinen Spalt offen lassen, damit Feuchtigkeit entweichen kann.

Häufige Fehler vermeiden

Bei der Zubereitung von Bärlauchsalz gibt es außerdem noch 2 Fehlerquellen: zu hohe Temperatur und zu viel Feuchtigkeit. Durch eine zu hohe Temperatur kann der Bärlauch Aroma und Farbe verlieren; 50 °C sind ideal. Durch Restfeuchtigkeit verkürzt sich die Haltbarkeit! Das Salz sollte am Ende komplett trocken und krümelig sein.

Bärlauchsalz selber machen

Bärlauchsalz verfeinern

Für eine frische Note kannst du das Bärlauchsalz mit Zitronenabrieb aromatisieren. Auch Knoblauch- oder Zwiebelpulver eignet sich dafür – das macht das Salz noch herzhafter, wobei der Bärlauchgeschmack dann aber etwas in den Hintergrund tritt. Für eine rustikalere Variante kannst du zu grobem Meersalz greifen.

Wozu passt Bärlauchsalz?

Bärlauchsalz schmeckt besonders gut zu:

  • Ofenkartoffeln
  • Rührei und Omelett
  • Pasta
  • Gemüsepfannen
  • Grillgemüse oder Fleisch
  • mediterranen Rezepten

Du suchst das passende Rezept? Hier wirst du fündig!

Bratkartoffeln im Backofen
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Omelett mit Pilzen
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  • Pfannengerichte
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  • Gemüsebeilagen
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  • Pasta mit Gemüse

Haltbarkeit und Aufbewahrung

Nach dem vollständigen Trocknen solltest du das Bärlauchsalz in ein sauberes, trockenes und luftdicht verschließbares Glas füllen. Kühl, trocken und dunkel gelagert hält es sich mehrere Monate.

Bereite direkt eine größere Menge zu, solange Bärlauch Saison hat. So hast du immer ein aromatisches Würzsalz im Vorrat, das sich auch wunderbar verschenken lässt!