Zutaten
Japanischen Käsekuchen backen
Schritt 1 Backform vorbereiten & Ofen vorheizen
Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und den Rand ebenfalls mit Backpapier auskleiden. Dabei sollte das Backpapier etwa 5 cm über den Rand hinausragen. Die Springform von außen mit Alufolie umwickeln und damit abdichten, damit beim Backen kein Wasser eindringen kann. Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Auf der mittleren Schiene eine große ofenfeste Form mit etwa 3 cm Wasser befüllen.
Tipp: Fette den Rand vorher mit Butter ein, dann hält das Backpapier besser. Verwende außerdem am besten eine auslaufsichere Springform.
Schritt 2 Eier trennen & Eischnee aufschlagen
- 5 Eier
- Prise Salz
- 50 g Zucker
Trenne anschließend die Eier sauber und schlage das Eiweiß mit einer Prise Salz und der Hälfte des Zuckers mit dem Handrührgerät für mehrere Minuten zu einem festen Eischnee auf.
Schritt 3 Masse anrühren
- 300 g Frischkäse
- 50 g Zucker
- 50 g Butter
- 130 g Sahne
- 1 EL Zitronensaft
Nun Frischkäse, den übrigen Zucker, Butter, Sahne und Zitronensaft zum Eigelb geben und verrühren.
Schritt 4 Mehl einsieben
- 60 g Mehl
Das Mehl zur Eigelbmasse sieben und klümpchenfrei unterrühren.
Schritt 5 Eischnee unterheben
Anschließend den Eischnee unterheben und die Käsekuchenmasse direkt in die vorbereitete Springform füllen.
Schritt 6 Japanischen Käsekuchen backen
Die Springform ins Wasserbad stellen und für 20 Minuten bei 175 °C backen. Dann die Temperatur auf 150 °C Ober-/Unterhitze einstellen und für weitere ca. 40 Minuten fertig backen.
Den Ofen abschalten und den Kuchen bei geschlossener Ofentür 30 Minuten ruhen lassen. Anschließend aus dem Wasserbad nehmen und bei leicht geöffneter Ofentür weitere 30 Minuten ruhen lassen, bevor er aus dem Ofen genommen wird. Löse den japanischen Käsekuchen erst aus der Springform, wenn er vollständig abgekühlt ist.
Was ist japanischer Käsekuchen?
Der japanische Käsekuchen, auch bekannt als Japanese Cheesecake oder Japanese Cotton Cheesecake, ist eine Mischung aus klassischem Cheesecake und Biskuit. Anders als der amerikanische New York Cheesecake ist dieser japanische Kuchen deutlich leichter und weniger süß.
Typisch für den japanischen Kuchen ist seine luftige Struktur – er zeichnet sich durch seine zarte, fast souffléartige Konsistenz aus.
Wie schmeckt japanischer Käsekuchen?
Ein japanischer Cheesecake schmeckt mild, leicht süß und angenehm frisch durch den Zitronensaft. Die Konsistenz ist weich, leicht und luftig – fast wie eine süße Wolke.
Wer ein luftiges Cheesecake Rezept sucht, das nicht schwer im Magen liegt, wird diesen japanischer Käsekuchen lieben. Er ist cremig, aber nicht kompakt, süß, aber nicht überladen – genau diese Balance macht ihn so besonders.
Warum ist japanischer Käsekuchen so leicht?
Das Geheimnis des japanischen Käsekuchen Rezepts liegt im Eischnee. Anders als bei klassischen Käsekuchen wird hier geschlagenes Eiweiß untergehoben. Dadurch entsteht eine besonders lockere Struktur.
Zusätzlich sorgt das Backen im Wasserbad für sanfte Hitze. So bleibt der japanische Cheesecake saftig und bekommt keine trockene oder kompakte Textur. Die Kombination aus Eischnee und Wasserbad macht diesen japanischen Kuchen fluffig und einzigartig.
Zubereitungstipps & häufige Fehler vermeiden
Damit dein japanischer Käsekuchen wirklich gelingt, sind einige Details entscheidend.
Zutaten unbedingt zimmerwarm
Frischkäse, Sahne und Eier sollten Raumtemperatur haben. So verbinden sich die Zutaten optimal und es entstehen keine Klümpchen.
Eischnee richtig aufschlagen
Der Eischnee entscheidet über die Luftigkeit. Er sollte glänzend sein und stabile Spitzen bilden. Ist er zu weich, wird der japanische Kuchen nicht locker.
Eischnee vorsichtig unterheben
Ein häufiger Grund, warum japanischer Käsekuchen nicht locker wird: Der Eischnee wurde zu kräftig eingerührt. Hebe ihn behutsam unter – nicht rühren, sondern behutsam unterheben.
Geduld beim Abkühlen
Das langsame Abkühlen im Ofen verhindert starke Spannungen im Teig und stabilisiert die Struktur, sodass der Käsekuchen nicht einfällt oder aufreißt.
Warum ist mein japanischer Käsekuchen nicht locker?
Wenn dein Kuchen nicht fluffig geworden ist, liegt es meist an einem dieser Punkte:
- Eischnee war nicht stabil genug
- Zu starkes Unterrühren
- Zutaten waren zu kalt
- Backtemperatur zu hoch
Schon kleine Fehler beeinflussen die Struktur. Ein japanischer Käsekuchen lebt von Luft – geht diese verloren, wird er kompakt.
Warum fällt mein japanischer Käsekuchen zusammen?
Ein leichtes Zusammenfallen ist bei dem japanischen Cheesecake völlig normal. Durch die luftige Struktur verliert der Kuchen nach dem Backen etwas Volumen.
Fällt er jedoch stark ein, wurde er entweder zu kurz gebacken oder zu schnell abgekühlt. Auch das frühe Öffnen der Ofentür kann dazu führen, dass der Käsekuchen instabil wird. Das schrittweise Abkühlen ist deshalb essenziell.
Japanischen Käsekuchen variieren
Wenn du möchtest, kannst du das japanische Käsekuchen Rezept noch nach deinen Wünschen mit zusätzlichen Zutaten verfeinern:
Mit Vanille
Für ein noch intensiveres Aroma kannst du das Mark einer halben Vanilleschote oder etwa 1 TL Vanillepaste zur Frischkäsemasse geben. Die Vanille unterstreicht die milde cremige Note und macht den japanischen Käsekuchen geschmacklich noch runder.
Mit Matcha
Für eine moderne Variante des japanischen Käsekuchens kannst du 1 bis 2 TL Mehl durch hochwertiges Matchapulver ersetzen. Der Kuchen erhält dadurch eine zart grüne Farbe und eine feine, leicht herbe Note, die besonders gut mit der milden Süße harmoniert. Achte darauf, das Matcha-Pulver sorgfältig zu sieben, damit keine Klümpchen entstehen.
Mit Zitronenabrieb
Zusätzlicher Abrieb von einer halben Bio-Zitrone intensiviert die Frische im Teig. Besonders wenn du es etwas aromatischer magst, bringt mehr Zitronenschale eine angenehme Leichtigkeit, ohne den typisch fluffigen Charakter des japanischen Cheesecakes zu verändern.
Mit Puderzucker
Klassisch wird der japanische Käsekuchen nach dem vollständigen Auskühlen dünn mit Puderzucker bestäubt. Am besten verwendest du ein feines Sieb, damit sich der Zucker gleichmäßig verteilt.
Japanischer Käsekuchen im Dampfgarer
Japanischer Käsekuchen lässt sich auch im Dampfgarer zubereiten:
Bei etwa 100 °C Dampf gart der Kuchen besonders schonend, ähnlich wie im Wasserbad. Die Backzeit liegt bei ungefähr 60 bis 70 Minuten. Wichtig ist eine gut abgedichtete Form.
Beachte jedoch: Im Dampfgarer entsteht keine gebräunte Oberfläche. Wenn du die typische leichte Bräunung möchtest, kannst du den Kuchen am Ende kurz unter den Grill in den Ofen stellen. Für viele bleibt das klassische luftige Cheesecake Rezept im Backofen dennoch die verlässlichere Methode.
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Japanischer Käsekuchen sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden und hält sich dort luftdicht verpackt etwa 2 bis 3 Tage. Vor dem Servieren kannst du ihn leicht bei Zimmertemperatur temperieren, damit sich Aroma und Textur optimal entfalten.
Käsekuchen einfrieren
Auch japanischer Käsekuchen lässt sich einfrieren. Schneide ihn in Stücke und verpacke sie luftdicht. Tiefgekühlt hält er sich etwa 2 Monate.
Zum Auftauen langsam im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur auftauen lassen. Die Mikrowelle solltest du vermeiden, da sie die luftige Struktur zerstören kann.