Video-Tipp

Auf den Punkt gebracht:

  • Hefepilze arbeiten im Kühlschrank langsam
  • im Teig kalte Zutaten verarbeiten
  • frische Hefe oder Trockenhefe verwenden
  • Teig direkt nach dem Kneten in den Kühlschrank
  • maximal 24 Stunden gekühlt aufbewahren

Hefeteig vorbereiten

Du glaubst, dass ein Teig mit Hefe immer an einem warmen Ort aufgehen und dann sofort verarbeitet werden muss? Das stimmt so nicht, denn du kannst Hefeteig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen und danach entsprechend formen, nochmal kurz aufgehen lassen und backen. Toll für knusprige, selbst gebackene Brötchen zum Sonntagsbrunch, fluffige Hefeschnecken für den Nachmittagskaffee oder für deine Lieblingspizza.

Hefeteig im Kühlschrank gehen lassen

Es ist absolut unkompliziert, deinen frischen Hefeteig gekühlt aufzubewahren und gehen zu lassen. Folge einfach unserer Anleitung:

  1. Teig zubereiten, dabei kalte Zutaten/ Flüssigkeiten und frische Hefe oder Trockenhefe verwenden. So vermeidest du, dass sich der Teig zu schnell aufbläht.
  2. Teig zu einer Kugel formen und leicht mit Mehl bestäuben.
  3. In eine gut verschließbare Dose (muss doppelt so groß sein wie die Teigkugel) oder in eine Schüssel legen und diese mit einem feuchten Tuch oder Frischhaltefolie abdecken. So trocknet der Hefeteig nicht aus.
  4. Dose oder Schüssel für 12 bis 18 Stunden (maximal 24 Stunden) kühl stellen.
  5. Wenn du den Teig aus der Kühlung genommen hast, solltest du ihn vor der Weiterverarbeitung oder vor dem Backen etwa 15 bis 20 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen.

Tipp: Du kannst auch direkt nach dem Kneten des Teigs daraus Brötchen, kleine Zöpfe oder anderes Gebäck formen und dieses dann über Nacht auf einem abgedeckten Blech kalt stellen.

Gekühlter Hefeteig: Vorteile

Wenn du deinen Hefeteig gekühlt gehen lässt, hat das folgende Vorteile:

  • Du brauchst weniger Hefe und kannst die im Rezept angegebene Menge um die Hälfte reduzieren.
  • Der Teig wird viel lockerer, als wenn er für kurze Zeit bei Raumtemperatur aufgeht. Mehr ist einfach mehr, wenn es um die Zeit geht, die Hefeteige zum Aufgehen haben.
  • Wenn du weißt, dass am nächsten Tag nicht genügend Zeit ist, um den Teig frisch herzustellen, ist die Über-Nacht-Methode einfach ideal, um frische Brötchen oder anderes Hefegebäck auf den Tisch bringen zu können.
  • Keine Sorge – der Geschmack des Hefeteigs verändert sich bei der langen Kühlung nicht!

Kann Hefeteig schlecht werden? Wir zeigen dir, wie lange er haltbar ist.

Rezeptideen & Wissen satt