Zutaten:

Gläser á 500ml:

2
700 gRote oder bunte Bete
160 mlBalsamico
200 mlApfelsaft
200 gZucker
2 Estragonzweige
2 Lorbeerblätter
1 TLPiment
1 TLNelken
1 TLPfefferkörner
Salz

Zubereitung:

Schritt 1

Die Rote Bete in reichlich gesalzenem Wasser in 40-60 Minuten weich kochen. Währenddessen die Gläser auskochen.

Schritt 2

Bete aus dem Kochwasser nehmen, in Eiswasser abschrecken und schälen. Die Haut zieht sich durch den Kälteschock zusammen und die rote Bete lässt sich so leichter schälen.

Rote Bete schälen

Achtung: Handschuhe nicht vergessen. Rote Bete kann hartnäckige Flecken auf Haut und Kleidung hinterlassen.

Schritt 3

Anschließend die Rüben in dünne Scheiben hobeln oder schneiden und in Einmachgläser geben.

Schritt 4

Die restlichen Zutaten in einem Topf erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat und die heiße Flüssigkeit auf die Bete gießen. Gläser verschließen.

Bete mit Sud abfüllen

Schritt 5

Die Gläser in einen großen Topf stellen und mit Wasser auffüllen, bis die Gläser mindestens bis zur Hälfte im Wasser stehen. Anschließend zum Kochen bringen und die Rote Bete ca. 30 Minuten einkochen.

Tipp: Wer einen Einkochautomat hat, kann die Rote Bete auch dort bei 100°C für ca. 30 Minuten einkochen.

Rote Bete einkochen

Die Rote Bete solltest du nach dem Einkochen nun mindestens 1 Woche an einem dunklen und kühlen Ort stehen lassen. Geöffnet hält sie sich im Kühlschrank einige Tage.

eat empfiehlt:

„Statt roter Bete kannst du auch bunte Bete verwenden. Sie schmeckt etwas milder und gibt einen hübschen Farbkick.“

Kleines Einkoch- 1 mal 1

Durch die Hitze beim Einkochen, zum Beispiel von Roter Bete, dehnt sich die verbleibende Luft in den Einkoch-Gläsern aus und ein Teil entweicht. Kühlen Gläser und Eingekochtes wieder ab, zieht sich die Luft zusammen und es entsteht ein starker Unterdruck. Der Deckel wird somit fest auf das Glas gedrückt und in unserem Fall die Rote Bete wird durch das Einkochen haltbar versiegelt.

Aufpassen solltest du beim Befüllen der Gläser. Lasse ca. 3-4 cm Platz bis zum oberen Rand, denn sonst kann die Flüssigkeit beim Einkochen nach oben sprudeln und sich zwischen Deckel und Gummiring setzen. Hier herrscht natürlich kein starker Unterdruck, Sauerstoff gelangt an die Flüssigkeit und der Schimmel ist vorprogrammiert.

Übrigens…

…das gleiche Verfahren, findet beim Marmelade kochen durch das Umdrehen der Gläser statt. Die heiße Flüssigkeit bringt die Luft zum Ausdehnen, kühlen die Gläser ab, zieht sich auch die Luft wieder zusammen und zieht den Deckel an das Glas. Wenn du genau hinhörst, kannst du das Ploppen der Deckel sogar hören.