Auf den Punkt gebracht:

  • weltweit über 100.000 Sorten
  • werden in Rundkorn-, Mittelkorn- und Langkornreis unterteilt
  • Bruch-Anteil gibt Aufschluss über Reis-Qualität

Rundkornreis

Die Körner sind ca. 5mm lang und rundlich geformt. Rundkornreis, auch Japonica genannt, gibt beim Kochen viel Stärke ab, was ihn weich und klebrig macht. Perfekt also für deinen Milchreis. Oder magst du lieber Sushi?

Klebreis:

  • auch „Sticky Rice“ genannt
  • in Thailand als geformte Beilage und Süßspeise zubereitet
  • wird gedämpft, statt gekocht
Klebreis

Milchreis:

  • stammt aus Japan, auch „Japan-Reis“
  • wird dort ohne Salz gekocht
  • Hauptbeilage zu Fleisch & Fisch
  • hierzulande mit Milch gekocht
Milchreis

Rezept-Tipp: Wir interpretieren den Klassiker neu und servieren dir veganen Milchreis mit Hafermilch und Zimt.

Paella-Reis:

  • stammt aus Spanien
  • typische Sorten: Bomba oder Senia
  • cremige Konsistenz
  • nimmt Geschmack sehr gut auf
Paella-Reis

Sushi-Reis:

  • weiche, klebrige Konsistenz
  • süßlicher Eigengeschmack
  • wird für Sushi mit Reisessig, Salz und Zucker verfeinert
Sushi-Reis

Rezept-Tipp: Mit Sushi-Reis kannst du nicht nur Sushi zubereiten. Wie wär´s mit Onigiri, den japanischen Reisbällchen?

Video-Tipp

Mittelkornreis

Der sogenannte Javanica ist eine Mischform aus Lang- und Rundkornreis. Das Korn hat eine Größe von 5-6 mm und wird beim Garen weich und leicht klebrig.

Mochi-Reis:

  • japanischer Süßreis
  • heute oft in USA angebaut
  • für traditionelle Reiskuchen
  • weiche, klebrige Konsistenz

Risotto-Reis:

  • bekannte italienische Sorten: Carnaroli, Aboria, Vialone Nana
  • Stärkeschicht auf der Oberfläche löst sich beim Kochen
  • Stärke im Innern bleibt fest
  • Charakteristische Konsistenz
Risotto-Reis

Rezept-Tipp: Risotto kannst du mit vielen verschiedenen Zutaten verfeinern. Probier doch mal unser italienisches Zitronenrisotto.

Vollkorn-Reis:

  • stammt aus China
  • reich an B-Vitaminen und Mineralstoffen
  • Nährstoffe stecken in der Schale
  • glutenfrei
Vollkorn-Reis

Wildreis:

  • stammt aus Nordamerika
  • bleibt bissfest
  • kräftiges Aroma
Wildreis

Hinweis:  Wildreis wird irrtümlich zu den Reissorten gezählt. Es handelt sich um eine Süßgrasart aus Nordamerika, besitzt jedoch die typischen Eigenschaften von Reis.

Langkornreis

Langkornreis wird auch Japonica genannt und seine Körner sind 6-8 mm lang. Sie sind glasig weiß mit einem gelblichen Schimmer. Die Reissorte nimmt beim Kochen nur wenig Flüssigkeit auf, bleibt die Konsistenz locker und körnig.

Basmati-Reis:

  • stammt aus dem Himalaya
  • blumiger Duft mit einzigartigem Aroma
  • lockere, körnige Konsistenz
  • um Geschmack zu erhalten, wird er ohne Salz gekocht
Basmati-Reis

Jasmin-Reis:

  • thailändischer Duftreis
  • nussig-buttriges Aroma
  • perfekt für indische oder thailändische Currys
  • durchscheinende Farbe der Körner erinnert an Jasmin-Blüten
Jasminreis

Rezept-Tipp: Die Reissorte passt super zur indischen Küche. Wie wäre es also mit indischem Shahi Paneer Curry?

Patna-Reis:

  • stammt aus indischer Stadt Patna
  • wird auch in Spanien angebaut
  • bekanntester Langkornreis
  • körnige Konsistenz
  • durch neutralen Geschmack flexibel einsetzbar

Roter Reis:

  • nussiger Geschmack erinnert an Wildreis
  • in Frankreich angebaut „Camargue-Reis“
  • äußere rote Färbung kommt durch tonhaltige Erde
  • reich an Ballaststoffen
Roter Reis

Sadri-Reis:

  • kommt aus dem Iran
  • weicher, cremiger Kern
  • leicht blumiger Eigengeschmack
  • Beilage zu Fleisch, Fisch und Gemüse

Schwarzer Reis:

  • stammt aus China
  • gibt auch indonesische und thailändische Sorten
  • nussiger Geschmack
Schwarzer Reis

FAQ

Was sagt der Bruch-Anteil bei Reis aus?

Die Qualität bei Reis wird am Bruchanteil gemessen. Je weniger gebrochene Körner der Reis enthält umso höher ist die Qualität. Spitzenreis, die höchste Qualitätsstufe, darf nicht mehr als 5% Bruch enthalten.

Was ist Parboiled-Reis?

Parboiled Reis ist das Gegenstück zum Naturreis. Beim Parboiling wird der Reis durch ein schonendes Verfahren geschält. Dadurch verliert er jedoch auch wichtige Nährstoffe, die in der Schale enthalten sind.