Auf den Punkt gebracht:

  • gekocht und roh einfrierbar
  • rohen Reis luftdicht einfrieren
  • gekochten Reis abkühlen lassen und glattstreichen
  • bis zu 6 Monate haltbar

Welchen Reis einfrieren?

Wer aufgetauten Reis kocht, merkt schnell, dass er davon weich wird und sich nicht mehr richtig essen lässt. Deshalb solltest du zum Einfrieren lieber körnige Sorten wie Jasminreis, Basmatireis oder Patnareis verwenden. Wenn du schon vor dem Kochen weißt, dass du den Reis später einfrieren willst, kannst du dir das Weichwerden jedoch zunutze machen. Dann kannst du den Reis besonders bissfest kochen, sodass er beim Auftauen noch nachkocht und die optimale Konsistenz erreicht.

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Rohen Reis einfrieren

Wenn du zu viel gekauft hast, kannst du auch rohen Reis einfrieren. Packe ihn dazu in luftdicht verschließbare Gefrierbehälter oder -tüten, damit keine Flüssigkeit an die Körner kommt. Auch in der Originalverpackung kannst du rohen Reis einfrieren.

rohen Reis einfrieren

Tipp: Roher Reis ist grundsätzlich nahezu ewig haltbar. Durch falsche Lagerung kann er aber Aroma und Geschmack verlieren oder Feuchtigkeit ziehen. Außerdem wird er im Froster vor unerwünschten Schädlingen geschützt. Rohen Reis einfrieren ist deshalb eine super Möglichkeit, Reis zu lagern.

Gekochten Reis einfrieren

Ist der Topf zu voll geworden, kannst du auch gekochten Reis einfach einfrieren. Davor muss er aber unbedingt vollständig abkühlen. Ansonsten können andere Lebensmittel eventuell teilweise aufgetaut werden. Außerdem steigert es den Energieverbrauch deiner Gefriertruhe, wenn warmes Essen hineingestellt wird. Fülle ihn dann portionsweise in Gefrierbeutel oder Frischhaltedose und streiche ihn möglichst glatt. Ansonsten gefriert der Reis zu einem Klumpen, der später schwer wieder aufzutauen ist.

Tipp: Du weißt nie welches Wasser-Reis-Verhältnis optimal ist? Wie verraten dir auch gern, wie du Reis richtig kochst.

Reis auftauen

Gekochter Reis hält sich eingefroren ungefähr 6 Monate, roher Reis dagegen bis zu 18 Monate. Danach solltest du ihn bei Zimmertemperatur auftauen lassen. Vorsicht: Wenn du Reis nach dem Auftauen kochst, kann es passieren, dass er zu einem weichen Brei wird. Bereite ihn deshalb kein zweites Mal in heißem Wasser zu.

Stattdessen kannst du den Reis dämpfen. Dafür hängst du ein feinmaschiges Sieb über einen Topf mit heißem Wasser und gibst den Reis hinein. Der Wasserdampf erwärmt den Reis, ohne dass dieser seine Konsistenz verliert. Ansonsten kannst du den Reis auch in der Pfanne erwärmen. Wie wäre es zum Beispiel mit lecker gebratenem Eierreis?