Zutaten
Dreh-dich-um-Kuchen backen
Schritt 1 Ofen, Backform & Zitrone vorbereiten
- 1 Bio-Zitrone
Zuerst eine Springform mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zitrone waschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen.
Schritt 2 Rührteig vorbereiten
- 150 g zimmerwarme Butter
- 130 g Puderzucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- Zitronenabrieb
Für den Rührteig Butter, Puderzucker, Vanillezucker und den Zitronenabrieb cremig aufschlagen.
Schritt 3 Eier unterrühren
- 3 Eier
Die Eier nacheinander einzeln unterrühren.
Schritt 4 Mehl & Backpulver einrühren
- 150 g Mehl
- ½ Päckchen Backpulver
Mehl und Backpulver zur Masse sieben und kurz einrühren.
Schritt 5 Teig einfüllen & Heidelbeeren verteilen
- 150 g Heidelbeeren
Den Teig in die Form füllen und mit den Beeren belegen.
Schritt 6 Quarkmasse anrühren
- 500 g Magerquark
- 160 g Puderzucker
- 1 Päckchen Puddingpulver, Vanille
- 150 g zimmerwarme Margarine
- 3 Eier
- Zitronensaft
Dann alle Zutaten für die Quarkmasse und den Zitronensaft miteinander verrühren.
Schritt 7 Quarmasse einfüllen & Kuchen backen
Backzeit:1 h
Die Quarkmasse mit einer Kelle vorsichtig auf den Teig geben und den Kuchen für ca. 60 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
Schritt 8 Kuchen auskühlen & servieren
Den Dreh-dich-um-Kuchen bei leicht geöffneter Ofentür abkühlen lassen und erst aus der Form lösen, wenn er vollständig ausgekühlt ist. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
Backtipps
Der Dreh-dich-um-Kuchen lebt vom Zusammenspiel aus luftiger Rührmasse und cremiger Quarkfüllung – und davon, dass sich diese beim Backen wie von selbst schichten. Damit das gelingt, solltest du ein paar wichtige Punkte beachten.
Zimmertemperatur für alle Zutaten
Verwende Butter, Eier und Quark am besten zimmerwarm. So lassen sich alle Komponenten leichter vermengen, ohne dass Klümpchen entstehen. Besonders bei der Quarkmasse sorgt das für eine glatte, gleichmäßige Konsistenz.
Schichten in der richtigen Reihenfolge
Gib zuerst den Rührteig in die Form und streiche ihn glatt. Danach folgt die Quarkmasse vorsichtig obendrauf. Nicht umrühren! Nur durch die richtige Schichtung funktioniert der Dreh-Effekt beim Backen.
Konsistenz der Quarkmasse beachten
Ist die Quarkmasse zu flüssig, vermischt sie sich mit dem Boden und die Schichtung gelingt nicht. Achte auf eine dickcremige Konsistenz – falls nötig, kannst du 1 bis 2 TL Speisestärke oder etwas Puddingpulver unterrühren.
Backtemperatur einhalten
Backe den Kuchen bei 180 °C Ober-/Unterhitze – so gart er gleichmäßig durch. Zu hohe Temperaturen führen dazu, dass der Rand zu schnell bräunt, während die Mitte noch flüssig ist. Halte die Temperatur möglichst konstant und platziere die Form auf der mittleren Schiene.
Stäbchenprobe richtig machen
Ob der Kuchen gar ist, erkennst du an der Stäbchenprobe – aber wichtig ist: Steche dabei in die Mitte der Quarkschicht, nicht nur in den oberen Teig. Bleibt kein Teig mehr am Stäbchen kleben, ist der Kuchen fertig. Mache die erste Stäbchenprobe schon 5 bis 10 Minuten vor Ablauf der Backzeit, da jeder Ofen etwas anders ist und die Backzeit variieren kann.
Gut auskühlen lassen
Löse den Kuchen erst aus der Form, wenn er komplett abgekühlt ist. So bleibt er stabil, die Schichten setzen sich und der Kuchen lässt sich sauber schneiden.
Zutaten austauschen
Nicht alle Zutaten im Haus oder Lust auf Abwechslung? Kein Problem – viele Bestandteile des Dreh-dich-um-Kuchens lassen sich ganz einfach ersetzen oder variieren.
Butter ersetzen
Statt Butter kannst du problemlos Margarine oder eine pflanzliche Backmargarine verwenden – jeweils im gleichen Mengenverhältnis.
Alternativ kannst du die Butter auch im Verhältnis 1:0,8 durch neutrales Öl wie Sonnenblumen- oder Rapsöl ersetzen. Hierbei ersetzt du 150 g Butter durch 120 ml Öl.
Quarkvarianten
Neben Magerquark eignet sich auch Speisequark mit 20 % Fett oder eine Kombination aus Quark und Doppelrahmfrischkäse. Ersetze dabei ca. ⅓ der Quarkmasse durch Frischkäse. Letztere macht die Füllung besonders cremig und fein.
Zitrone variieren
Anstelle von Zitronensaft und -abrieb kannst du auch andere Zitrusfrüchte wie Orange oder Limette verwenden. Der Geschmack wird dadurch fruchtiger und milder, aber genauso aromatisch.
Vanillezucker ersetzen
Anstelle von Vanillezucker kannst du das Mark einer halben Vanilleschote oder 1 TL Vanillepaste verwenden – das verleiht der Quarkschicht ein besonders natürliches Aroma.
Zucker reduzieren
Für alle, die es etwas weniger süß mögen, kannst du die Zuckermenge im Rührteig und in der Quarkmasse problemlos um etwa 10 bis 20 % reduzieren – ohne dass die Konsistenz leidet.
Blaubeeren austauschen
Zwischen Teig und Quarkmasse kannst du neben Blaubeeren auch andere Früchte wie
- Himbeeren,
- Johannisbeeren,
- Apfelstückchen,
- Mandarinen aus der Dose
- oder klein gewürfelte Pfirsiche aus der Dose
geben. Sie sorgen auch für frische, fruchtige und bunte Akzente in der Schichtung.
Dreh-dich-um-Kuchen kreativ abwandeln
Der Zauberkuchen bietet jede Menge Spielraum für eigene Ideen – ob fruchtig, würzig oder mit raffiniertem Topping. Hier findest du Inspiration zum Verfeinern und Variieren.
Beerenmischung
Verwende eine Mischung aus verschiedenen Beeren wie Heidelbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren. Beim Backen behalten sie Form und Farbe und sorgen für fruchtige Punkte im Teig. Also Topping kannst du auch noch Sauce aus pürierten Beeren darüber geben.
Tipp: Verfeinere die Sauce mit etwas Puderzucker, wenn sie zu sauer ist und passiere sie bei Bedarf, wenn du keine Kerne darin magst.
Apfel & Zimt
Eine Prise Zimt (ca. ½ TL) und kleine Apfelstücke statt Blaubeeren bringen eine warme, herbstlich-winterliche Note in den Kuchen – ideal für die kalte Jahreszeit.
Karamell-Note
Eine dünne Schicht Karamellsoße auf dem Boden der Form sorgt beim Backen für eine karamellige Note. Gieße sie einfach vor dem Rührteig in die Form – ideal für Karamellfans.
Schon gewusst?
Der Name kommt daher, dass sich die Quark‑ und Rührteigschichten im Ofen quasi „von selbst drehen bzw. vertauschen“: Die schwerere Quarkmasse sinkt, der leichtere Rührteig steigt nach oben. Dieses magische Backverhalten macht den Kuchen nicht nur lecker, sondern auch zum unterhaltsamen Hingucker beim Backen.
Servieren & Toppings
Ob pur, mit Früchten oder einer Kugel Eis – der Dreh-dich-um-Kuchen lässt sich vielseitig servieren und individuell verfeinern. Passende Rezepte für Toppings und Begleiter findest du hier:
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Damit dein Dreh-dich-um-Kuchen schön saftig bleibt, solltest du ihn bei Zimmertemperatur luftdicht abgedeckt lagern – idealerweise unter einer Kuchenhaube, in einer Tortenbox oder mit Frischhaltefolie bedeckt. So bleibt die Oberfläche weich und der Kuchen trocknet nicht aus. Bei richtiger Lagerung hält er sich 1 bis 3 Tage frisch und entfaltet in dieser Zeit sein volles Aroma.
Tipp: Ist es im Sommer sehr warm, sollte der Kuchen luftdicht verpackt in den Kühlschrank wandern.
Einfrieren und Auftauen
Der Dreh-dich-um-Kuchen lässt sich problemlos einfrieren – entweder als ganzer Kuchen oder auch in einzelnen Stücken. Wichtig ist, dass er vollständig ausgekühlt ist, bevor du ihn gut verpackt in Frischhaltefolie oder in einer gefriergeeigneten Box ins Tiefkühlfach gibst. Dort hält er sich bis zu 3 Monate.
Zum Auftauen lässt du den Kuchen am besten über Nacht im Kühlschrank langsam weich werden. Einzelne Stücke kannst du auch bei Zimmertemperatur in 2 bis 3 Stunden servierbereit machen. Wenn du ihn lauwarm genießen möchtest, erwärmst du ihn im Backofen bei 100 bis 120 °C oder kurz in der Heißluftfritteuse – der Airfryer verleiht der Oberfläche dabei sogar einen leicht frisch gebackenen Touch.