Zutaten

Portionen:
2
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Nudeln in Trüffel-Sahne-Sauce zubereiten

  1. Schritt 1

    • 250 g Linguine

    Garzeit:10 min

    Salzwasser aufkochen und die Pasta darin al dente kochen.

    Pasta al dente kochen
  2. Schritt 2

    • 1 Zwiebel
    • 25 g schwarzer Trüffel

    Währenddessen Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. Trüffel in feine Scheiben hobeln.

    Trüffel dünn hobeln
  3. Schritt 3

    • 1 EL Butter

    Butter bei mittlerer Hitze in einer beschichteten Pfanne schmelzen. Zwiebelwürfel und gehobelten Trüffel darin anschwitzen.

    Zwiebeln und Trüffel in Butter anschwitzen
  4. Schritt 4

    • 50 ml Weißwein
    • 150 ml Gemüsebrühe
    • 200 g Sahne

    Mit Weißwein ablöschen. Anschließend Gemüsebrühe und Sahne dazugießen.

    Weißwein, Brühe und Sahne in die PFanne geben
  5. Schritt 5

    • 50 g Pecorino
    • Salz
    • Pfeffer

    Pecorino hobeln und mit in die Pfanne geben. Die Trüffel-Sahne-Soße cremig einkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    geriebenen Pecorino zur Sauce geben
  6. Schritt 6

    Pasta direkt aus dem Nudelwasser in die Sauce geben, gut durchschwenken und nach Belieben mit gehobeltem Trüffel, Pecorino und gehackter Petersilie garnieren und servieren.

    Pasta in die Trüffel-Sahne-Soße geben

Trüffel richtig einsetzen: weniger ist mehr

Trüffel hat ein sehr intensives Aroma und sollte immer sparsam verwendet werden. In diesem Rezept sorgt er zusammen mit Sahne und Käse für eine elegante, aber nicht aufdringliche Sauce. Für das perfekte Zusammenspiel solltest du auf Folgendes achten:

  • Verwende frischen schwarzen Trüffel, möglichst aromatisch.
  • Hoble ihn sehr dünn, so verteilt sich das Aroma optimal.
  • Erhitze Trüffel nur kurz, sonst verliert er Geschmack.

Tipp: Gib einen Teil des Trüffels erst ganz am Ende über die Pasta. Das verstärkt den besonderen Duft beim Servieren.

Wie erkenne ich frischen schwarzen Trüffel?

Schwarzer Trüffel ist eine edle Zutat, die sicher nicht allzu oft auf deiner Einkaufsliste steht. Dazu kommt, dass gute Qualität auch etwas preisintensiver ist. Umso wichtiger ist, dass du auf Frische achtest. Und so erkennst du guten schwarzen Trüffel:

  • feste Konsistenz
  • trockene Haptik
  • pilzartiger Geruch

Wenn dein Trüffel diese Merkmale aufweist, solltest du ihn lieber entsorgen:

  • weiche, gummiartige Konsistenz
  • feuchte Struktur
  • ammoniakartiger Geschmack

Schwarzen Trüffel richtig aufbewahren

Bei richtiger Lagerung kannst du den Trüffel bis zu 7 Tage aufbewahren. Dafür musst du ihn jedoch kühl und trocken lagern. Lege die Knollen am besten mit etwas Küchenpapier in eine luftdicht verschließbare Dose und stelle diese in den Kühlschrank. Das Küchenpapier solltest du alle zwei Tage austauschen, um Feuchtigkeit und eventuelle Schimmelbildung zu vermeiden.

Nudeln in Trüffel-Sahne-Sauce

Welche Pasta passt zur Trüffel-Sahne-Sauce?

Hier eignen sich Nudelsorten am besten, die die cremige Trüffelsauce besonders gut aufnehmen. Wir verwenden am liebsten:

  • Linguine
  • Spaghetti
  • Tagliatelle
  • Pappadelle,

denn gewalzte Nudelsorten binden die Sauce besser als geriffelte Sorten. Generell kannst du aber auch deine persönliche Lieblings-Nudelsorte nutzen. Lass‘ uns in den Kommentaren gern wissen, welche es ist.✒️

Genusstipp: selbstgemachte Pasta

Wusstest du, dass selbstgemachte Pasta viel schneller geht, als du vielleicht denkst? Das solltest du unbedingt mal ausprobieren:

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So wird die Sauce perfekt cremig

Damit die Trüffel-Sahne-Sauce nicht zu schwer oder fettig wirkt, kennen wir ein paar Tipps:

  • Lasse Sahne und Brühe sanft einkochen, nicht sprudelnd.
  • Gib den Käse erst bei reduzierter Hitze dazu.
  • Nutze etwas Pastawasser, falls die Sauce zu dick wird. So wird sie besonders sämig.

Tipp: Dosiere das Salz beim Würzen vorsichtig. Pecorino bringt bereits einiges an Würze mit.

Häufige Fehler vermeiden

Damit die Trüffel-Sahne-Sauce für deine Nudeln geschmacklich ausgewogen und perfekt cremig bleibt, solltest du folgende Fehler vermeiden:

  • Trüffel zu stark erhitzen: so verliert er sein Aroma
  • Sauce zu stark salzen: überdeckt den Geschmack von Trüffel und Käse
  • zu lange warmhalten: Sauce trennt sich

Welcher Käse eignet sich besonders gut?

Pecorino passt ideal, weil er würzig ist und sein Aroma dem Trüffel standhält. Alternativ kannst du verwenden:

  • Parmigiano Reggiano: milder
  • Grana Padano: etwas süßlicher

Frisch gerieben schmeckt der Käse deutlich aromatischer als fertig geriebener.

Abwandlungen & Verfeinerungen

Du kannst die Pasta in Trüffel-Sahne-Soße auch nach Belieben einfach variieren:

  • ohne frischen Trüffel: dafür mit Trüffelpaste oder Trüffelöl
  • mit Pilzen: Kräuterseitlinge oder Austernpilze passen gut
  • Zitronenabrieb: für den Hauch Frische am Ende

Tipp: Für eine vegane Variante empfehlen wir die pflanzliche Kochcreme und Hefeflocken.

Haltbarkeit & Aufbewahrung

Trüffelgerichte wie deine Nudeln in Trüffel-Sahne-Sauce schmecken frisch am besten. Reste kannst du maximal 1 Tag im Kühlschrank aufbewahren, luftdicht verpackt natürlich. Beim Aufwärmen die Pasta sanft erhitzen und etwas Sahne oder Brühe ergänzen. Einfrieren ist nicht empfehlenswert, da Sahne und Trüffel an Qualität verlieren.