Auf den Punkt gebracht:

  • vegane Paste aus Sesamkörnern
  • kommt vorwiegend in der orientalischen, afrikanischen, japanischen, chinesischen und koreanischen Küche zur Anwendung
  • Verfeinerung von Gerichten, als Beilage oder Brotaufstrich
  • einfach herzustellen und gesund

Wissenswertes über Tahini

Tahini – auch unter den Namen Tahina oder Tahin bekannt – ist eine cremige Paste, die aus Sesam hergestellt wird. Sie ist im arabischen, afrikanischen und asiatischen Raum weit verbreitet. Mit ihrem Hauptbestandteil Sesam ist sie reich an Vitaminen, Ballaststoffen, Mineralien und ungesättigten Fettsäuren. Tahini ist gesund und sehr beliebt unter Vegetariern und Veganern. Durch ihren hohen Anteil an Öl ist die Sesampaste aber auch sehr kalorienreich.

Verwendung

Tahina ist aus der orientalischen Küche nicht wegzudenken. Die Paste ist unter anderem Grundbestandteil von:

  • Hummus (Kichererbsenpüree)
  • Baba Ganoush (Auberginenpüree)
  • Halva (Süßigkeit)

Als Grundlage für Dips, Dressings oder Soßen findet sie ebenso Verwendung wie auch zum Verfeinern von Gemüsegerichten.

Tipp: Du verträgst keine Erdnüsse? Dann probiere doch als Brotaufstrich einmal Tahini anstatt Erdnussbutter.

Herstellung

Die Tahina ist einfach herzustellen. Grundzutat für die Sesampaste sind Sesamkörner und bei Bedarf etwas Öl, z. B. Sesamöl oder Pflanzenöl.

Tahini
  1. Die Sesamkörner werden zunächst ohne Zugabe von Öl in einer Pfanne angeröstet. Sobald sie eine leicht bräunliche Farbe angenommen haben, nimmst du sie vom Herd und lässt sie auskühlen.
  2. Gib die erkalteten Sesamkörner anschließend in einen Mixer oder püriere sie so lange, bis ein Brei entsteht. Durch das Pürieren wird Öl freigesetzt. Bei Bedarf kannst du während des Mixens auch noch etwas Öl dazu geben, bis die Masse cremig wird. Das Verhältnis sollte aber maximal 1 Teil Öl auf 4 Teile Sesamkörner betragen, damit die Masse schön sämig bleibt.
  3. Fülle nun die pürierte Masse in ein sauberes Glas mit Schraubdeckel und verschließe es gut. Achte darauf, dass die Masse immer mit etwas Öl bedeckt ist, damit sie nicht schimmelt. Reicht das Öl nicht aus, um die Tahina zu bedecken, dann fülle einfach etwas Öl auf.

Tipp: Das verwendete Öl beeinflusst den Geschmack der Paste. Der Sesamgeschmack wird intensiver, wenn du beim Pürieren etwas Sesamöl unterrührst. Milder wird die Tahina, wenn du stattdessen ein neutrales Pflanzenöl verwendest. Und wenn du willst, kannst du beim Mixen zusätzlich auch noch eine Prise Salz mit in deine Tahina einrühren.

Alternativen zu Tahini

Anstelle von Sesamkörnern kannst du auch andere Ölsaaten verwenden, wie z. B. Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Erdnüsse oder Cashewkerne. Aus den Kernen und Nüssen kannst du in gleicher Weise eine leckere Paste selbst herstellen. Sie stellen einen adäquaten Ersatz für die Sesamkörner dar.

Tahini Alternativen

FAQ

Wie lange hält sich selbstgemachte Tahini?

Stelle die Tahini am besten an einen kühlen und dunklen Ort, z. B. in den Kühlschrank. Dort hält sie sich dann bis zu 6 Monate.

Gibt es verschiedene Tahini-Sorten?

Man unterscheidet zwischen einer milden und einer kräftigen Sesampaste. Die milde Sesampaste, auch „weiße Tahina“ genannt, wird aus geschälten Sesamkörnern hergestellt und ist etwas heller. Für die dunklere, kräftige Paste, die auch als „braune Tahina“ bezeichnet wird, verwendet man ungeschälte Sesamkörner. Tahina aus ungeschälten Sesamkörnern ist nährstoffreicher, da in den Schalen zusätzlich Ballaststoffe und Vitamine enthalten sind. Es gibt aber auch Mischungen aus beiden Sorten.