Zutaten

Portionen:

2
Zutaten für 2 Portionen
2Eigelbe
2 ELZucker
8 clbrauner Rum
8 clWeinbrand
Heißes Wasser

Original Helgoländer Eiergrog zubereiten

Schritt 1

Das Eigelb mit dem Zucker in ein warmes Glas geben und schaumig rühren.

Eigelb schaumig rühren

Tipp: Es reicht, wenn du einen Rührstab in dein Rührgerät steckst – beide passen bestimmt nicht ins Glas.

Schritt 2

Den Weinbrand und braunen Rum dazugeben und weiter aufschlagen.

Alkohol dazugeben

Schritt 3

Mit heißem Wasser unter ständigem Rühren auffüllen und servieren sobald eine schöne schaumige Haube entstanden ist.

Wasser einrühren

Eiergrog vs. Eierpunsch

Während Eiergrog mit relativ wenig Zutaten auskommt, gehört in den verwandten Eierpunsch noch etwas mehr: Sahne, Eierlikör, Milch, oder auch Zimt. Außerdem kann der Eierpunsch mit Weißwein, statt Rum gemacht werden und hat deswegen nicht ganz so viele Umdrehungen.

Der sagenumwobene Grog

Wo Grog herkommt, oder wer ihn „erfunden“ hat, ist nicht ganz eindeutig. Eine Geschichte erzählt, dass der Vize-Admiral der Royal Navy im 18. Jahrhundert seinen Matrosen auftrug, Rum mit Wasser zu mischen. Denn das Trinkwasser war schnell verdorben und sollte mit dem Rum etwas gestreckt werden. Der Spitzname des Vize-Admirals lautete „Old Grog“, da er immer einen dicken Mantel aus Gogram trug – und so soll der Grog zu seinem Name gekommen sein. Diese schöne Geschichte ist jedoch auch nur das: eine Geschichte, denn sie soll wohl erst nach dem Tod des „Old Grog“ erzählt wurden sein.

Plausibler ist, dass Grog schon im 17. Jahrhundert in der Karibik getrunken wurde und den Weg nach Europa über Eroberungen und die Seefahrt gefunden hat.

Original Helgoländer Eiergrog
Original Helgoländer Eiergrog

Eiergrog

Spannend ist auf jeden Fall, dass Grog erst im 19. Jahrhundert in England heiß getrunken wurde. Außerdem ist in der Original-Rezeptur vom klassischen Grog kein Eigelb enthalten. Diese Zutat gehört in den original Helgoländer bzw. nordfriesischen Eiergrog.

Wo und wie auch immer der Grog seinen Ursprung hat – wir sind froh, dass wir das leckere Heißgetränk auf dem Weihnachtsmarkt oder auch zu Hause genießen können!