Zutaten
Bärlauchrisotto mit Parmesan zubereiten
Schritt 1 Zwiebeln würfeln und anschwitzen
- 2 Zwiebeln
- 50 g Butter
Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Dann die Butter in einem Topf schmelzen.
Schritt 2
- 400 g Risottoreis
Risottoreis dazugeben und und glasig anschwitzen. Anschließend die Zwiebelwürfel unterrühren und mit anschwitzen.
Schritt 3 Reis anschwitzen und ablöschen
- 150 ml trockener Weißwein
- 1 Lorbeerblatt
Mit Weißwein ablöschen, das Lorbeerblatt dazugeben und den Reis bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
Schritt 4 Gemüsebrühe dazugeben und köcheln lassen
- 1000 ml Gemüsebrühe
Etwas Gemüsebrühe beiseite stellen. Den Rest etappenweise zum Risotto geben, bis es mit Flüssigkeit bedeckt ist und weiter köcheln lassen. Den Vorgang wiederholen, wenn die Brühe fast komplett verkocht ist. Dabei immer wieder umrühren.
Schritt 5 Bärlauch pürieren
- 200 g Bärlauch
Währenddessen Bärlauch waschen, trocken schütteln und in feine Streifen schneiden. Diese zu der beiseitegestellten Gemüsebrühe geben und fein pürieren.
Schritt 6 Bärlauch und Käse zum Risotto geben
- 80 g Parmesan
Den pürierten Bärlauch nun ebenfalls zum Risotto geben und unterrühren. Parmesan fein reiben und zum Bärlauchrisotto geben.
Schritt 7 Bärlauchrisotto würzen und abschmecken
- Salz & Pfeffer
- ½ Bio-Zitrone
Das Bärlauchrisotto mit Salz und Pfeffer würzen. Zuletzt etwas Zitronenschale reiben und den Saft dazupressen und alles gleichmäßig verrühren. Das Lorbeerblatt entfernen und das Risotto servieren.
So wird Risotto richtig cremig & der Reis perfekt gegart
Für die typische schlotzige Konsistenz kommt es weniger auf Käse und Co. an, sondern eher auf die Technik. Mit diesen einfachen Tipps gelingt dir dein Bärlauchrisotto perfekt.
- Reis trocken anschwitzen: erst in Butter glasig werden lassen – so nimmt er später die Flüssigkeit besser auf
- Immer nur schluckweise Flüssigkeit zugeben: erst nachgießen, wenn der Reis sie fast vollständig aufgenommen hat
- Ständig rühren, aber nicht wie wild: regelmäßiges Rühren löst die Stärke aus dem Reis – das macht das Risotto cremig
- Brühe unbedingt warm halten: kalte Flüssigkeit unterbricht den Garprozess und macht den Reis ungleichmäßig
Der perfekte Garpunkt
Risottoreis sollte al dente gegart sein. Das heißt außen weich, während er innen noch leichten Biss hat. Die Garzeit liegt hier meist zwischen 18 und 25 Minuten, je nach Sorte. Ist der Reis dann immer noch zu hart, gibst du einfach noch etwas Brühe dazu und lässt ihn weiter garen. Nimm dein Risotto allerdings lieber etwas früher vom Herd, da der Reis noch leicht nachzieht.
Frischen Bärlauch richtig verwenden
Das Frühlingskraut ist ganz klar das Highlight in diesem Rezept. Wir zeigen wir du das Beste aus Geschmack und Farbe herausholst.
- möglichst frisch verarbeiten, da er schnell an Aroma verliert
- gründlich waschen und trocken schütteln
- nicht zu lange kochen, damit Geschmack und Farbe erhalten bleiben
- am besten mit etwas Brühe pürieren und am Ende der Garzeit unterrühren
Bärlauchrisotto: Zutaten nach Belieben ersetzen
Die Rezeptur für das Risotto ist einfach, daher kannst du die Zutaten ganz nach deinem Geschmack austauschen:
- Weißwein beim Kochen ersetzen: alkoholfrei wird es mit alkoholfreiem Wein, hellem Traubensaft oder einfach mehr Brühe
- Zwiebel: noch feiner wird es mit Schalotten
- Butter: durch Margarine, vegane Butter oder teilweise Olivenöl austauschbar
- Parmesan durch Pecorino oder Bergkäse austauschbar
Tipp: Du ernährst dich vegetarisch oder vegan? Bedenke, dass viele Hartkäsesorten mit tierischem Lab hergestellt werden und somit nicht vegetarisch sind. Achte im Supermarkt einfach auf eine Sorte mit mikrobiellem Lab.
Zu was isst du zu Bärlauchrisotto am liebsten?
Zugegeben, das würzige Risotto ist auch als Hauptspeise der absolute Renner. Doch es passt auch perfekt als Beilage zu anderen Frühlingsgerichten wie Fleisch, Fisch, Ofengemüse oder einem knackigem Salat. Leckere inspirationen findest du natürlich wie immer bei uns.
Haltbarkeit & Aufbewahrung
Risotto schmeckt frisch am besten, da es mit der Zeit an Cremigkeit verliert. Reste kannst du jedoch luftdicht verschlossen im Kühlschrank etwa 1 bis 2 Tage aufbewahren. Beim Aufwärmen einfach etwas Gemüsebrühe oder Wasser zugeben und gut umrühren, damit es wieder schön cremig wird.