Auf den Punkt gebracht:

  • Weißmehl ist grundsätzlich weniger empfindlich als Vollkornmehl
  • Mehl sollte kühl (unter 20° C), dunkel und trocken gelagert werden
  • den besten Schutz vor Feuchtigkeit und Schädlingen bieten luftdichte Gefäße
  • das Lebensmittel kann Fremdgerüche annehmen, deswegen sollte es gut verpackt werden
  • gut schließende Gefäße schützen dieses Lebensmittel vor Schädlingen

Mehl aufbewahren

Um Mehl möglichst lange lagern zu können, musst Du ein paar Dinge zu beachten. Wir zeigen Die die Kniffe,

Die Papiertüte

Mehl wird häufig in einfachen Papiertüten verkauft. Diese sind für die Lagerung ungeeignet, da sie den Inhalt nicht vor Feuchtigkeit und Fremdgerüchen schützen.

Mehl in der Papiertüte

Mindesthaltbarkeitsdatum

Wie lange das Produkt haltbar ist, erfährst du zunächst über das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung. Bei richtiger Lagerung ist es mindestens so lange haltbar, oft aber auch länger.

Feuchtigkeit

Mehl ist ein trockenes Lebensmittel, es sollte nicht feucht werden. In der Küche entsteht oft eine hohe Luftfeuchtigkeit durch den Kochdunst. Wenn du es offen oder einfach in einer Papiertüte in der Küche lagerst, kann Feuchtigkeit eindringen. Durch Feuchtigkeit kann sich Schimmel bilden. Deshalb solltest du Mehl auf jeden Fall trocken aufbewahren

Schädlingsbefall

Leider werden trockene Lebensmittel in der Küche gerne von Mehlwürmern oder Motten befallen. Schon allein aus diesem Grund ist es wichtig, das Mehl nach dem Kauf in einem Behälter zu lagern.

Mehl richtig lagern

Um Mehl vor Feuchtigkeit und Schädlingen zu schützen, solltest du es nicht einfach in der Papiertüte lagern. Geeignete Alternativen findest du hier.

Vorratsdose oder Glas

Für die Lagerung nimmst du ein luftdichtes Gefäß, es sollte sauber und trocken sein. Du kannst beispielsweise eine Kunststoffdose oder ein Glas mit gut schließendem Deckel verwenden.

Mehl in Gläser oder Dosen verpacken

Tipp: Du musst das Mehl nicht unbedingt umfüllen, es reicht, die Papiertüte in das Gefäß zu stellen, das ist einfacher.

Einfache Alternative

Du findest gerade kein passendes Gefäß zum Mehl aufbewahren? Kein Problem, du kannst die Papiertüte auch in einen Gefrierbeutel stellen und diesen mit einem Clip verschließen.

Mehl aufbewahren

FAQ

Wo sollte man Mehl lagern?

– am besten dunkel, trocken und kühl, aber nicht im Kühlschrank
– nicht direkt neben stark riechenden Gewürzen oder Reinigungsmitteln
– ohne Sonneneinstrahlung, damit die Vitamine erhalten bleiben

Kann Mehl schlecht werden?

Mehl ist zwar lange haltbar, kann aber schlecht werden. Die Haltbarkeit hängt von der Sorte und dem Ausmahlgrad ab. Grundsätzlich gilt:

– Weißmehl ist länger haltbar als Vollkornmehl
– Weißmehl hält meist jahrelang
– Vollkornmehl enthält natürliche Fette, die ranzig werden können.
– Vollkornmehl solltest du höchstens 6-9 Monate aufbewahren

Wie lange hält sich frisch gemahlenes Mehl?

In vielen Naturkostläden kannst Du Körner frisch mahlen lassen. Vielleicht hast Du auch eine eigene Getreidemühle? Frisch gemahlenes Vollkornmehl ist empfindlich und wird schneller ranzig. Richtig gelagert solltest du es maximal 3-4 Wochen lang aufbewahren.

Kann man abgelaufenes Mehl noch verwenden?

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist zur Orientierung gut. Doch meistens sind Lebensmittel deutlich länger haltbar, wir sollten sie nicht einfach wegschmeißen. Das gilt auch für abgelaufenes Mehl. Hast du es richtig gelagert, kannst du es problemlos noch einige Monate über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus verwenden. Prüfe es auf folgende Merkmale:

– Schädlinge, erkennbar durch klebrige Fäden oder Maden
– Schimmel
– muffiger oder ranziger Geruch
– leicht bitterer Geschmack

Ist das alles nicht der Fall, kannst Du es ganz sicher noch verwenden!









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