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Was ist Butterschmalz? | Haltbarkeit und Alternativen

Was ist Butterschmalz

Butterschmalz ist ideal zum Braten, Backen und Frittieren. Alles Wichtige zu seinen Eigenschaften, seiner Haltbarkeit und möglichen Alternativen findest Du hier.

Auf den Punkt gebracht

Video-Empfehlung

Was ist Butterschmalz?

Butter-Reinfett – auch als gesottene, geklärte oder geläuterte Butter bezeichnet – ist das in der Milch enthaltene und extrahierte Fett.

Es enthält nur zu 0,1% Wasser, keine Laktose (Milchzucker) und etwa 0,1% Milcheiweiß. Es ist ein Fett tierischen Ursprungs.

Weitere Eigenschaften von Butterschmalz:

Du kannst dir alle diese Eigenschaften zu Nutze machen, indem du Butterschmalz nach unserer Anleitung selber herstellst:

Anwendung

Butterfett ist ideal

Butterschmalz dazugeben
Butterschmalz passt hervorragend zu Hüftsteak in der Pfanne.

Haltbarkeit

Da Butterschmalz weder Wasser und noch Eiweiß enthält, ist es kein idealer Nährboden für Keime. Wird es in sterile Gefäße abgefüllt und werden diese mit einem Deckel verschlossen, dann kann reines Butterfett bei Zimmertemperatur 2 bis 9 Monate, gekühlt sogar bis zu 15 Monaten gelagert werden. Licht und Luft haben keine Auswirkungen auf Aussehen und/oder Konsistenz von Butterschmalz. Es nimmt allerdings schnell die Aromen der Umgebung an, was zu Geschmacksveränderungen führen kann.

Alternativen

Kein Butterschmalz im Haus? Wir stellen dir 3 Alternativen vor, mit denen du es ganz einfach ersetzen kannst.

Ghee

Einsatz findet Ghee vor allem in der:

Bei der Herstellung dieser Art von Butterfett lässt man die Eiweißpartikel intensiver karamellisieren, was zusätzlich für einen nussigen Geschmack des Fetts sorgt.

Aus Öl mit den Aromen aus den Blättern der Guave und des Currybaum (nicht zu verwechseln mit der Gewürzmischung Curry – die du übrigens ganz einfach selber machen kannst) sowie Kurkuma lässt sich auch selbst eine vegane Version vom asiatischen Butterfett herstellen.

Ghee in einen Topf geben
Mit Ghee gelingen Gerichte wie unser einfaches indisches Shahi-Paneer garantiert.

Öl

Öle sind eine vegane Alternative zu Butterfett. Auch sie können bis 200 °C erhitzt werden. Dafür solltest Du aber eher raffinierte Öle verwenden; denn beim Erhitzen nativer Öle gehen die in ihnen erhaltenen Geschmacksstoffe und Vitamine der Pflanzen verloren.

Margarine

Als veganer Ersatz eignet sich auch Pflanzenmargarine zum Braten, Backen und Kochen. Mit ihr kannst Du nicht frittieren. Dafür ist sie aber als Streichfett bestens geeignet. Pflanzenmargarine enthält kein Cholesterin aber mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Pflanzenmargarine fehlt jedoch der feine Buttergeschmack.

Dein Rezept liegt jetzt sicher in der Merkliste – bereit, wann immer du Lust drauf hast.

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