
Auf den Punkt gebracht:
- nur explizit ausgewiesenen Rundkorn-Sushireis verwenden
- waschen, einweichen, kochen
- Holzschale zum Abkühlen verwenden
- Wasser-Reis-Verhältnis 1,5:1
- Gar-Alternative: herkömmlicher Kochtopf
Für Sushi den richtigen Reis verwenden
Was für die indische Kultur die weiße Kuh ist, ist in der japanischen Küche der Sushireis. Im Reiskocher zubereitet gelingt der Reis für Sushi auch Laien, für die traditionelle Zubereitung im Kochtopf braucht es Erfahrung, Übung und Traditionsbewusstsein. Da in Japan sehr auf sorgsamen Umgang mit Nahrungsmitteln geachtet wird, ist auch das Kochen von Reis eine fast meditative Handlung. 🍚
Nutze auf jeden Fall nur richtigen Sushireis. Seine kleinen, runden Reiskörner enthalten viel Stärke – und sorgen so für die benötigte Klebrigkeit. Andere Reissorten, wie etwa Basmati- oder Jasmin-Reis, sind für Sushi ungeeignet, da sie weder ausreichend saugfähig sind noch gut zusammenkleben. Seine klebrige Konsistenz macht den Sushireis ideal zum Rollen.
Wie du Sushi richtig rollst, zeigen wir dir in unserer Video-Anleitung:

Sushi richtig rollen: So geht’s
Sushi hat sich längst als leckeres Fingerfood etabliert und eine große Fangemeinde gefunden. …
Tipp: Ist der Sushireis im Supermarkt ausverkauft, kannst du stattdessen auch Milchreis verwenden.
Sushireis Schritt für Schritt im Reiskocher zubereiten
Den richtigen Reis für Sushi im Reiskocher zu kochen, nimmt dir trotzdem nicht alle Arbeit ab. Die Vorteile dieser Zubereitungsform lassen sich aber schnell erkennen, wenn du dir diese Anleitung ansiehst:
- Wasche den Reis mit kaltem Wasser mehrmals durch. Warmes Wasser ist ungeeignet, da es nicht genügend überschüssige Stärke von den Körnern spült.

- Reis mit Wasser im Verhältnis 1:1,5, d.h. du benötigst 300 ml Wasser für 200 g Reis, für ca. 30 Minuten einweichen.
Tipp: Bist du dir unsicher, mit viel Sushi-Reis pro Person du rechnen solltest? Wir empfehlen 150 g als Hauptgericht und 75 g als Beilage.
- Reis im Reiskocher kochen lassen – jetzt hast du Zeit für weitere Vorbereitungen, beispielsweise für die Herstellung einer Essigmischung, um später den Sushireis zu würzen.
- Nach dem Kochen zugedeckt 10 Minuten dämpfen lassen, Reiskocher abschalten, aber nicht öffnen!
- Reis in Hangiri, so heißt die traditionelle Holzschüssel, umfüllen (die zieht überschüssige Feuchtigkeit raus) und abkühlen lassen.
- Luft zu fächern: Reis mit einem Reislöffel wenden und wie mit einem Fächer Luft zu wedeln. Dabei kannst du die Essigmischung nun vorsichtig unterheben.
Du siehst – nutzt du statt dem Reiskocher alternative Garmethoden wie den Kochtopf oder die Pfanne, musst dabei aber viel länger bei deinem Reis stehen, umrühren und darauf achten, dass trotzdem nicht zu viel Dampf entweicht. Es muss kein teurer Reiskocher sein – aber wenn du genügend Platz in der Küche hast und gerne Reis ist, lohnt sich diese Anschaffung immer.
Schnelle Sushi-Küche
Es muss schnell gehen? Wenn du Reis für Sushi im Reiskocher zubereitest, kannst du in Ausnahmefällen auf das Einweichen aus Schritt 2 verzichten. Halte aber in jedem Fall die Zeit zum Dämpfen nach dem Kochen ein!
Tipp: Nach dem Kochen kannst du den Reis mit beliebigen Gewürzen aromatisieren. Zum Zeitsparen gibt es in Asia-Läden bereits fertige Sushi-Mix-Produkte, die du beim Abkühlen und Fächern unter den Reis mischen kannst.
Sushireis weiterverarbeiten
Nachdem du den Reis für Sushi im Reiskocher zubereitet und anschließend gewürzt hast, geht es nun ans Rollen. Die Auswahl an verschiedenen Sushi-Arten ist schier grenzenlos. Ob Maki, Nigiri oder Inside-Out 🍣 – wir haben unsere liebsten Sushi-Rezepte für dich zusammengestellt:
Tipp: Sushi muss übrigens nicht immer herzhaft sein! Echte Leckermäulchen lieben unser süßes Sushi mit Kokosmilch und Früchten.
Sushireis aufbewahren
Hast du den Reis noch nicht zu Sushi verarbeitet, lässt er sich – in einer Frischhaltedose gut luftdicht verpackt – für 2 bis 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Bereits zubereitetes Sushi hat dagegen nur eine kurze Haltbarkeit. Du solltest es also nicht lange lagern:
- Sushi mit rohem Fisch aufgrund der Salmonellengefahr am besten gleich verzehren
- Sushi mit Gemüse gut gekühlt und verpackt noch am nächsten Tag essbar
Du kannst fertiges Sushi aber auch einfrieren und so seine Haltbarkeit verlängern. In unserem Magazinbeitrag verraten wir dir, wie es garantiert gelingt:

Kann man Sushi einfrieren? Ja und wir zeigen wie
Du kennst das sicher – wenn du Sushi machst, im Supermarkt kaufst oder bei deinem Lieblingsjapaner …