Zutaten

Neujahrsbrezel:
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Neujahrsbrezel wie vom Bäcker backen

  1. Schritt 1

    • 200 ml Milch
    • 60 g Butter
    • ½ Hefewürfel

    Milch und Butter in einem Topf leicht erhitzen, sodass sich die Butter darin auflöst. Danach Hefe in die lauwarme Milch bröseln.

    Hinweis: Die Milch darf nicht wärmer als 36 °C sein, da die Hefe sonst abstirbt und der Teig nicht aufgeht.

  2. Schritt 2

    • 450 g Mehl
    • 40 g Zucker
    • 1 Ei
    • Prise Salz

    Mehl, Zucker, Ei und Salz in eine Schüssel geben. Das Hefe-Gemisch dazugießen und alles mit einem Handrührgerät zu einem glatten Teig verkneten.  

  3. Schritt 3

    Teig mit einem Küchentuch abdecken und mindestens 1 Stunde gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

    Tipp: Damit der Teig besser aufgeht, kannst du ihn am besten an einem warmen Ort ohne Windzug gehen lassen.

  4. Schritt 4

    Ofen auf 170 °C Umluft vorheizen. ¾ vom Teig abtrennen und daraus die Brezel formen. Dafür den Teig zu einer langen Rolle formen, die in der Mitte etwas dicker ist. Die Rolle in U-Form hinlegen.

  5. Schritt 5

    Die beiden Enden ungefähr auf mittlerer Höhe überkreuzen. Den dickeren Teil der Rolle mit etwas Wasser befeuchten und die beiden Enden darauflegen.

    Neujahrsbrezel formen
  6. Schritt 6

    Aus dem restlichen Teig einen Hefezopf formen. Dafür den Teig dritteln und daraus 3 gleich große Rollen formen. Die Rollen danach zu einem Zopf flechten.

  7. Schritt 7

    Den dickeren Teil der Brezel dann mit etwas Wasser bepinseln, den Hefezopf darauf legen und leicht andrücken.

    Neujahrsbrezel mit Wasser einpinseln
  8. Schritt 8

    • 1 Ei
    • 1 TL Milch

    Ei mit Milch verrühren und die Brezel damit einstreichen. Neujahrsbrezel anschließend für 20 bis 25 Minuten im Ofen backen.

Tradition & Bedeutung der Neujahrsbrezel

Die Neujahrsbrezel steht symbolisch für Glück, Wohlstand und Zusammenhalt. Sie wird traditionell am Neujahrstag verschenkt oder gemeinsam angeschnitten. Oft bekommt das größte Stück das „Glückskind“ der Runde.

Hefeteig richtig zubereiten: das ist entscheidend

Damit die Neujahrsbrezel schön locker und fluffig wird, braucht ein guter Hefeteig vor allem Zeit, Wärme und Geduld. Die Milch darf nur lauwarm sein. Alles über 36 °C schadet der Hefe. Während der Gehzeit sollte der Teig zugfrei und warm stehen, damit er sein Volumen gut verdoppelt.

Warum Milch und Butter den Teig besonders saftig machen

Im Vergleich zu einem klassischen Wasser-Hefeteig sorgt Milch für eine feinere Porung und mehr Aroma. Butter macht die Brezel zart und saftig, sodass sie auch am nächsten Tag noch gut schmeckt. Genau diese Kombination lässt deine Neujahrsbrezel wie frisch vom Bäcker schmecken.

Neujahrsbrezel richtig formen: so bleibt sie in Form

Das Formen ist für viele der kniffligste Teil. Wichtig ist, dass die Teigrolle in der Mitte deutlich dicker ist als an den Enden. Nur so bleibt die typische Brezelform beim Backen erhalten. Achte auf Folgendes:

  • Rolle die Enden nicht zu dünn aus.
  • Drücke die Teigenden leicht auf den Teig.
  • Feuchte den Zopf leicht an, damit er beim Backen hält.

Je gleichmäßiger du arbeitest, desto schöner geht die Brezel im Ofen auf.

Backzeit & Bräune richtig einschätzen

Backe die Neujahrsbrezel bei moderater Hitze von 170 °C Umluft, damit sie innen durchgart und außen nicht zu dunkel wird. Sie ist fertig, wenn sie goldbraun ist und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.

Tipp: Wenn die Brezel zu schnell bräunt, kannst du sie locker mit Backpapier abdecken.

Kann ich Hefeteig vorbereiten?

Dir fehlt die Zeit, den Hefeteig vor dem Backen noch lange gehen zu lassen? Das ist kein Problem, denn mit kleinen Anpassungen in der Rezeptur kannst du Hefeteig auch über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

Hefeteig über Nacht gehen lassen
Grundrezept
Hefeteig über Nacht gehen lassen
8h 45min
2217 kcal

Tipp: Du hast keine frische Hefe bekommen? Wir zeigen dir, wie du deine Neujahrsbrezel mit Trockenhefe backst.

Bestreichen & Toppings: klassisch oder süß

Das Ei-Milch-Gemisch sorgt für eine goldgelbe, glänzende Oberfläche, ein typisches Merkmal der Neujahrsbrezel vom Bäcker. Diese „Glasur“ kannst du nach Belieben noch mit verschiedenen Zutaten toppen:

  • Hagelzucker für die klassische süße Variante
  • gehobelte Mandeln für extra Crunch
  • Puderzucker
  • oder ganz traditionell ohne Topping, nur mit Glanz

Haltbarkeit & Aufbewahrung

Frisch aus dem Ofen schmeckt die Neujahrsbrezel natürlich am besten. Doch mit der richtigen Technik kannst du sie noch 1 bis 2 Tage aufbewahren. Verpacke die Reste luftdicht mit Frischhaltefolie oder in einer Vorratsdose und lagere sie bei Zimmertemperatur. Im Ofen kannst du sie vor dem Verzehr wieder frisch aufbacken. Beträufele sie davor mit etwas Wasser.

Tipp: Friere sie portionsweise und luftdicht ein. So ist die Neujahrsbrezel bis zu 3 Monate haltbar.