Video-Tipp

Auf den Punkt gebracht:

  • roh oder gekocht einfrieren
  • Zucchini Flüssigkeit entfernen
  • rohe Zucchini 12 Monate haltbar
  • gekochte Zucchini bis zu 6 Monate haltbar
  • langsam auftauen lassen, oder noch gefroren in die Pfanne

Zucchini roh einfrieren

Die wohl gängigste Methode zum Einfrieren der Zucchini ist das Haltbarmachen im rohen Zustand. Mit dieser einfachen Anleitung bleiben nicht nur wichtige Nährstoffe erhalten, sondern die Zucchini ist nach dem Auftauen auch so knackig wie im frischen Zustand.

Zucchini roh einfrieren: Anleitung

  1. die frische Zucchini gründlich waschen und gut trockentupfen
  2. das Gemüse in grobe Würfel oder Scheiben schneiden
  3. Stücke in ein Sieb geben, mit Salz bestreuen und alles leicht vermengen
  4. nach 10-15 Minuten die entstandene Flüssigkeit gut abtropfen lassen (ggf. mit einem Küchenpapier vorsichtig abtupfen)
  5. die Stücke portionsweisen luftdicht verpacken und einfrieren

Tipp: Damit deine Zucchinistückchen nicht zu einem großen Klumpen zusammenfrieren, empfiehlt es sich die Stücke etwa eine Stunde lang auf einem Backblech verteilt, einzufrieren. Danach kannst du die Zucchini einfach in das gewünschte Behältnis umfüllen.

Du kannst die Zucchini übrigens auch reiben, das Wasser ausdrücken und sie anschließend einfrieren. So eignet sich das Gemüse besonders gut für Suppen.

Je mehr Wasser du der Zucchini vor dem einfrieren entziehst, desto knackiger bleibt sie nach dem Auftauen. Deshalb solltest du nicht vergessen, sie vorher mit Salz zu bestreuen oder die geriebene Zucchini auszupressen.

Im rohen Zustand eingefroren hält sich das Gemüse dann bis zu 12 Monaten im Gefrierschrank.

Zucchini gekocht einfrieren

Durch das Blanchieren des Gemüses lassen sich mögliche Mikroorganismen abtöten und die schöne grüne Farbe der frischen Zucchini bleibt länger erhalten.

Zucchini gekocht einfrieren: Anleitung

  1. in Stücke geschnittene Zucchini in siedendes Salzwasser geben
  2. Nach 2-4 Minuten die Stücke herausfischen und in einer Schüssel mit Eiswasser abschrecken
  3. das Gemüse herausnehmen, gründlich abtrocknen und einfrieren

Auch wenn beim Kochen beispielsweise noch ein paar Zucchininudeln übrig geblieben sind, lassen diese sich ohne Probleme einfrieren. In der Regel ist die verarbeitete Zucchini dann schon etwas weich und es gibt nach dem Auftauen keine spürbaren Konsistenzveränderungen.
Verarbeitet ist die Zucchini nicht ganz so lange haltbar wie das rohe Gemüse. Nach etwa 6 Monaten, solltest du sie aufgebraucht haben.

Zucchini richtig auftauen

Damit die Zucchini nach dem Auftauen auch noch möglichst knackig ist, solltest du sie am besten langsam über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Vom Auftauen in der Mikrowelle solltest du absehen, da die Zucchini dadurch schnell matschig wird und an Geschmack verliert. Du kannst die Gemüsestückchen aber auch direkt im gefrorenen Zustand in die Pfanne geben. Dadurch sparst du dir sogar ein wenig Vorbereitung für einige leckere Gerichte, wie zum Beispiel für unsere Zucchini-Hackfleisch-Pfanne.

Gefrorene Zucchini direkt in die Pfanne geben zum Anbraten.

Tipp: Im Gegensatz zu einer frischen Zucchini verkürzt sich die Garzeit, wenn du das Gemüse aufgetaut hast. Außerdem solltest du beim Würzen vorsichtiger sein, da noch Salz an der Zucchini haftet.

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