Zutaten:

Franzbrötchen:

12
Für Teig
275 mlHafermilch
1 PäckchenTrockenhefe
100 gpflanzliche Margarine
500 gMehl
70 gZucker
Für die Füllung
120 gbrauner Zucker
2 TLZimt, gehäuft
100 gMargarine, sehr weich
Schluck Hafermilch

Zubereitung:

Schritt 1

Für den Teig der veganen Franzbrötchen zuerst die Hafermilch in einem Topf leicht erwärmen und die Trockenhefe hineingeben. Dabei so lange rühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Den Herd anschließend ausstellen.

Hefe auflösen

Hinweis: Erwärme die Hafermilch nur leicht. Sie sollte nicht kochen. Bei Temperaturen über 40°C verliert die Hefe an Triebkraft oder geht womöglich gar nicht mehr auf.

Schritt 2

Danach Mehl, Zucker, Margarine und Milch-Hefe-Gemisch in eine Schüssel geben. Das Ganze für etwa 3 Minuten mit dem Knethaken verrühren. Anschließend nochmal mit den Händen nachkneten.

Schritt 3

Den Teig zu einer Kugel formen und für 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen.

Teig abgedeckt ruhen lassen

Schritt 4

Dann die Arbeitsfläche leicht bemehlen und den Teig zu einem Rechteck ausrollen. Für die Füllung die weiche Margarine dann darauf streichen. Zucker und Zimt vermengen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Den Teig dann von der langen Seite vorsichtig aufrollen.

Tipp: Wenn sich die Margarine nicht gut verstreichen lässt, kannst du sie für wenige Sekunden in die Mikrowelle geben.

Schritt 5

Die Teigrolle dann in 12 trapezförmige Teiglinge teilen. Für die bekannte Franzbrötchenoptik dann in der Mitte mit einem Kochlöffel eindrücken. Die Franzbrötchen auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Backblech oder Gitter geben und nochmal für 30 Minuten ruhe lassen.

Schritt 6

Nun den Ofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen. Die veganen Franzbrötchen zum Schluss mit etwas Hafermilch bestreichen und für etwa 20 Minuten backen.

Vegane Franzbrötchen mit Hafermilch bepinseln

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Vegane Franzbrötchen mit Trockenhefe

Die Franzbrötchen Story

Bei der Frage, wie Franzbrötchen denn eigentlich entstanden sind, scheiden sich die Geister. Der bekannteste Mythos handelt davon, dass die Geburtsstunde der Franzbrötchen auf das 19. Jahrhundert zurückzuführen ist, als französische Truppen Hamburg besetzen. Die Männer verspürten kulinarisches Heimweh und forderten einen Hamburger Bäcker auf, Croissants zu backen. Da er jedoch zu viel Zucker und Butter verwendete, scheiterte er bei diesem Versuch. Während sich die Franzosen wenig begeistert zeigten, entdeckten die Hamburger das Süßgebäck für sich.