Video-Tipp

Auf den Punkt gebracht:

  • Mindestens 15 m² Grundfläche für eine Kochinsel
  • Abstände müssen genügend Platz zum Öffnen von Schränken und Geräten lassen
  • zu große Abstände erschweren Workflow
  • Abstände sind abhängig von der Nutzung: Arbeiten, Spülen, Kochen, Sitzen
  • Alternative zur freistehenden Kücheninsel: Halbinsel

Die Art der Kücheninsel

Bei der Frage, ob Kücheninsel ja oder nein, ist bereits der Grundriss der zur Verfügung stehenden Fläche maßgeblich. Je länglicher der Raum, desto schwieriger ist es, den Traum von einer Kücheninsel – und sei sie noch so klein – zu verwirklichen. Weniger als 15 m² Grundriss sollten es nicht sein. Umso mehr Platz dir zur Verfügung steht, umso besser. Die Abstände um die Insel herum bestimmen nicht nur die Größe, sondern auch deine mögliche Nutzung:

  • Reine Arbeitsfläche mit Stauraum
  • Insel, an der man auch Sitzen kann
  • Integration eines Spülbeckens
  • Integration eines Kochfeldes

Ausreichende Größe

Die konkreten Ausmaße einer Küchen- oder Kochinsel sind abhängig davon, was du dort machen möchtest. Weniger als 120 cm Breite und einer Tiefe von 60-80 cm sollte sie nicht haben. Eine platzsparendere Alternative wäre dann besser, beispielsweise ein kleiner Tisch oder ein erhöhter Küchenwagen.

Wichtige Abstände

Damit Küchendurchgänge gut möglich sind, sollte zwischen deiner Küchenzeile und der Kochinsel mindestens so viel Platz sein, dass du problemlos deine Schränke öffnen kannst, während du davorstehst, um Gegenstände zu entnehmen oder aufzuräumen. Für diese Dinge benötigst du optimalerweise folgende Abstände:

  • 120-150 cm zum Öffnen von Türen und Schubladen (öffnen 50-60 cm)
  • 150-160 cm zum Öffnen einer Spülmaschine (öffnet bei Standardmaß 62-65 cm, XL-Gerät 67-70 cm)
  • 120-150 cm zum Öffnen eines Backofens (öffnet ca. 50 cm)
  • 100 cm zum Stellen von Barhockern
Abstände Kochinsel

Achtung: Sind die Abstände zwischen Küchenzeile und Kochinsel viel größer als empfohlen, machen sie Wege unnötig lang und stören den optimalen Workflow.

Die ideale Küchenform

Um eine Kochinsel mit ausreichend Abstand gut nutzen zu können, gibt es verschiedene Aufteilungen der Küche, in der sie integriert werden kann. Am besten passt eine Insel auf folgende Weise in die verschiedenen klassischen Küchenformen:

  • Gegenüber einer einzelnen Küchenzeile
  • Zwischen zwei einzelnen gegenüberliegenden Küchenzeilen
  • In die freie Fläche einer L-Form (Eck-Küche)
  • In die Mitte einer U-Form (funktioniert nur bei sehr großen Küchen)
Küchenformen mit Abständen für Kochinsel

Tipp: Zeichne dir den Grundriss im Maßstab 1:20 (1 m echtes Maß entspricht 5 cm auf der Zeichenfläche) auf und schiebe ausgeschnittene, maßstabsgerechte Küchenmöbel zu den verschiedenen Küchen-Formen hin und her, um die perfekte Aufteilung zu finden.

Alternative zur freistehenden Kochinsel

Hast du einen kleineren oder schmaleren Grundriss zur Verfügung, musst du den Traum von einer Kücheninsel trotzdem nicht gleich begraben. Hier ist vielleicht eine Küchenhalbinsel eine gute Alternative. Dabei ragt ein Schenkel der Küchenzeile in den Raum. Ganz nach Budget und Platz kannst du diese Variante als reine Arbeitsfläche mit oder ohne Stauraum oder zum Arbeiten und Sitzen nutzen.

Du planst eine Theke für deine Küche? Dann schau dir unseren Beitrag zur richtigen Thekenhöhe an.

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