Auf den Punkt gebracht:

  • Saison von Juni bis in den Herbst
  • Saison und Quantität witterungsbedingt
  • auch im Handel nur zu bestimmten Zeiten erhältlich
  • schwüle und warme Temperaturen erhöhen Ertrag
  • wachsen am Fuße bestimmter Nadelbäume
  • am besten nach Gewitter sammeln
  • Vorsicht: Falscher Pfifferling

Pfifferling-Saison

Sommerzeit ist Pfifferlingszeit. Von Juni bis Ende Oktober lohnt es sich, bei einem Waldspaziergang Ausschau nach den leckeren Eierschwämmen zu halten. Feuchtes, mildes Frühjahrswetter lässt die Pilze sogar schon Ende Mai aus dem Boden sprießen. Vor allem auf moosigen Flächen erscheinen die ersten Exemplare des Jahres.

Tipp: Um den typischen Pfifferlingsgeschmack auszuschöpfen, solltest du die Pilze frühestens im August sammeln. Junge Pilze im Frühsommer kommen geschmacklich nicht an die ausgereiften Exemplare heran.

Differenzen in Pfifferling-Erntezeit

Wann und wie viele Pfifferlinge im Wald wachsen, hängt maßgeblich von den Temperaturen ab. Heiße Tage mit hoher Luftfeuchtigkeit versprechen eine ertragreiche Saison. Unter diesen Voraussetzungen kann sich die Erntezeit sogar um vier bis sechs Wochen nach vorne verschieben.

Verfügbarkeit im Handel

Pfifferlinge aus dem Handel kommen nicht wie beispielsweise Champignons aus Kulturen. Daher tauchen sie leider nur in bestimmten Monaten während der Erntezeit im Supermarktregal auf. Achte beim Einkaufen darauf, dass die Pilze eine feste Konsistenz haben und keinen unangenehmen Geruch aufweisen. Auch Verfärbungen oder faule Stellen weisen zum Beispiel darauf hin, dass es sich nicht um frische Pfifferlinge handelt.

Pfifferlinge sammeln

Die begrenzte Erhältlichkeit im Supermarkt soll dich nicht stören. Denn frisch gesammelt schmecken Pilze sowieso am besten.

Schon gewusst?

Wusstest du, dass Pfifferlinge eine Symbiose mit verschiedenen Nadelbäumen eingehen? Aus diesem Grund findest du sie am häufigsten an Wurzelausläufern von:

  • Fichten
  • Kiefern
  • Rotbuchen
  • Tannen

Am erfolgreichsten ist die Suche nach einem Sommergewitter. Die Schwüle in Verbindung mit dem Niederschlag lassen die Pilze regelrecht aus dem Boden schießen. 

Tipp: Pfifferlinge wachsen vor allem an bemoosten Waldstellen. Daher solltest du sie bei der Verarbeitung nach dem Sammeln gründlich reinigen. Gegen Schädlinge ist diese Pilzart erfreulicherweise sehr robust.

Nutze zur Ernte immer ein scharfes, steriles Messer und schneide den Stiel kurz über dem Boden ab. Damit der Pfifferling auch nach etwas schmeckt, sollte sein Hut einen Durchmesser von mindestens 1 cm besitzen. Kleineren Exemplaren gibst du noch etwas Zeit zum Wachsen. Sammler, die sich nach dir auf die Suche machen, werden es dir danken.

Falschen Pfifferling erkennen

Trotz einer sehr präzisen Ortsangabe, solltest du die Fundstücke besser im Wald zurücklassen, wenn du dir nicht sicher bist, ob es sich wirklich um einen Pfifferling handelt. Es besteht Verwechslungsgefahr mit dem sogenannten „Falschen Pfifferling“, der Magen-Darm-Beschwerden hervorrufen kann.

Um herauszufinden, ob vor dir ein Echter Pfifferling steht, kannst du ihn einfach anschneiden. Der Echte Pfifferling hat ein weißes Fleisch mit einem gelb gefärbten Rand. Das Fleisch vom Falschen Pfifferling hingegen ist durchgehend gelborange gefärbt.

Merkmale, um einen Echten Pfifferling zu erkennen und mehr über Falsche Pfifferlinge, erfährst du hier.

Rezeptideen

Leckere Rezeptideen mit Pfifferlingen findest du hier:

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