Auf den Punkt gebracht:

  • Trockenhefe trocken, dunkel, bei Raumtemperatur lagern 
  • Haltbarkeit: min. 3 Jahre
  • Haltbarkeit gefroren: 6-12 Monate
  • bleibt auch nach Einfrieren streufähig, kann leicht verarbeitet werden

Trockenhefe lagern 

Trockenhefe ist ab dem Kauf für mindestens 3 Jahre haltbar, wenn sie an einem dunklen und trockenen Ort gelagert wird. Auch beim Überschreiten des Mindesthaltbarkeitsdatums ist sie noch genießbar. Allerdings kann es dann sein, dass die Hefe nicht mehr richtig treibt und nutzlos wird. Das kann auch passieren, wenn die Hefe an einem zu heißen Ort, wie zum Beispiel über dem Herd, gelagert wird. Raumtemperaturen von ca. 20 °C sind optimal für die Hefe.

Video-Tipp

Trockenhefe einfrieren

Möchtest du die Trockenhefe länger lagern, als das Mindesthaltbarkeitsdatum erlaubt, eignet sich dazu das Einfrieren perfekt. Auch, wenn deine Packung bereits geöffnet ist.

  1. verpackte Hefe mit Originalverpackung einfrieren
  2. geöffnete Trockenhefe in gut verschließbaren Behälter geben
  3. Hefe in Tiefkühltruhe legen
  4. Kontakt mit Flüssigkeiten unbedingt vermeiden
  5. Trockenhefe 6-12 Monate im Gefrierschrank einfrieren, ohne Triebkraft zu verlieren

Hinweis: Die Trockenhefe sollte vorab nicht länger als 6 Monate geöffnet sein.

Trockenhefe

Länger als ein Jahr solltest du die Trockenhefe nicht in der Tiefkühltruhe einfrieren. Die etwa 10 Milliarden Bakterien sind im wahrsten Sinne des Wortes die treibende Kraft der Hefe. Wenn diese zu lange eingefroren wird, bilden sich Eiskristalle und die Hefezellen sterben ab. Das hat zur Folge, dass die Hefe den Teig nicht mehr aufgehen lässt.

Tipp: Durch die Lagerung im Gefrierschrank kannst du gleich eine größere Menge an Trockenhefe besorgen. Viele Hobby-Bäcker kaufen sich eine 500 g Packung an Trockenhefe und frieren den Rest für das nächste Mal ein. So sparst du Geld, da Hefe in dieser Menge viel billiger ist.

Trockenhefe auftauen

Nachdem du die Hefe aus der Tiefkühltruhe geholt hast, kannst du sie entweder über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen oder gleich verwenden. Durch die feinen Körner ist sie auch im gefrorenen Zustand streufähig und gefriert nicht zu einem Block. Instant-Hefe mischst du dabei einfach mit dem Mehl, das du für den Teig verwendest. Wenn du aktive Trockenhefe hast, musst du sie zuerst aktivieren:

  1. benötigte Menge an Trockenhefe abmessen
  2. Gefäß mit lauwarmem Wasser füllen (37 – 43 °C) und einen Teelöffel Zucker hinzugeben
  3. abgemessene Hefe untermischen
  4. Gemisch 5 bis 10 Minuten stehen lassen, bis sich kleine Bläschen bilden

Tipp: An den Bläschen erkennst du, ob die Hefe noch genügend Triebkraft hat. Außerdem sollte das Wasser nicht zu heiß sein, da dies – genauso wie zu langes Einfrieren – die Hefezellen abtöten kann.

Worauf du beim Auflösen von Hefe noch achten solltest? Das erklären wir dir in unserem Beitrag über Hefe auflösen!

FAQ

Wie ersetze ich frische Hefe mit Trockenhefe?

Frische Hefe und Trockenhefe kannst du beim Backen ganz einfach miteinander austauschen. 1 Stück Frische Hefe kannst du mit 2 Päckchen Trockenhefe ersetzen. Eine Packung Trockenhefe wird dann mit einem halben Würfel frischer Hefe ersetzt.

Kann ich nicht aufgegangenen Teig retten?

Du kannst Hefeteig, der nicht aufgegangen ist, mit verschiedenen Methoden retten. Zum einen kannst du die Wärmezufuhr erhöhen oder auch mehr Hefe zum Teig geben. Außerdem kannst du auch Hefe, zimmerwarme Milch und eine Prise Zucker mit 2 EL Mehl in einer kleinen Schüssel verrühren und 15 Minuten bei Wärme gehen lassen. Die Mischung dann unter den restlichen Teig kneten und noch einmal gehen lassen.

Wie lange muss man Trockenhefe gehen lassen?

Teig mit Trockenhefe solltest du abgedeckt an einen warmen Ort stellen und ihn dort für 1 Stunde gehen lassen. Wenn du den Teig länger gehen lässt, kann die Hefe jedoch ihre Treibkraft verlieren!