Video-Tipp

Auf den Punkt gebracht:

  • Ungarisches Schmorgericht aus Paprika, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch
  • Varianten auch mit Speck, Eiern, Wurst oder Hackbällchen
  • Grundlage für Soljanka
  • Perfekte Beilage zu verschiedenen Fleischgerichten

Was ist Letscho?

Letscho ist typisch ungarisch und war früher in der ehemaligen DDR, aber auch in vielen osteuropäischen Ländern bekannt, wo es bis heute beliebt ist. Weil es traditionell aus übrig gebliebenen Zutaten besteht, bilden Paprika und Tomaten die Grundlage, denn das hatte früher in Ungarn jeder Bauer im Haus. Dann kann hinzu gemixt werden, was gerade übrig ist: Eier, Wurst, Speck, Gurken – in der kreativen Küche ist schließlich alles erlaubt, nur schmecken soll es am Ende!

Folgende Grundzutaten bilden die Grundlage für typisches Letscho:

  • Paprika, original gelbe Spitzpaprika
  • Tomaten
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Salz
  • Zucker
  • Paprikapulver
Original ungarisches Letscho

Übrigens…

In Ungarn wird das würzige Schmorgericht auch gerne mal mit Gurken, Essig und Lorbeerblättern zubereitet, wenn es gerade im Haus ist.

Was passt zu Letscho?

Ist die Grundlage erst einmal geschaffen, kannst du hinzu mixen, was gerade da ist und schmeckt. Besonders erprobt sind folgende Zutaten:

  • Speck
  • In Scheiben geschnittene Kochwurst oder Jagdwurst 
  • Ei oder Eiergraupen
  • Hackbällchen

Gerichte mit Letscho

Letscho kannst du hervorragend als Beilage oder Soße zu vielen Fleischgerichten verwenden. Du kannst es als Dip zu gegrilltem Fleisch, zum Raclette oder mit Reis zum Schaschlik servieren. Wir lieben Letscho zum Schnitzel oder über der frisch gebratenen Frikadelle. Die Soße passt außerdem zu Geflügel oder Fisch und sogar der Bratwurst kann sie einen richtig leckeren Kick geben. Auch für klassische Soljanka kannst du Letscho verwenden. So sparst du dir ein bisschen Schnippel-Arbeit, bekommst aber trotzdem vollen Geschmack.

Die besten Gerichte mit Letscho auf einen Blick:

  • als Dip zu Raclette
  • als Dip zu Gegrilltem
  • Schaschlikspieße mit Letschosoße und Reis
  • Schnitzel mit Letschosoße
  • Frikadellen mit Letschosoße
  • Bratwurst mit Letscho-Dip
  • als Dip für Fisch
  • als Grundlage für Soljanka
Original russische Soljanka
original russische Soljanka

Tipp: Letscho lässt sich super gut konservieren. Wenn du einmal zu viel von der ungarischen Soße übrig hast, koche sie einfach mit ausreichend Wasser und Zucker auf. In Schraubgläsern kannst du die kochend heiße Soße bis zum obersten Rand auffüllen und nach dem Zudrehen der Gläser auf den Kopf stellen. Achte aber unbedingt darauf, dass die Gläser und Deckel sauber sind, damit kein Schimmel entsteht!

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