Zutaten

Portionen:

4
Video-Empfehlung

Papaya-Salat zubereiten

Schritt 1

Getrocknete Garnelen für ca. 15 Minuten in lauwarmem Wasser einweichen.

Garnelen einweichen

Schritt 2

Papaya und Karotten schälen. Papaya halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen.

Papaya entkernen

Schritt 3

Beides mithilfe einer Mandoline oder einem Julienne-Schneider in feine Streifen schneiden.

Papaya in Streifen schneiden

Schritt 4

Enden von den Bohnen abschneiden und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Tomaten waschen und halbieren.

Schritt 5

Knoblauch schälen und in einen Mörser geben. Chili waschen, Stiel entfernen und mit in den Mörser geben.

Chili mörsern

Tipp: Entferne die Kerne von dem Chili, wenn es nicht so scharf sein soll.

Schritt 6

Garnelen aus dem Wasser nehmen, trocken tupfen und mit in den Mörser geben.

Garnelen dazugeben

Schritt 7

Zucker, Fischsauce und den Saft der Limetten dazugeben. Alles so lange mörsern, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

Zucker dazugeben

Schritt 8

Dressing über die geschnittenen Zutaten geben und den Papaya-Salat mit gerösteten Erdnüssen bestreuen.

Dressing über den Papaya-Salat geben
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Papayasalat: Zutaten

Der Hauptakteuer im Salat: Die Papaya

Die Papaya sollte möglichst unreif sein, also sowohl außen als auch innen noch grün. Die Schale sollte sich sehr fest anfühlen. So ist sie nämlich die perfekte Salat-Zutat: knackig, eher geschmacksneutral und nicht wässrig. Falls du so eine Frucht nicht im Supermarkt findest, lohnt sich der Besuch eines Asia-Markts – dort wirst du sicherlich fündig. Eine reife Papaya solltest du für den Salat nicht verwenden, denn die ist zu weich und zu süß.

Falls du nirgendwo Papaya entdecken kannst, kannst du die Frucht durch 1 geschälte Salatgurke ersetzen. Die ist geschmacklich ähnlich, gibt aber wesentlich mehr Wasser ab.

Tipp: Sogar die Papaya-Kerne sind essbar. In unserem Beitrag erfährst du mehr darüber.

Kokosblütenzucker oder Palmzucker

Statt Kokosblütenzucker kannst du genau so gut auch Palmzucker verwenden. Die Süße ist ein toller Kontrast in dem säuerlich-scharfen Dressing.

Papaya-Salat mit Schlangenbohnen

In dem Papaya-Salat werden in Thailand Schlangenbohnen verwendet. Die sind unseren grünen Bohnen an sich auch recht ähnlich – die Schlangenbohnen sind nur viel länger und wachsen in tropischen bzw. subtropischen Gebieten. In thailändischen Gerichten werden sie meistens roh oder kurz gegart in Currys verwendet. Du findest die Schlangenbohnen in Asia-Märkten.

Schlangenbohnen ersetzen

ACHTUNG! Die Schlangenbohnen kannst du nicht einfach mit grünen Bohnen ersetzen. Denn die enthalten Phasin – eine giftige Eiweißverbindung, die erst durch das Kochen zerstört wird. Um die grünen Bohnen im Papaya-Salat zu verwenden solltest du folgendes beachten:

  • Bohnen putzen und klein schneiden
  • 10-15 Minuten kochen

Nur durch das lange Garen kann sichergestellt werden, dass das Phasin vollständig unschädlich ist. Da die Bohnen dann viel zu weich sind, kannst du sie auch für 5 Minuten in Salzwasser blanchieren. Aber dann sollten die Bohnen mit Vorsicht genossen werden.

Papaya-Salat

Papaya-Salat: Varianten

Getrocknete Garnelen…Fischsauce…das ist dir zu exotisch? Kein Problem, du kannst den knackigen Salat auch nach deinem Geschmack abwandeln.

Papaya-Salat mit Rindfleisch

Oft wird der thailändische Salat auch mit feinen Rindfleisch-Streifen serviert. Dazu kannst du das Fleisch klein schneiden und in Fischsauce, Gewürzen und Zucker marinieren. Danach brätst du es scharf an. Zum Schluss mischst du das Fleisch unter den Salat.

Veganer Papaya-Salat

Um einen veganen Papaya-Salat zu servieren, lässt du die Garnelen und die Fischsauce einfach weg. Stattdessen kannst du zu Sojasauce greifen. Die ist ebenso würzig und verleiht dem Salat ein kräftiges Aroma.

Das passt noch dazu

Der Papaya-Salat ist ein würziger Snack für Zwischendurch, eignet sicher aber auch hervorragend als Vorspeise. Wenn du den Salat als leichtes Hauptgericht servieren möchtest, kannst du das Gericht noch erweitern:

Tipp: Bewahre den Salat maximal einen Tag lang luftdicht verschlossen im Kühlschrank auf. Denn nur knackig frisch schmeckt der Papaya-Salat richtig lecker!