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Auf den Punkt gebracht:

  • mehlige Kartoffel: schneller Zerfall beim Kochen, bindet gut
  • festkochende Kartoffel: zerfällt nicht, bissfest
  • für Suppen besser mehlige Kartoffeln

Eigenschaften der Kartoffelsorten

Ganz gleich, welche Kartoffeln du für deine Kartoffelsuppe nimmst: Viel verkehrt machst du mit keiner. Dennoch gibt es Unterschiede und je nachdem, wie du deine Suppe am Ende haben möchtest, macht es Sinn, wenn du dir vorher Gedanken über die unterschiedlichen Sorten machst: So haben mehligkochende Kartoffeln einen höheren Gehalt an Stärke, wodurch sie besser binden und schnell zerfallen. Vorwiegend festkochende Kartoffeln haben einen etwas geringeren Stärkeanteil als mehligkochende Kartoffeln und zerfallen deshalb weniger schnell beim Kochen. Die festkochende Kartoffel hat den geringsten Stärkeanteil. Sie zerfällt nicht, wenn sie gekocht wird und ist bissfest.

Sächsische Kartoffelsuppe


Hier sind die wichtigsten Eigenschaften der Kartoffelsorten auf einen Blick:

Mehlige Kartoffeln:

  • hoher Gehalt an Stärke
  • bindet gut
  • zerfällt schnell

Vorwiegend festkochende Kartoffeln:

  • etwas höherer Stärkegehalt
  • leichte Tendenz zum Zerfall durch Kochen

Festkochende Kartoffeln:

  • geringerer Stärkegehalt
  • zerfällt nicht beim Kochen
  • bissfest

Welche Kartoffel für Kartoffelsuppe?

Obwohl sich auch festkochende und vorwiegend festkochende Kartoffeln gut für die Kartoffelsuppe eignen, gilt stets: Hast du mehlige Kartoffeln gelagert, nimm diese für deine Suppe! Die mehligen Kartoffeln zerfallen von alleine, wenn du sie köcheln lässt und geben der Suppe eine schöne, sämige Konsistenz. Außerdem werden die Kartoffeln durch den Zerfall beim Kochen schneller gar, weshalb sie sich perfekt für die schnelle Zubereitung eignen. Natürlich kannst du problemlos auch festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln für deine Suppe nehmen. Sie sind bissfester und eignen sich gut, wenn du Stückchen in der Suppe haben möchtest. Noch Fragen? Nein? Dann wünschen wir gutes Gelingen! Und wenn du noch etwas übrig hast, erfährst du bei uns wie du Kartoffelsuppe einfrieren kannst.

Kartoffeln mit Wasser in den Topf geben

Tipp: Wenn du die Kartoffeln in der Suppe mit einem Hilfsmittel zerkleinern möchtest, nimm den Stampfer, keinen Stabmixer. Die Suppe erhält so eine schönere Konsistenz.

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