Auf den Punkt gebracht:

  • Knödel und Klöße sind verschiedene Begriffe für dieselbe Teigspeise
  • du kannst sie bequem vorgaren, einfrieren und bei Bedarf wieder aufwärmen
  • es gibt verschiedene Möglichkeiten, sie schonend aufzuwärmen

Klöße und Knödel vom Vortag aufwärmen

Das Aufwärmen muss genau so schonend erfolgen wie das Zubereiten, damit aus den Klößen kein wässriger Brei wird. Wir erklären dir, welche Möglichkeiten es gibt und wie du es richtig machst:

Video-Tipp

1. Aufwärmen im Topf

Erhitze zunächst leicht gesalzenes Wasser in einem ausreichend großen Topf. Lege anschließend die Klöße für etwa 10 Minuten in das heiße, nicht kochende Wasser. Gefrorene Knödel benötigen je nach Größe etwa 20 – 25 Minuten. Hebe die fertigen Klöße mit einer Schaumkelle vorsichtig aus dem Wasser.

Knödel aufwärmen

2. Erhitzen in der Mikrowelle

Befülle ein mikrowellengeeignetes Gefäß oder einen tiefen Teller mit etwas Wasser und gib die Klöße dazu. Alternativ kannst du sie auch kurz unter fließendes Wasser halten, sodass sie leicht befeuchtet sind. Decke das Gefäß bzw. den Teller ab. Stelle das Behältnis / den Teller in die Mikrowelle und erhitze alles für ca. 2 Minuten bei 750 Watt. Gefrorene Klöße brauchen etwas länger.

Klöße in der Mikrowelle aufwärmen

3. Im Dampfgarer aufwärmen

Hast du in deiner Küche einen Dampfgarer, dann kannst du deine Klöße bei 90 Grad für 15 Minuten darin dämpfen. Das Prinzip des Garens im heißen Wasserdampf erreichst du aber auch, wenn du sie in einem Sieb für etwa 10 – 15 Minuten über einen Kochtopf hängst, der etwa zu einem Viertel mit kochendem Wasser gefüllt ist. Etwas schneller geht das Aufwärmen, wenn du die Knödel vorher in Scheiben schneidest. Gefrorener Kloßteig braucht auch hier etwas länger.

Knödel im Damfgarer aufwärmen
Wer keinen Dampfgarer besitzt, kann die Klöße auch in einem Sieb über kochendem Wasser dampfgaren.

4. In der Pfanne aufbraten

Schneide die Knödel in dicke Scheiben oder Spalten. Erhitze etwas Öl oder Butter in der Pfanne und brate die Knödelscheiben darin auf. Willst du das Ganze ein wenig verfeinern, dann kannst du die Knödel vorher noch in Ei wälzen oder beim Braten ein paar Zwiebeln dazu geben.

Hinweis: Die Kartoffel- oder Semmelknödel sollten beim Aufbraten nicht mehr gefroren sein. Legst du gefrorene Knödelscheiben in das heiße Fett, kann es spritzen und Verbrennungen verursachen. Deshalb taue sie vorher langsam im Kühlschrank auf oder – wenn es schneller gehen soll – im Wasserdampf.

Klöße anbraten

Tipp: Hast du von deinem Sonntagsbraten noch etwas Soße übrig, dann kannst du die Knödel vom Vortag auch darin kurz aufwärmen.

Wissenswertes über Knödel und Klöße

Die beliebte Beilage bezeichnet man nördlich des Mains als „Kloß“ und südlich davon als „Knödel“. Die Hauptzutaten sind Kartoffeln (Kartoffelklöße) oder Semmeln bzw. Brot (Semmelknödel). Neben den Klassikern gibt es noch andere Arten, z. B.

  • Grießklöße
  • Mehlklöße
  • Fleischklöße
  • Fischklöße

Klöße werden nicht gekocht, sondern ziehen im heißen Wasser gar. Sobald sie durchgegart sind, werden sie aus dem Wasser gehoben und müssen gut abtropfen, damit sie nicht zerfallen.

Klöße selbst herstellen nimmt einige Zeit in Anspruch. Auch wenn du wenig Zeit hast, musst du auf selbst gemachte Knödel nicht verzichten. Bereite einfach größere Mengen zu, stelle sie kühl und wärme sie bei Bedarf portionsweise wieder auf. Du kannst die Klöße auch einfrieren. Im Kühlschrank bleiben sie etwa 3 Tage haltbar, im Gefrierschrank 4 Monate.